Ascom: Dänemarks größte Strafvollzugsanstalt verbessert die Mitarbeitersicherheit

Vestre Fængsel steigt auf modernes, IP-basiertes System von Ascom Wireless Solutions um
(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Eine Investition von 6,5 Mio. DKK macht den Arbeitstag des Personals der Strafvollzugsanstalt Vestre Fængsel sicherer. Die vorhandene Paging-Lösung aus den späten Neunzigerjahren wird durch eine IP-basierte Personennotsignalanlage ersetzt.

Die größte Strafvollzugsanstalt Dänemarks stellt auf drahtlose Technologien um.

Ab sofort tragen die Mitarbeiter von Vestre Fængsel lediglich ein Mobiltelefon bei sich, das Kommunikationsfunktionen, persönliche Sicherheitsfunktionen und Positionstechnologien für Fälle wie Übergriffe durch Häftlinge oder andere bedrohliche Situationen beinhaltet. Das derzeit installierte Paging System wird ersetzt durch eine Lösung mit höherer Sicherheit und robusteren Kommunikationsfunktionen für einen besseren Schutz des Personals.

Die neue IP-basierte Personennotsignalanlage wird von Ascom Wireless Systems geliefert. Der Auftragswert beläuft sich auf 6,5 Mio. DKK und ist Teil des Rahmenvertrages, den Ascom mit Kriminalforsorgen, Dänemarks Strafvollzugsbehörde, im Jahr 2009 abgeschlossen hat. Das Gesamtvolumen beläuft sich auf mittlerweile 45 Mio. DKK und beinhaltet neue Personalsicherheits- und Kommunikationssysteme für alle Strafvollzugs- und Untersuchungshaftanstalten des Landes. Fünf Gefängnisse und 36 Anstalten wurden mit dem drahtlosen Kommunikationssystem von Ascom Wireless Solutions bereits ausgestattet. Nun ist Vestre Fængsel an der Reihe.

Vestre Fængsel ist das größte Einzelprojekt innerhalb des Rahmenvertrages und betrifft circa 600 Mitarbeiter, die die speziell entwickelten Mobiltelefone Ascom d81 erhalten. Für das Personal von Vestre Fængsel bedeutet die Neuerung einen gewaltigen Schritt nach vorn.'Wir haben ein äußerst positives Feedback von den Gefängnissen und Anstalten erhalten, die mit dem System von Ascom Wireless Solutions ausgestattet wurden. Die Mitarbeiter erhalten ein benutzerfreundlicheres System mit genauerer Positionierung. Eine moderne und effiziente Alarm- und Kommunikationsausstattung ist wichtig, um sich in potenziell gefährlichen Situationen gegenseitig schnell helfen zu können. Die drahtlose IP-DECT-Technologie eignet sich hervorragend für diese Anwendungsbereiche', so Otto Nielsen, Chief Technical Officer von Dänemarks Strafvollzugsbehörde Kriminalforsorgen.

Vestre Fængsel kann 430 Insassen unterbringen, viele davon sind Schwerverbrecher. Die Companion-Funktionalität, eine der neuen Funktionen des Systems, erlaubt die permanente Überwachung des Standorts einer Person. Wenn sich der Strafvollzugsbeamte in einer Notfallsituation z. B. zwischen verschiedenen Stockwerken eines Gebäudes bewegt, wird die aktuelle Position stets an die unterstützenden Kollegen weitergeleitet.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass die neue Positionstechnologie mit Funk arbeitet und nicht wie bisher auf einer Infrarot-Übertragungstechnologie basiert. Bei der Infrarottechnologie mussten die Alarmgeräte sichtbar getragen werden.

'Der Vertrag mit Vestre Fængsel zeigt erneut, wie Ascom Wireless Solutions seinen Marktanteil im öffentlichen Sektor erhöht. 'Unsere Lösungen gewährleisten eine höhere Sicherheit sowie bessere Produktivität und Kommunikation für die Gefängnismitarbeiter und unterstützen diese dabei, ihre unverzichtbare Arbeit effizienter und sicherer zu leisten', erklärt Dennis Anderson, Vice President Global Sales von Ascom Wireless Solutions.

'Vestre Fængsel erhält eine leistungsstarke Kommunikationslösung mit einer wesentlich höheren Kapazität als zuvor. Das ist wichtig, da ein Großteil der Koordinationsarbeit über das Telefon erfolgt. Es handelt sich um eine zukunftsweisende zuverlässigere Lösung, die zahlreiche Vorteile wie leichtere Handhabung und geringere Kosten bietet. Sie ist zudem effizienter und wirtschaftlicher, da sie Sicherheits- und Kommunikationsfunktionen für alle dänischen Gefängnisse und Anstalten in eine einzige Lösung integriert, die zentral überwacht und gewartet wird', berichtet Otto Nielsen, CTO von Kriminalforsorgen.

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