Günstiger Einstieg ins Vollformat

Ideale Kameras für Portraits und die Nacht
Günstiger Einstieg ins Vollformat (PresseBox) (Hannover, ) Für ein Portraitbild oder Nachtfotos galt eine Vollformatkamera schon zu Analog-Zeiten als das Mittel der Wahl. Daran hat sich auch in der Digitalwelt nichts geändert, wohl aber der Preis: Der Einstieg in die Vollformat-Welt war noch nie so günstig wie heute, erklärt das Magazin c't Digitale Fotografie in der aktuellen Ausgabe 2/13.

Eine einfache Spiegelreflexkamera stößt ambitionierte Fotografen manchmal an ihre Grenzen. "Wer eine besonders geringe Tiefenschärfe möchte, also das Objekt möglichst stark vom unscharfen Hinter- oder Vordergrund trennen will, ist mit einer Vollformat-Spiegelreflex am besten bedient", erklärt Peter Nonhoff-Arps, Redakteur von c't Digitale Fotografie. Weil die großen Sensoren gepaart mit einer hohen Auflösung besonders rauscharme Bilder erzeugen, eignen sich Vollformatkameras auch für Nachtaufnahmen. "Die Empfindlichkeit, im Fachjargon der ISO-Wert, kann man so hoch einstellen, dass man quasi ein Nachtsichtgerät in der Hand hat."

Canon und Nikon preschen vor und bringen jeweils eine Vollformatkamera für rund 2000 Euro auf den Markt, 1000 Euro günstiger als bisher. Die Canon 6D ist besonders rauscharm, sie lässt sich intuitiv bedienen, und bringt ein GPS- und WLAN-Modul sowie eine Live-Bild-Anzeige via Smartphone-App mit. Action-Fotografen reicht allerdings die Serienbildrate nicht. Nikons D600 hat ein integriertes Blitzmodul und eine erstklassige Gehäuseversiegelung. Allerdings ist bei dem Modell eine ungewöhnliche Staubansammlung aufgefallen, die Nikon bereits veranlasst hat, den Besitzern der Vollformatkamera eine Sonsorreinigung zu spendieren. Hier gibt es also noch Qualitätsprobleme. Sony hat ebenfalls eine Kamera in diesem Preissegment angekündigt.

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