Gewinner des "Deutschen Gutachten Preises" ausgezeichnet

Erstmals wurden in 3 Kategorien Qualität und Schwierigkeitsgrad von Markt- und Beleihungswertgutachten ausgezeichnet – für mehr Transparenz in der Immobilienbewertung
v.l.n.r. Mirco Schroedter (Jury-Mitglied und Laudator), Matthias Grischke (novitas Versicherungsmakler GmbH & Co. KG), Andreas Habath (Geschäftsleiter der Sprengnetter Akademie), Rainer Höhn (Vorsitzender der Jury und Laudator), Nobert Peters (Gewinner in der Kategorie Spezialimmobilie), Petra Schmökel (Gewinnerin in der Kategorie wohnwirtschaftliche Immobilie), Dr. Hans Otto Sprengnetter (Jury-Mitglied), Sabine Mosdzien (Gewinnerin in der Kategorie Gewerbeimmobilie), Ulf Klingenschmidt (Deutsche Bausparkasse Badenia), Klaus Saloch (Immonet GmbH), Jan Sprengnetter (Sprengnetter goValue GmbH) (PresseBox) (Sinzig/Rhein, ) Die Gewinner des diesjährigen "Deutschen Gutachten Preises" stehen fest und wurden im Rahmen des diesjährigen Sprengnetter Jahreskongresses am 18.01.2013 in Fulda ausgezeichnet. Aus den Einreichungen wählte eine unabhängige und mit renommierten Fachleuten besetzte Jury die besten Gutachten in drei Kategorien aus. "Wir freuen uns über das rege Interesse der Sachverständigen in Deutschland und die hohe Qualität der eingereichten Gutachten", so Andreas Habath, Leiter der Sprengnetter Akademie und Initiator des "Deutschen Gutachten Preises". "Die prämierten Arbeiten nehmen in der Branche eine Vorbildfunktion ein. Sie sind herausragende Beispiele für nachvollziehbare und verständliche Bewertungsgutachten." Unter der Schirmherrschaft von Dr. Eckart John von Freyend, einem der renommiertesten Vertreter der deutschen Immobilienwirtschaft, würdigt der "Deutsche Gutachten Preis" erstmals die fachliche Qualität und den Schwierigkeitsgrad von Markt- und Beleihungswertgutachten.

In der Kategorie "Besondere wohnwirtschaftliche Immobilie" setzte sich Petra Schmökel, öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für die Bewertung bebauter und unbebauter Grundstücke, durch. Bei dem Altbau-Mehrfamilienhaus in Berlin Schöneberg bestand die Herausforderung im Bewertungsstichtag 1980. Die Gutachterin hat das Staatsarchiv aufgesucht um damalige Marktpreise zu ermitteln. Zudem hat sie Handwerker recherchiert, die 1980 in diesem Mietshaus gearbeitet haben, um den damaligen Ausstattungsstandard zu bestimmen. Die Jury würdigte die erforderlichen umfangreichen Recherchearbeiten: "Die Gutachterin hatte entsprechend der Aufgabenstellung sehr viele Einschätzungen mit dem zurückliegenden Datenmaterial vorzunehmen. Dies wurde hervorragend und verständlich dargestellt."

In der Kategorie "Gewerbeimmobilie" wurde Sabine Mosdzien, ZIS Sprengnetter Zert (AI), prämiert. Bei dem Objekt handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus (1894/95) in Düsseldorf. "Durch die Berücksichtigung des Einflusses einer Mobilfunkantenne und durchzuführender Modernisierungsarbeiten sowie die Ermittlung einer nachhaltigen Gaststättenmiete, handlet es sich um ein sehr anspruchsvolles Bewertungsobjekt. Die Marktsituation für die entsprechenden Teilmärkte ist ausgezeichnet entwickelt worden", lobte die Jury. "Das Zwangsversteigerungsgutachten zeichnet sich durch eine sehr gute Bearbeitung der Modernisierungs- und Mietbesonderheiten sowie durch gut nachvollziehbare Berechnungen aus."

In der Kategorie "Spezialimmobilie" wählte die Jury Norbert Peters, HypZert (F, M) aus. Bei dem bewerteten Objekt handelt es sich um eine Getreidemühle in Hamburg. "Das Gutachten stellt einen nichtalltäglichen Fall dar, der über die Beschreibung der wesentlichen Fakten hinausgehend, die Eigenschaften des Objektes marktkonform bewertet. Dabei wurde die Beleihungswertermittlung mit einer Objektrisikoeinschätzung und einem Drittverwendungspotenzial in vorbildlicher Weise umgesetzt", begründete die Jury ihre Entscheidung.

Die Rubriken sind jeweils mit 1.750 Euro dotiert. Die Gewinner erhalten neben einer Urkunde einen Award und die Teilnahme am Jahreskongress Immobilienbewertung. Der Wettbewerb deckt das gesamte Spektrum der professionellen Immobilienbewertungen ab. Aufgerufen waren im Rahmen des deutschlandweiten Wettbewerbs alle Sachverständigen aus dem Fachgebiet der Immobilienbewertung. Neben Besonderheiten der Objektart und dem Schwierigkeitsgrad der Immobilie wurden vor allem die Nachvollziehbarkeit des Gutachtens und die Herangehensweise an die Bewertung berücksichtigt. Beurteilt werden sowohl das Gutachten nach objektiven Fach-Prüfkriterien, die sich an der Prüfung für Zulassungsgutachten im Zertifizierungsverfahren nach ISO 17024 orientieren, als auch die dem Gutachten zugrunde liegende Komplexität der Immobilie.

Zur Jury 2012/2013 gehören:

- Werner Doetsch, Managing Director, Westdeutsche ImmobilienBank AG, Mainz
- Sascha Hettrich (FRICS), langjähriger Vorsitzender der RICS
- Dipl.-Ing. Rainer Höhn, u. a. ehemaliger Vorsitzender des Oberen Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Land NRW
- Ulrich Joerss, Fachanwalt für Immobilienrecht/Maklerrecht
- Ulf Klingenschmidt, Immobiliensachverständiger der Deutschen Bausparkasse Badenia AG
- Roland Kessel, Geschäftsführer Volksbank Stuttgart Immobilien GmbH
- Prof. Dr. Harald Nitsch, Professor an der DHBW im Studiengang Immobilienwirtschaft
- Mirco Schroeter, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
- Dr.-Ing. Hans Otto Sprengnetter, Inhaber der Sprengnetter Gruppe
- Prof. Dr.-Ing. Dietmar Weigt, Professor der Hochschule Bochum im Fachbereich Geodäsie

"Der Wettbewerb wird fortgesetzt" ergänzt Andreas Habath. "Auch im kommenden Jahr werden wir den 'Deutschen Gutachten Preis' ausloben."

Der "Deutsche Gutachten Preis" wurde in diesem Jahr unterstützt von der Immonet GmbH, der Deutschen Bausparkasse Badenia AG, der novitas Versicherungsmakler GmbH & Co. KG sowie der Sprengnetter goValue GmbH.

Weitere Informationen sind unter www.deutscher-gutachten-preis.de erhältlich.

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