Von der Garagenfirma zum Weltmarktführer

Ansmann AG mit Würth Future Champion Award ausgezeichnet
von links: Robert Friedmann (Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe), Dr. Walter Döring (ehem. Wirtschaftsminister Baden-Württemberg), Georg Schifferdecker (Vorstand Ansmann AG), Winfried Kretschmann (Ministerpräsident Baden-Württemberg), Edgar Ansmann (Aufsichtsratsvorsitzender Ansmann AG), Markus Fürst (Vorstand Ansmann AG), Claus Wilk (stellv. Chefredakteur der Fachzeitung Produktion), Prof. Dr. Bernd Venohr (Vorsitzender), Eduard Altmann (Chefredakteur der Fachzeitung Produktion) (PresseBox) (Assamstadt, ) Im Rahmen des 3. Deutschen Kongresses der Weltmarkführer, der einmal mehr mit hochkarätigen Gastreferenten aus Politik und Wirtschaft - darunter auch Dr. Philipp Rösler und Winfried Kretschmann - glänzte, verlieh die Adolf Würth GmbH & Co. KG zusammen mit der Fachzeitschrift Produktion gestern Abend den begehrten und mit 10.000 Euro dotierten Würth Future Champion Award. Mit diesem Preis würdigt der Spezialist für Montage- und Befestigungsmaterial bereits zum dritten Mal ein rasch und nachhaltig wachsendes, international erfolgreiches mittelständisches Unternehmen, das seine Weltmarktposition in den letzten Jahren stark ausgebaut hat und sich ferner durch Werte wie vorbildliche Führungskultur, Innovationsstärke und finanzielle Stabilität auszeichnet. Die Wahl der Jury fiel in diesem Jahr auf die Ansmann AG aus Assamstadt (Baden-Württemberg), die sich auf mobile Energielösungen für Industrie und Handel spezialisiert hat.

Bei einer Festveranstaltung im Schwäbisch Haller Neubausaal überreichte Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe, den Preis an Firmengründer und Aufsichtsratsvorsitzenden Edgar Ansmann sowie an die beiden Vorstände Markus Fürst und Georg Schifferdecker. Friedmann zeigte sich vom innovativen Produktportfolio des Unternehmens begeistert. "Mit Ihrem guten Gespür für den Bedarf der Zukunft haben Sie Ihrem Unternehmen eine kontinuierlich positive Umsatzentwicklung seit der Gründung 1991 gesichert", nahm Friedmann Bezug auf die erfolgreiche Einführung des E-Bikes als Neuprodukt. "Als Energiespezialist haben Sie das Potenzial dieser Nische erkannt", begründete er auch die Entscheidung der Jury.

Zu den Gratulanten gehörte auch der Baden-Württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann, der zuvor in seinem Grußwort bekräftigt hatte, dass er es als Ehre betrachte, vor den offenen und hidden Champions sprechen zu dürfen.

"Wir sehen den Preis als Anerkennung für das in der Vergangenheit geleistete, als Motivation in der Gegenwart und Ansporn für die Zukunft", freute sich Markus Fürst. "Mit dem Würth Future Champion Award möchten wir Unternehmern Mut machen, den bisher erfolgreichen Weg weiter zu verfolgen und auch in schwierigen Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren und nach vorne zu blicken", beschrieb Friedmann in seiner Laudatio die Motivation für den Preis.

Die Jury betonte die herausragende Umsatzentwicklung des Unternehmens. Seit dem Geschäftsjahr 2000 hat die Ansmann AG ihren Umsatz mehr als vervierfacht: Von elf Millionen auf 47,9 Millionen Euro. Bemerkenswert ist die hohe Eigenkapitalquote von über 70 Prozent. Damit finanziert das Unternehmen sein Wachstum komplett aus eigener Kraft. Beeindruckt hat die Jury auch das Mitarbeiterbeteiligungsmodell des Unternehmens. Durch die Umwandlung in eine AG haben Mitarbeiter die Möglichkeit, sich am Eigenkapital des Unternehmens zu beteiligen. Diese langfristige Bindung an das Unternehmen ist nur auf der Basis gegenseitigen Vertrauens möglich und spricht für die Unternehmenskultur von Ansmann, die durch Offenheit, Ehrlichkeit und Fairness geprägt ist.

Begonnen hat alles in einer Garage. Dort gründete Edgar Ansmann 1991 das Unternehmen. Heute gehört die Ansmann AG zu den bekanntesten Herstellern im Bereich mobiler Energie. Weltweit beschäftigt Ansmann über 400 Mitarbeiter und ist mit Niederlassungen in England, Frankreich, Schweden, China und den USA international vertreten. Hervorragende Produkte zu einem fairen Marktpreis mit perfektem Service anzubieten, ist bei Ansmann der Schlüssel zum Erfolg. Durch intensive Marktbeobachtung und Marktanalysen erkennt das Unternehmen frühzeitig neue Trends und Veränderungen am Markt. In der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung mit insgesamt 27 Mitarbeitern können diese Erkenntnisse sehr schnell in innovative Neuprodukte umgesetzt werden. Die Ansmann AG teilt sich in die Geschäftsbereiche Konsum, Industrielösungen und E-Bike auf: Im Bereich Konsum bietet das Unternehmen ein umfangreiches Sortiment an Batterien, Akkus, Ladegeräten, Netzteilen, Taschenlampen und Nachtlichtern an. Der Bereich Industrielösungen bietet mit der Konfiguration, Entwicklung und Produktion kundenspezifischer Akku- und Ladetechnik komplette Systemlösungen aus einer Hand. Mit der erfolgreichen Einführung des E-Bikes bewies der Energiespezialist erneut Gespür für das Potenzial einer Nische. Neben der Entwicklung und dem Vertrieb einzelner Komponenten in Form von Pedelec-Nachrüstsets werden mittlerweile auch komplette Fahrräder produziert.

Bildunterschrift

Das Foto zeigt von links: Robert Friedmann (Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe), Dr. Walter Döring (ehem. Wirtschaftsminister Baden-Württemberg), Georg Schifferdecker (Vorstand Ansmann AG), Winfried Kretschmann (Ministerpräsident Baden-Württemberg), Edgar Ansmann (Aufsichtsratsvorsitzender Ansmann AG), Markus Fürst (Vorstand Ansmann AG), Claus Wilk (stellv. Chefredakteur der Fachzeitung Produktion), Prof. Dr. Bernd Venohr (Vorsitzender), Eduard Altmann (Chefredakteur der Fachzeitung Produktion).

Kontakt

ANSMANN AG
Industriestraße 10
D-97959 Assamstadt
Kristin Andree
Marketing
PR- & Kommunikationsmanagerin

Bilder

Social Media