Maschinen in der Kunststoffverarbeitung

Wer den Schaden hat, ...
http://www.skz.de/728 (PresseBox) (Würzburg, ) Kunststoff-Formmassen werden auf Schneckenmaschinen - Extrudern und Spritzgießmaschinen verarbeitet. Die Formmasse wird gefördert, verdichtet, entgast, gemischt, aufgeschmolzen und homogenisiert. Die Schmelze wird schließlich durch das formgebende Werkzeug gepresst und plastifiziert. Dieser komplexe Verarbeitungsprozess führt früher oder später zu Verschleißerscheinungen an den Maschinen, deren Qualität natürlich in erster Linie Garant für eine lange Lebensdauer ist.

Die Formmasse benötigt Zuschlagstoffe, z. B. Gleitmittel und Füllstoffe, als Voraussetzung für ein optimales Verarbeitungsverhalten. Veränderungen bei diesen Additiven, gesteigerte Plastifizierungsleistungen und höhere Verarbeitungstemperaturen können den Verschleiß noch verstärken. Das Thema "Wirtschaftlichkeit" steht insofern ständig auf dem Prüfstand. Schließlich verursacht der verschleißbedingte Austausch von Maschinenteilen und Werkzeugen hohe Kosten und der durch Stillstand erzwungene Produktionsausfall finanzielle Einbußen. Nach dem Grundsatz "Vorbeugen ist besser als Heilen" ist es daher wichtig, effektive Konzepte gegen den Verschleiß zu entwickeln, in die alle wichtigen Parameter einfließen.

Eine Fachtagung des Kunststoff-Zentrums SKZ am 10./11. April 2013 in Würzburg nimmt sich zum wiederholten Male dieser Problematik an. Unter der Regie von Dr.-Ing. Erich Deppe berichten Experten von Hochschulen, Instituten und relevanten Wirtschaftsunternehmen über Verschleißerfahrungen bei verschiedenen Maschinenkomponenten und -verfahren sowie daraus resultierende Konsequenzen für Ausführungsformen von Extrudern und für innovative Werkstoffe. Schutzmöglichkeiten vor Verschleiß bilden den Themenschwerpunkt: da geht es unter anderem um Carbide, Nitrieren und Oberflächenpanzerungen. Aber auch neue Verfahren in der Kunststoffverarbeitung wie das Heiß-Isostatische Pressen und die Diamantsynthese mittels chemischer Gasphasenabscheidung tragen zu einer Verringerung des Verschleißes bei. Auf dem sehr praxisbezogenen Programm stehen schließlich auch Prüfverfahren, Schadensanalyse, Methoden und Untersuchungstechniken.

Fachleute, vor allem Konstrukteure und Verarbeiter entsprechender Branchen, sind zur Teilnahme an der Veranstaltung eingeladen, die viel Zeit für Diskussionen und Erfahrungsaustausch bietet.

Wissen eröffnet Perspektiven

Das SKZ steht seit über 50 Jahren für kompetente Aus- und Weiterbildung. Die Auswahl der Themen ist speziell für Unternehmen im Umgang mit allen Formen des Kunststoffes abgestimmt. 600 Veranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern jährlich sowie 1.500 Referenten machen das SKZ zum Marktführer für Wissenstransfer im Bereich Kunststoff in Deutschland und Europa.

Tagungsdaten

Thema: Verschleiß und Verschleißschutz an Kunststoffverarbeitungsmaschinen
Zeit: 10. bis 11. April 2013
Ort: Tagungszentrum Festung Marienberg, Oberer Burgweg, 97082 Würzburg
Leitung: Dr.-Ing. Erich Deppe, Niederkassel
Veranstalter: SKZ - ConSem GmbH, Würzburg
Organisation: Dipl.-Ing. Norbert Schlör, SKZ, Tel. 0931/4104-136
Information/Anmeldung: Alexander Hefner, SKZ, Tel. 0931/4104-164

Kontakt

SKZ - KFE gGmbH
Frankfurter Str. 15 - 17
D-97082 Würzburg

Bilder

Social Media