Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im März 2013

(PresseBox) (Berlin, ) Die Produktion im Produzierenden Gewerbe nahm im März gegenüber dem Vormonat vorläufigen Angaben zufolge [1] preis-, kalender- und saisonbereinigt [2] um 1,2 % zu. Im Monat zuvor hatte sie sich leicht aufwärts revidiert um 0,6 % erhöht. Impulse für den Produktionszuwachs kamen im März von der Ausweitung der Industrieproduktion um 1,4 % sowie vom Bereich der Energie. Die Produktion im Baugewerbe schwächte sich in Folge der außergewöhnlich kalten Witterung um 3,1 % ab. Das Wachstum der Industrieproduktion basierte zu einem maßgeblichen Teil auf dem deutlichen Produktionsplus bei den Herstellern von Investitionsgütern (2,1 %). Die Vorleistungsgüterproduzenten weiteten ihre Erzeugung um 0,6 % und die Hersteller von Konsumgütern um 1,0 % aus.

Im Zweimonatsvergleich Februar/März gegenüber Dezember/Januar erhöhte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 0,9 %. Während die Industrieproduktion um 1,0 % und die Energieerzeugung um 2,6 % expandierten, ging die Erzeugung im Baugewerbe um 1,6 % zurück. Im Bereich der Industrie sorgte vor allem der deutliche Anstieg der Investitionsgüterproduktion um 2,8 % für Impulse. Die Hersteller von Vorleistungsgütern konnten eine leichte Zunahme der Erzeugung um 0,3 % verbuchen. Die Erzeugung von Konsumgütern war dagegen deutlich rückläufig.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Februar/März arbeitstäglich bereinigt um 2,2 % niedriger. In der Industrie wurde der Vorjahresstand um 1,6 % unterschritten, im Baugewerbe um 3,5 %.

Die ökonomische Aktivität im Produzierenden Gewerbe hat sich im Verlauf des ersten Quartals belebt. Insgesamt lag die Erzeugung leicht um 0,2 % über dem Ergebnis des Jahresschlussquartals 2012. Aus der Industrie und hier vor allem von der Investitionsgüterproduktion kamen spürbar positive Impulse, während der witterungsbedingte Rückgang der Bauproduktion sich dämpfend bemerkbar machte. Die sich verbessernde Auftragslage in der Industrie sowie die Nachholeffekte beim Bau dürften dem Produzierenden Gewerbe in den kommenden Monaten weiteren Auftrieb verleihen.

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