MTU Aero Engines liefert 200. GEnx-Turbinenzwischengehäuse aus - in Rekordzeit

MTU Aero Engines liefert 200. GEnx-Turbinenzwischengehäuse aus - in Rekordzeit (PresseBox) (München, ) Die MTU Aero Engines schreibt die Erfolgsgeschichte des Turbinenzwischengehäuses für das GEnx-Triebwerk fort: Seit vier Jahren eilt Deutschlands führender Triebwerkshersteller von Meilenstein zu Meilenstein und hat jetzt das 200. Modul ausgeliefert. "Das haben wir in Rekordzeit geschafft", konstatiert Egon Behle. Der MTU-Chef betont die Wichtigkeit für die MTU: "Das GEnx treibt den Boeing 787-Dreamliner und exklusiv die Boeing 747-8 an und wir liefern alle Turbinenzwischengehäuse." Die Auftragszahlen geben ihm Recht: Bisher liegen rund 1.400 Bestellungen bzw. Optionen für den neuen Antrieb von General Electric (GE) vor. Der Gesamtmarkt wird auf etwa 4.400 Triebwerke geschätzt.

Seit 2009 spielt das Turbine Center Frame (TCF) des GEnx - der Übergang der Hoch-druck- zur Niederdruckturbine - bei der MTU eine wichtige Rolle: Als Risk- und Revenue-Sharing-Partner hat das Unternehmen 6,65 Prozent am GEnx-Programm übernommen und zeichnet für dieses Modul verantwortlich. Anfang 2009 wurde damit begonnen, das ursprünglich von GE entwickelte Design zu überarbeiten und technisch zu optimieren; unter anderem wurde das Gewicht reduziert. Ende August 2011 konnte das erste Serienmodul an GE übergeben werden. Bereits neun Monate später - im Mai 2012 - wurde der erste Cargolux-Frachter, eine Boeing 747-8F mit MTU-TCF, ausgeliefert. Im August 2012 lieferte die MTU das 100. Modul an GE und konnte jetzt bereits das 200. übergeben. Das Flugverbot des Dreamliners hatte dabei keinen Einfluss auf die Lieferung der MTU-Triebwerksteile.

Gefertigt wird das TCF in München auf zwei hochmodernen Fertigungslinien. Sie müssen höchsten Ansprüchen genügen, da das Turbinenzwischengehäuse aufgrund seiner Lage im Triebwerk extremen Bedingungen ausgesetzt. Es muss die Gase, die die Hochdruckturbine mit einer Temperatur von mehr als 1.000 Grad Celsius verlassen, mit möglichst geringen aerodynamischen Verlusten an Strukturbauteilen und Leitungen vorbei in Richtung Niederdruckturbine leiten.

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