Rittal Spediteure geben Gas

Rittal vergibt erstmals Speditions-Awards
Zu den Preisträgern des ersten internationalen Rittal Speditions-Awards zählen zahlreiche heimische Speditionen (Quelle Rittal GmbH & Co. KG) (PresseBox) (Herborn, ) Wenn ein Unternehmen heute weltweit erfolgreich sein will, dann geht das nur mit erstklassiger Logistik. Daher hat Rittal jetzt seine besten Logistikpartner als Anerkennung für ihre Leistungen erstmals mit dem "Rittal Speditions-Award" ausgezeichnet. Zu den Preisträgern zählen zahlreiche heimische Speditionen - sie stellen auch in allen drei Kategorien die Gewinner.

Jeder kennt das: Wer als Privatmann zum Beispiel im Internet ein Buch bestellt, der erwartet eine zuverlässige, schnelle und reibungslose Anlieferung und will keine Transportschäden hinnehmen. Nicht anders ist das, wenn Unternehmen Waren von anderen Unternehmen bestellen: Denn auch die besten Produkte können keinen Kunden begeistern, wenn sie unvollständig, beschädigt, zu spät oder womöglich gar nicht ankommen. "Für ein weltweit operierendes Unternehmen wie Rittal ist eine ausgezeichnete Logistik daher ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor", stellte Dr. Guido Stannek, Geschäftsführer Einkauf und Logistik bei Rittal, bei der Übergabe der Rittal Speditions-Awards fest. Zum ersten Mal hat der weltweit operierende Schaltschrank- und Systemanbieter herausragende Logistikpartner ausgezeichnet. "Sie alle haben sich durch Ihre Leistungen und Ihre Liefertreue aus der großen Zahl unserer Logistikpartner hervorgetan", betonte Stannek.

Neun Preisträger in drei Kategorien

Den ersten Platz in der Kategorie "Nationale Spediteure" belegte die Haigerer Zweigniederlassung von Kühne + Nagel. "Ich freue mich über die Wertschätzung, die Rittal seinen Partnern mit diesem Award entgegenbringt", bedankte sich Hans-Dieter Eisert. Der Prokurist und Regionalleiter Landverkehre Mitte bei Kühne + Nagel in Haiger hat vor 44 Jahren seine Ausbildung bei der damaligen Spedition Pracht begonnen - immer war Rittal ein wichtiger Kunde. "Diese Auszeichnung ist ein Ergebnis der offenen und konstruktiven Zusammenarbeit mit Rittal", sagte Eisert. "Das ist in dieser Form keine Selbstverständlichkeit und begegnet uns auch nicht allzu oft."

Auf den ersten Platz in der Kategorie "Frachtführer Europäische Landverkehre" fuhr G. Wertebach Transport & Logistik aus Dillenburg-Manderbach. Gepunktet hat das Unternehmen mit seiner Flexibilität und Kundenorientierung, etwa wenn Kunden von Rittal, wie der führende Hersteller von Windenergieanlagen Enercon, ganz besondere Anforderungen an die Anlieferung der Schaltschränke stellen. Auf dem zweiten Platz landete die Spedition KUBO Transport aus Breitscheid, ein Spediteur der ersten Stunde, der den kompletten Verkehr zwischen den heimischen Werken von Rittal und dem Zentrallager übernimmt - "die Hauptschlagader von Rittal", wie Detlev Röttger, Hauptabteilungsleiter Internationale Distribution bei Rittal, bei der Übergabe des Preises betonte. Eigens aus Italien zur Preisverleihung angereist waren die Vertreter von pe.tra Trasporti Spedizioni Internazionali, Brembate bei Mailand, die sich den dritten Platz erarbeitet hatten.

In der Kategorie "Regionale Frachtführer und Spediteure" sicherte sich die Spedition MTG Mineralöl Transport aus Dillenburg-Manderbach den ersten Platz.

Grundlage für die Bewertung der Speditionen waren Kriterien wie Dauer und Qualität des Transports und ob die Waren unbeschädigt die Kunden erreichen. Ein wichtiger Aspekt war zudem das Thema "grüne Logistik". "Rittal achtet auf die Nachhaltigkeit seiner Logistik", betonte Röttger. Wenn eine Spedition einen modernen Fuhrpark mit geringem Schadstoffausstoß unterhält oder nach Möglichkeit die Bahn in sein Logistikkonzept einbindet, dann gab es dafür Extrapunkte von den Juroren von Rittal.

Logistik entscheidender Erfolgsfaktor

"Im weltweiten Wettbewerb gewinnt - neben der Qualität der Produkte - die Verfügbarkeit und somit die Logistik immer mehr an Bedeutung", unterstrich Röttger. Kunden wollten zusätzlich zur pünktlichen Anlieferung auch die Möglichkeit zur Sendungsverfolgung sowie allgemein eine hohe Qualität des Services sowie hohe Zuverlässigkeit. "Um unsere Produkte aus den heimischen Werken optimal an Kunden in aller Welt versenden zu können, investieren wir aus diesem Grund in ein hochmodernes neues Zentrallager." Insgesamt 40 Millionen Euro umfasst die Investition am Standort Haiger, wo bis 2014 unter anderem ein vollautomatisches neues Hochregallager und auch Kleinteilelager entstehen werden. "In Haiger werden wir das modernste Logistiksystem aufbauen, das am Markt verfügbar ist", machte Stannek den Anspruch des Unternehmens klar. "Damit sind wir in der Lage, unsere Wachstumsstrategie seitens der Logistik zu ermöglichen und noch größere Mengen auszuliefern. Wenn wir schneller werden, dann müssen wir das auch von Ihnen verlangen", unterstrich Röttger den Anspruch auf die zukünftige Zusammenarbeit mit den Speditionen. Und die ausgelieferten Mengen sind jetzt schon beeindruckend: So wurden im Jahr 2012 allein von den deutschen Logistik-Standorten von Rittal 205.000 Tonnen Güter in 3.150.000 Lieferpositionen für 770.000 Lieferungen auf rund 33.000 LKWs verladen - hintereinander gereiht würde das eine Schlange quer durch ganz Deutschland von Aachen im Westen bis Frankfurt an der Oder im Osten ergeben.

Zudem soll das neue Zentrallager in Haiger erster Anlaufpunkt für den Werksverkehr zwischen den Rittal Produktionsstätten in der Region werden und damit das Hochregallager am Standort Rittershausen entlasten, wo dadurch mehr Kapazitäten für das Kernprodukt von Rittal, die Großschaltschränke, und somit für weiteres Wachstum frei werden.

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Auf dem Stützelberg
D-35745 Herborn
Neill Busse
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