TU Ilmenau verabschiedet bisher höchste Zahl an Absolventen

Hohe Abschlusszahl macht erstmals zwei Absolventenfeiern notwendig
Absolventenverabschiedung an der TU Ilmenau Chris Liebold (PresseBox) (Ilmenau, ) 371 Studierende haben im Zeitraum vom 8. September bis 7. Dezember 2012 das Studium an der TU Ilmenau erfolgreich abgeschlossen. Das sind mehr Absolventen als in allen Quartalen davor. 188 der Absolventen des genannten dreimonatigen Zeitraums haben einen Bachelorabschluss abgelegt, 161 einen Masterabschluss und 22 das Diplom. Darüber hinaus haben 14 junge Wissenschaftler die Promotion bzw. die Habilitation erfolgreich abgeschlossen.

Absolventenfeiern am 19. Januar 2013, Audimax im Humboldtbau der TU Ilmenau, 13.00 und 16.00 Uhr

Von den insgesamt 385 Absolventen und Absolventinnen haben 226 ihre Teilnahme an der feierlichen Absolventenverabschiedung am Samstag, dem 19. Januar, zugesagt. Zusammen mit ihren Angehörigen haben sich insgesamt 750 Gäste angemeldet.

Diese erfreulich hohe Zahl übersteigt nun sogar die Kapazität des mit 600 Plätzen größten Hörsaals der Universität, das Audimax im Humboldtbau, wo die Absolventenfeiern sattfinden. Deshalb war es notwendig, die Absolventenverabschiedung erstmals auf zwei Veranstaltungen aufzuteilen: Die erste Veranstaltung findet um 13.00 Uhr für die Absolventen der Fakultäten für Elektrotechnik und Informationstechnik, Maschinenbau sowie Mathematik und Naturwissenschaften statt.

Ab 16.00 Uhr werden dann die Absolventen der Fakultäten Informatik und Automatisierung sowie Wirtschaftswissenschaften feierlich verabschiedet.

In beiden Veranstaltungen hält der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, die traditionelle Festrede. Höhepunkt der Absolventenfeiern ist dann jeweils die Übergabe der Abschlussurkunden durch die Universitätsleitung und die Dekane der betreffenden Fakultäten.

Abschließend lässt jeweils ein Absolvent stellvertretend für seine Kommilitonen die Studienzeit in Ilmenau noch einmal Revue passieren. In der 13.00 Uhr-Veranstaltung wird dies Theresa Berthold, Absolventin des Bachelorstudienganges Werkstoffwissenschaft, sein; in der zweiten Veranstaltung Johannes Müller, Masterabsolvent des Studienganges Wirtschaftsingenieurwesen.

Die von Marco Frezzella moderierten Veranstaltungen klingen jeweils aus mit einem Empfang, der den Absolventen Gelegenheit gibt, gemeinsam mit ihren Gästen und Hochschullehrern den erfolgreichen Studienabschluss zu feiern.

Preise für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten

Im Rahmen beider Absolventenfeiern werden traditionsgemäß auch wieder Preise und Auszeichnungen verliehen.

In der Veranstaltung ab 13.00 Uhr überreicht der Vorsitzende des Vorstandes der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, STIFT, Professor Werner Bornkessel, den STIFT-Preis 2012 für hervorragende anwendungsorientierte Promotions- und Abschlussarbeiten an Thüringer Hochschulen an Ilmenauer Wissenschaftler.

Mit einem Preisgeld in Höhe von jeweils 1.500 Euro ausgezeichnet werden Dr. Ralf Herrmann für seine Promotion "M-sequence based ultra-wideband radar and its application to crack detection in salt mines", Dr. Dominik Strohmeier für seine Dissertation "Open provling of quality - a mixed methods research approach for audiovisual quality evaluations" und Dr. Andre Göpfert sowie Dr. Matthias Rückwardt für ihre Promotion zum Thema "Neuartiges optisches Messprinzip zur dreidimensionalen Messung der Fassungsnut von Brillenfassungen".

Im Rahmen der zweiten Veranstaltung ab 16.00 Uhr wird der Förderpreis des Förder- und Freundeskreises der TU Ilmenau e.V. durch dessen Vorsitzende, Professorin Dagmar Schipanski, überreicht.

Den FFK-Preis für eine vorwiegend theoretisch orientierte Masterarbeit erhält M. Sc. Sebastian Wolf, Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, für seine Masterarbeit zum Thema "Modularität von Produkten, Prozessen und Strukturen - theoretische Analyse und Validierung eines Messintruments". Die Arbeit entstand am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation unter Leitung von Professor Norbert Bach. Das Preisgeld beträgt 2.000 Euro.

Den ebenfalls mit 2000 Euro dotierten FFK-Preis für die vorwiegend theoretisch orientierte Dissertation teilen sich Dr. Sascha Grau von der Fakultät für Informatik und Automatisierung und Dr. Florian Römer von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Sascha Grau wird für seine Dissertation zum Thema "On the stability of distribution topologies in peer-to-peer live streaming systems" geehrt, die am Fachgebiet Automaten und Formale Sprachen unter der Betreuung von Professor Manfred Kunde entstand. Florian Römer erhält den FFK-Preis für seine Dissertation zum Thema "Advanced algebraic concepts for efficient multi-shannel signal processing", die er bei Professor Martin Haardt am Fachgebiet: Nachrichtentechnik anfertigte.

In beiden Veranstaltungen wird zudem der Ehrenamtspreises der Studierendenschaft verliehen. Gewürdigt werden insgesamt 27 Studierende, die sich in Gremien der Universität oder in studentischen Vereinen besonders engagiert haben.

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