Intershop veröffentlicht Zahlen zum ersten Quartal 2013

(PresseBox) (Jena, ) .
- Nettoumsatz mit 12,2 Mio. Euro um 8 % unter Vorjahr
- Verstärkte Investitionen in Marketing und Vertrieb belasten Ergebnis
- Prognose für das Gesamtjahr 2013 bestätigt


Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A0EPUH1), führender Anbieter integrierter E-Commerce-Lösungen, hat im ersten Quartal 2013 einen Nettoumsatz von 12,2 Mio. Euro erzielt. Das entspricht einem Rückgang von 8 % gegenüber der Vorjahresperiode, in der außerordentlich hohe Beratungserlöse zu Buche standen. Der Umsatzrückgang im traditionell schwächeren ersten Quartal ist darüber hinaus auf die geringeren Lizenzerlöse zurückzuführen, die sich auf 0,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) beliefen.

"Im Lizenzgeschäft machen sich vor allem bei größeren E-Commerce-Aufträgen der verschärfte Wettbewerb und die verlängerten Entscheidungsprozesse bei potentiellen Kunden bemerkbar. Auch der stärker werdende Trend zur Softwaremiete (SaaS Revenue Model) statt Lizenzkauf führt zur Verteilung ehemaliger "Standard-Lizenzumsätze" auf die Laufzeit des Mietvertrages und verschiebt sich somit in die Zukunft. Wir sind aber zuversichtlich, dass unsere Investitionen in Marketing und Vertrieb in den kommenden Quartalen Früchte tragen und das Neukundengeschäft deutlich beflügeln werden. Deshalb bestätigen wir unsere Prognose eines Umsatzwachstums für 2013 im einstelligen Prozentbereich bei annähernd ausgeglichenem Ergebnis", sagt Ludwig Lutter, Finanzvorstand der Intershop Communications AG.

Wichtigster Umsatzträger im ersten Quartal 2013 blieb das Beratungsgeschäft, das mit einem Volumen von 6,8 Mio. Euro rund 56 % der Nettoerlöse ausmachte. Das Wartungsgeschäft kam auf 2,0 Mio. Euro nach 2,2 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Deutlich zulegen konnten die Sonstigen Erlöse einschließlich Full-Service-Geschäft, die sich um 35 % auf 1,6 Mio. Euro erhöhten. Das Online-Marketing-Geschäft verbesserte sich ebenfalls und erreichte einen Nettoumsatz von 1,0 Mio. Euro, ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr.

Das Bruttoergebnis in den ersten drei Monaten 2013 reduzierte sich um 27 % auf 3,4 Mio. Euro, was einer Bruttomarge von 28 % entspricht. Ursachen für das geringere Bruttoergebnis waren niedrigere Lizenzerlöse, höhere Abschreibungen sowie rückläufige Beratungs- und Supportleistungen. Die betrieblichen Aufwendungen stiegen um 6 % auf 5,2 Mio. Euro, was in erster Linie auf die um 43 % erhöhten Ausgaben für Vertrieb und Marketing zurückzuführen ist. Das EBIT lag ebenso wie das Nettoergebnis bei -1,7 Mio. Euro (Vorjahr: EBIT und Nettoergebnis von -0,2 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf -0,06 Euro nach 0,00 Euro (jeweils verwässert und unverwässert) im Vorjahr.

Die Konzernbilanz von Intershop zum 31. März 2013 weist unverändert keine Finanzverbindlichkeiten und eine im Vergleich zum Gesamtmarkt und zur Branche überdurchschnittlich hohe Eigenkapitalquote von 67 % auf. Die frei verfügbaren, liquiden Mittel verringerten sich im Vergleich zum Jahresende 2012 um 1,6 Mio. Euro auf 12,7 Mio. Euro zum Zwischenbilanzstichtag.

Intershop-Vorstand Jochen Moll: "Wie angekündigt haben wir im ersten Quartal unser Netzwerk an internationalen Partnern kräftig ausgebaut, darunter Shinetech Software, einer der führenden Outsourcing-Anbieter im chinesischen E-Commerce-Markt. Mit der Kooperationsstrategie erhöhen wir unsere Reichweite bei der Kundengewinnung. Jüngstes Beispiel ist unser neues Projekt mit Majestic Wine, dem größten Weinhändler Großbritanniens, den wir gemeinsam mit unserem britischen Partner Javelin Group akquiriert haben. Auch wenn wir im ersten Quartal nicht ganz das erreichen konnten, was wir uns vorgestellt haben, so zeigt doch die deutlich höhere Anzahl der gewonnenen Neukunden, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Der Zwischenbericht über die ersten drei Monate 2013 steht zum Download unter http://www.intershop.de/... bereit.

Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

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