Virenjagd mit System

c't: Wenn der Virenscanner Alarm schlägt
c't  Ausgabe 10/13 (PresseBox) (Hannover, ) Ein aktuelles Antivirenprogramm und regelmäßige Software-Updates sind der beste Schutz vor Schadsoftware. Für den Fall, dass doch mal was durchrutscht oder man Zweifel hat, ob der Virenscanner seine Arbeit wirklich verrichtet hat, braucht man eine "zweite Meinung". Das Computermagazin c't veröffentlicht in Ausgabe 10/13 eine DVD mit Desinfec't, die gleich vier Virenscanner auf die Jagd schickt.

Hat der Virenscanner eine Datei als Trojaner identifiziert, sollte man Ruhe bewahren und eine zweite Meinung in Form eines externen Virenscans einholen. "Mit sauberen Systemen wie Desinfec't kann man mit einem Klick vier Scanner auf die Jagd schicken und das komplette Windows oder auch nur einzelne Ordner scannen", sagt c't-Redakteur Jürgen Schmidt. Seit der aktuellen 2013er Version kann man Desinfec't jetzt auch ganz einfach auf USB-Sticks betreiben. Das Erstellen eines solchen Sticks ist mit nur drei Klicks erledigt.

Ist sicher, dass es sich bei der gemeldeten Datei um einen Schädling handelt, setzt man ihn erst einmal außer Gefecht. Das funktioniert recht einfach über die Funktion "Umbennen", die den Dateinamen um ".VIRUS" ergänzt. Windows kann die Datei nun nicht mehr starten. Stellt sich der Virenalarm doch als Fehlalarm heraus, können Anwender die Datei einfach wieder umbenennen.

Wer sich das Scannen und Reinigen nicht selbst zutraut, sucht sich Hilfe bei Experten, PC-erfahrenen Freunden oder Bekannten. "Mit spezieller Fernhilfe-Software wie Teamviewer können Freunde von außen übers Internet auf den PC zugreifen und ihn inspizieren", sagt Schmidt. Dazu müssen Betroffene lediglich den Desinfec't-Stick in ihren Rechner stecken und "Hilfe rufen" anklicken. Den Rest überlässt man einfach dem Experten.

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Julia Powalla
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