Die Plattform für das Handwerk wurde offiziell eröffnet

ÖBA/ÖKONDA-diegenuss: internationale Fachmesse für Bäcker-, Konditorhandwerk und Gastronomiebedarf - Sa. 27. - Di. 30. April 2013, Messe Wels
diegenuss 2013 Titelkasten (PresseBox) (Wels, ) Rund 200 Aussteller aus den zehn Nationen Österreich, Deutschland, Griechenland, Luxemburg, Italien, Belgien, Frankreich, Ungarn, Niederlande und Polen präsentieren auf einer Fläche von 16.000 m2 die neuesten Branchentrends und Produkthighlights. Drei internationale Branchenwettbewerbe sowie ein umfangreiches Rahmenprogramm zeichnen die Internationalität der Fachmesse aus.

Messepräsidentin LAbg. Mag. Doris Schulz begrüßte die Ehrengäste und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit sowie für die Unterstützung bei der Bundesinnung der Lebensmittelgewerbe, der IGEBA, den Mitwirkenden und den Jury-Mitgliedern der zahlreichen Wettbewerbe. "Die Crème de la Crème der Lebensmittelbranche trifft sich von heute bis Dienstag auf der ÖBA/ÖKONDA-diegenuss in Wels. Die Fachmesse hat sich für in- und ausländische Bäckereibetriebe bereits über Jahrzehnte als Innovationsmesse herauskristallisiert, woran auch die Aussteller mit ihrer hohen Qualität maßgeblich beteiligt sind.", zeigte sich Mag. Doris Schulz erfreut.

Vizebürgermeister Hermann Wimmer blickte auf den Werdegang der Fachmesse zurück: "Vor 6 Jahren wurden zum ersten Mal in dieser neuen Messehalle die einzelnen Branchen zusammengeführt und es war ein voller Erfolg." Hermann Wimmer geht davon aus, dass auch heuer, genauso wie im Jahr 2010, die Fachmesse sich an diese Erfolge anschließen wird. "Wir sind sehr froh, dass sich diese Branchen in Wels treffen, denn gerade die Lebensmittelbranche trägt mit hoher Qualität zu unserer Lebensqualität bei.", so Hermann Wimmer

Dir. Heinrich Worenz, Präsident der Interessensgemeinschaft Backen sieht die ÖBA/ÖKONDA-diegenuss als Plattform für die Bäcker und Konditoren, um sich gemeinsam weiterzuentwickeln. Der IGEBA-Präsident nannte einige Zahlen: "Derzeit gibt es in Österreich 1.400 Bäckereibetriebe, die 700.000 Tonnen Mehl verarbeiten." Weiters sieht er keinen Rückgang in der Bäckerbranche: "Natürlich sind Kleinbetriebe weggefallen, aber wir haben relativ wenig Insolvenzen. Von den richtig wachsenden Betrieben spricht man in Österreich nicht. Wir haben tolle Handwerksbetriebe in Österreich, die auch EU-weit exportieren."

Bundesinnungsmeister der Bäcker, KommR Josef Schrott betonte den Nutzen für die Fachbesucher: "Die Bäcker kommen auf die Fachmesse, um sich neue Ideen mit nach Hause zu nehmen und sich zu informieren." Die zunehmende Konkurrenz durch Supermärkte, Tankstellen und Discounter sieht KommR Josef Schrott als Herausforderung für den Bäcker, sich mit neuen Produkten hervorzuheben.

KommR Dr. Paulus Stuller, Bundesinnungsmeister der Lebensmittelgewerbe und Innungsmeister der Konditoren unterstrich den hohen internationalen Stellenwert der Konditoren: "Unsere Konditoren sind ein Stück der österreichischen Identität. Wir sind bei allen internationalen Wettbewerben extrem erfolgreich und heuer werden wir auch wieder bei den World Skills dabei sein." KommR Paulus Stuller ist auch von dem neuen Handwerkssiegel überzeugt, das Handwerksbetriebe für die Verwendung österreichischer Rohstoffe und Know-Hows auszeichnet. Das AMA Handwerkssiegel steht als Zeichen des Handwerks und wird am Sonntag im Rahmen der ÖBA/ÖKONDA-diegenuss verliehen.

Klubobmann LAbg. Mag. Thomas Stelzer bezog sich auf das Motto der Fachmesse "Neue Ideen für das Handwerk". Zum einem bedankte er sich im Bezug auf das "Handwerk" bei den Bäckern, Konditoren und Gastronomen für die vielen Arbeitsplätze, die diese Branchen schaffen und dafür dass sie den jungen Leuten die Chancen geben, einen Beruf zu erlernen. Zum anderen griff LAbg. Mag. Thomas Stelzer auch den Aspekt der "neuen Ideen" auf: "Die Betriebe können nur dann erfolgreich bleiben, wenn sie immer auf der Suche nach Neuem sind und Innovationen auf der Spur bleiben." Abschließend bemerkte LAbg. Mag. Thomas Stelzer: "Es ist ein Genuss auf diegenuss zukommen."

Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner unterstrich die Relevanz der Fachmesse, da es um die Verbindung von Tradition und Zukunft geht. Weiters sieht der Bundesminister für Wirtschaft das Handwerk als Teil der österreichischen Identität und bekannte sich wiederholt gegen die Sonntags-Öffnung für den Handel. "Wir können mit unserem Handwerk auch die Zukunft seriös bestehen, wenn wir innovativ vorgehen." In diesem Sinne wünschte Bundesminister Dr. Reinhold Mitterlehner den Besuchern, dass sie neue Ideen mitnehmen können und erklärte die Messe offiziell für eröffnet.

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