Migration auf SAP Business Planning and Consolidation 10.0 – Teil 3: Mehr Übersichtlichkeit dank des Consolidation Monitors

(PresseBox) (Bremen, ) Mit der neuen Version von SAP Business Planning and Consolidation wurde unter anderem der Fokus auf die Verarbeitung von größeren Datenvolumina gelegt. Während in der Version 7.5 noch Tätigkeiten, wie die Durchführung und Kontrolle von Validierungen, das Ändern des Workstatus, die Währungsumrechnung und die Konsolidierung sowie deren vorbereitende Maßnahmen (Pflege der Besitzanteile und die Buchung von Journalen) in Excel erfolgen musste, wurden diese Aufgaben in der sogenannten Consolidation Central im neuen Web-Frontend von SAP Business Planning and Consolidation zusammengeführt. Dieser Artikel erläutert den Bestandteil Consolidation Monitor innerhalb der Consolidation Central und zeigt dabei Vor- und Nachteile dieses Tools auf.
Wozu wird ein Consolidation Monitor benötigt?
Der Consolidation Monitor bietet dem Endanwender die Möglichkeit, den Konsolidierungsprozess einfach und übersichtlich durchzuführen. Aus diesem Grund wurden hier die Bestandteile der Controls für die Datenvalidierung, der Workstatus für die Datenweitergabe bzw. Datensperrung, die Währungsumrechnung und die Konsolidierung für die einzelnen Gesellschaften dargestelltzusammengeführt. Hierzu wählt dDer Anwender wählt neben der Datenkategorie die Periode und den Konzern bzw. Teilkonzern aus und erhält eine Übersicht aller Tochtergesellschaften Gesellschaften, die diesem angehören.
Wichtiger Bestandteil für die Durchführung weiterer Schritte ist die Durchführung Abwicklung der Validierungen im Controls Monitor. Ohne bestandene Validierung kann die Währungsumrechnung bzw. Konsolidierung nicht gestartet werden. Der Status der Validierung lässt sich im Consolidation Monitor in der Spalte „Controls“ überprüfen. Die Validierung kann allerdings nicht von dort aus gestartet werden.
Im Consolidation Monitor kannDarüber hinaus kann in der Spalte -je nach Nutzung des Work Status- die Vollständigkeit der Daten geprüft oder in letzter Instanz eine Sperrung der Daten gemäß Work Status erwirkt werden. Ist die Validierung erfolgreich durchgelaufen, können nun Währungsumrechnung und Konsolidierung getrennt oder zusammen gestartet werden. Der Status aller vier der Prozesse Validierung, Work Status, Währungsumrechnung und Konsolidierung ist dabei jederzeit in dieserm BildschirmAnsicht nachzuvollziehen.
Welche Vorteile bietet der Consolidation Monitor noch?
Nicht nur die Übersichtlichkeit wurde in den Fokus gerückt, auch die Performance von Währungsumrechnung und Konsolidierung wurde nachhaltig verbessert. Während es bBei einem ersten Konsolidierungslauf ist es noch notwendig ist, alle Gesellschaften des Konzerns umzurechnen und zu konsolidieren., ist es bBei einer Änderung von Werten der einzelnen Gesellschaften ist es hingegen noch möglich, über die Funktion „Incremental Currency Translation“ oder „Incremental Consolidation“ lediglich jene Gesellschaften einer Währungsumrechnung bzw. Konsolidierung zu unterziehen, deren Werte sich in der Zwischenzeit verändert haben. Da somit die Gesellschaften ausgeschlossen werden, bei denen keine Änderung erfolgt ist, macht dies die Konsolidierung, je nach Sachverhalt, erheblich schnellerperformanter.
Wo liegen die Grenzen dieser Funktionalität?
Es ist allerdings zu konstatieren, dass der Consolidation Monitor recht unflexibel auf Änderungen im konzeptionellen Datenmodell reagiert. So sind die Regeln für Währungsumrechnung und Konsolidierung an dieser Stelle abhängig von den Einstellungen der Business Rules. Etwaige Ergänzungen in Logic Scripts oder die Einbindung von zusätzlichen Dimensionen für die Konsolidierung (z.B. eine Versionierung) können foglich innerhalb der Consolidation Central nicht berücksichtigt werden. undSie müssen deshalb weiterhin, wie aus der Vorgängerversion, in Excel über den Data Manager gestartet werden. Eine Incremental Consolidation ist hier somit in diesen Fällen weiterhin nicht möglich. Diese Einschränkung kann die Nutzung des Consolidation Monitors durchaus erschweren, wenn nicht gar verhindern; die Durchführung der Prozesse kann aber alternativ auch im Data Manager erfolgen und über Business Process Flows in einen übersichtlichen Gesamtprozess gebracht werden.

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