Elance-Quartalsbericht meldet weltweit steigende Zahlen für Online-Arbeit

Der Erfolg von Online-Arbeit ist nicht aufzuhalten – sowohl die Zahl der Freelancer als auch die Anzahl der Jobangebote steigen weiter rasant an. Gefragt sind neben MINT, Mobile- und Cloud-Computing-Experten auch Videoproduzenten, Fotografen und virt
(PresseBox) (Mountain View, ) Die Ergebnisse des aktuellen Global Online Employment Reports von Elance, der führenden Plattform für Online-Arbeit, bestätigen auch im ersten Quartal 2013 wieder ein bemerkenswertes Wachstum für Online-Arbeit. So stieg etwa die Zahl der Freiberufler, die ihre Projekte über Elance akquirieren, um rund 52 Prozent. Das deutlichste Wachstum verzeichneten dabei qualifizierte MINT – Mathematiker, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker. Auch die Nachfrage nach Freelancern anderer Segmente bleibt konstant hoch, seit Q1/2012 stieg die Anzahl der Jobangebote auf der Plattform um ganze 60 Prozent. Insgesamt finden qualifizierte Arbeiter online schneller einen Job als offline über die traditionelle Arbeitssuche.

Gerade in den MINT-Bereichen ist Online-Arbeit eine große Chance: Durch den Fachkräftemangel in Deutschland und Europa blieben wichtige Stellen in der Vergangenheit länger vakant. Laut VDI/IW-Monitor waren im März 2013 in Deutschland rund 69.000 Stellen in den Ingenieurberufen und europaweit rund 700.000 Stellen in der Informations- und Kommunikationstechnologie-Branche zu besetzen. Auf Elance treffen Auftraggeber und Freelancer schnell und unkompliziert aufeinander, weshalb die Stellen nun schneller besetzt werden können. Die Zahl der Freelancer aus den MINT-Bereichen nahm im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 153 Prozent zu.

Ebenso gefragt auf dem Arbeitsmarkt sind Experten für Mobile- und Cloud-Computing. Die Anfragen für Windows Azure-Experten sind um 248 Prozent gestiegen und auch die Anzahl der Projekte für Amazon Web Services verzeichneten einen Anstieg von 38 Prozent. Job-Anfragen für iOS-Entwickler zeigten ein 97-prozentiges, für Android-Entwickler ein 71-prozentiges Wachstum – letzteres ist fast ebenso hoch wie für Experten der Cross-Plattform Programmiersprache HTML5 (72 Prozent).

Auch für Zukunftstrends und aktuelle Technologien suchen Auftraggeber qualifiziertes Personal auf Elance. Die Nachfrage nach Bitcoin-Experten schnellte um 433 Prozent nach oben. Auch für die Datenbrille Google Glass werden erste Experten gesucht – viele Anfragen sind Marketing-orientiert, die ersten Auftraggeber sind aber auch schon auf der Suche nach technischer Expertise.

Sehr gefragt sind darüber hinaus virtuelle Assistenten (85 Prozent Anstieg), die populärsten Dienstleistungen sind die Erstellung von PowerPoint- und Prezi-Präsentationen, Datenrecherche, die Erstellung von Business-Plänen, die Erledigung der E-Mail-Korrespondenz sowie das Buchen von Dienstreisen. Bei vielen Anfragen wird der souveräne Umgang mit Cloud-Diensten wie Gmail, Google Drive, Dropbox, etc. vorausgesetzt. Daneben verzeichnet Elance auch einen Anstieg für Dienstleistungen aus dem visuellen Bereich: Die Anfragen für Videoproduzenten, professionelle Fotografen und Infografik-Experten sind jeweils um rund 80 Prozent gestiegen. Die Nachfrage nach Textern für das Schreiben und Redigieren, einem wichtigen Bestandteil von Content-basiertem Marketing, stieg um rund 104 Prozent.

Die internationale Verteilung der Online-Arbeit schreitet schnellen Schrittes voran. Weil die Arbeitslosigkeit in der Eurozone einen Negativrekord erreichte, fliehen viele qualifizierte Arbeiter vom lokalen Arbeitsmarkt und suchen online Arbeit. In Spanien – aktuell eine Arbeitslosenrate von rund 26 Prozent – stieg die Zahl der Freelancer-Registrierungen auf Elance um fast 100 Prozent. Noch höhere, ebenfalls dreistellige Wachstumsraten, verzeichnet auch das restliche (Ost)Europa. So liegt die Wachstumsrate in Kroatien beispielsweise bei 220 Prozent. Auch Länder vom afrikanischen Kontinent holen in Sachen Online-Arbeit auf, etwa Nigeria (99 Prozent) und Kenia (137 Prozent). Vorreiter bei den südostasiatischen Nationen sind Malaysia (111 Prozent), die Philippinen (89 Prozent) und Indonesien (80 Prozent).

Der ausführliche Quartalsbericht mit weiteren Analysen und Auswertungen steht hier online zur Verfügung. Zusätzliche Informationen bietet die weltweite Trendkarte auf der offiziellen Website von Elance.

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