Anstie fliegt beim Bulgarien-GP zu Platz vier

MX2-Weltmeisterschaft Bulgarien
Anstie fliegt beim Bulgarien-GP zu Platz vier (PresseBox) (Bensheim, ) Max Anstie fehlten in den Farben des Teams Rockstar Energy Suzuki Europe auf seiner werksunterstützten Suzuki RM-Z250 beim GP von Bulgarien nur wenige Meter zu einem Podestplatz, und am Ende belegte er nach einer tollen Performance den fünften Gesamtrang.

Die fünfte von 17 WM-Runden fand vor 17000 Fans auf der harten, ausgedehnten Streckevon Sevlievo statt. Anstie musste am Samstag Position 15 im Startgatter hinnehmen, einen Platz im Mittelfeld, der ihm beim Start nicht gerade zu Gute kam. Die beiden 35 Minuten und zwei Runden langen Rennen wurden für den Briten zum Prüfstein in puncto Fahrtechnik und Überholvermögen auf der flachen Strecke, die wenig klare Überholmöglichkeiten, dafür aber gehobenes Durchschnitttempo bot.

Anstie arbeitete sich im ersten Lauf von Rang 21 auf Platz neun vor und setzte dabei mit seinem Doppel-Überholmanöver von Dean Ferris und Mel Pocock ein besonderes Highlight.

Zum Start des zweiten Rennens fuhr er in die Top ten und kämpfte sich bis auf Platz vier vor. Anstie klemmte sich ans Hinterrad von Alessandro Lupino, gab alles und versuchte, den Italiener zu besiegen. Platz drei hätte ihm eine Champagnerdusche beschert, doch es sollte diesmal nicht sein.

Julien Lieber musste am Samstagnachmittag leider abreisen, nachdem er mit seinem Fuß Bodenkontakt bekommen und sich dabei das rechte Knie verdreht hatte. Der junge Belgier wird sich morgen als erstes bei Ortema einer eingehenden Untersuchung unterziehen.

Anstie hat nun 128 Meisterschaftspunkte. Auf Christophe Charlier und die Top fünf fehlen ihm lediglich neun Zähler. Der nächste große Event für das Team Rockstar Energy Suzuki Europe ist der Grand Prix von Portugal am 5. Mai 2013.

Max Anstie:

"Ich fühlte mich stark. Wir verbessern uns Woche für Woche, ich lerne viel übers Team, und das Team lernt, wie ich fühle. Wir werden besser und starker, müssen jedoch noch am Start arbeiten. In Qatar und Thailand kamen wir gut aus dem Gate, doch ich hatte schlechte Ergebnisse im Qualifying, und dafür zahlte ich heute den Preis und musste mich durchkämpfen. Das machte es etwas schwierig. Nun bin ich zuversichtlich für Portugal und Brasilien. Es wird Zeit, dass wir jetzt aufs Podest fahren."

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