Helvetia Betriebsrechnung Kollektivlebensversicherung 2012: Vertrauen stärken mit noch mehr Transparenz

(PresseBox) (Basel, ) Helvetia Schweiz hat im vergangenen Jahr im Bereich Kollektivleben ein erfreuliches Ergebnis erzielt. Die guten Kapitalerträge ermöglichten sowohl die Überschusszuweisungen an die Kunden wie auch das Betriebsergebnis zu steigern. Neben der Sicherheit stand für Helvetia einmal mehr die Transparenz im Vordergrund, wie die Neuerungen in der Präsentation der Betriebsrechnung 2012 zeigen.

Mit Prämieneinnahmen von CHF 2'262 Mio. konnte Helvetia Versicherungen in der Schweiz ihre Marktposition als Nummer Drei im Kollektivleben-Geschäft weiter festigen. Während die periodischen Prämien 2012 um weitere 3.7% auf CHF 1'079 Mio. zulegten, verzeichnete das Gesamtgeschäft aufgrund rückläufiger Einmaleinlagen einen Rückgang von 8.9% gegenüber dem Vorjahr. Diese Entwicklung ist die Folge eines sehr hohen Einmaleinlagen-Wachstums 2011, sowie einer bewusst selektiven Zeichnungspolitik im Neugeschäft. Die Zahl der Versicherten stieg um 7'200 und damit erstmals über die Schwelle von 200'000.

Insbesondere die Vollversicherung erfreut sich gerade bei kleineren Unternehmen grosser Beliebtheit. Neben der umfassenden sozialen Sicherheit in der Alters- und der Risikovorsorge bieten diese Lösungen den Unternehmen eine kompetente und effiziente Entlastung von Aufgaben, die nicht zu ihrem Kerngeschäft gehören. Eine starke Marktposition verfügt Helvetia Versicherungen in der Schweiz aber auch mit ihren teilautonomen Lösungen der Swisscanto Sammelstiftung und Helvetia BVG Invest sowie den massgeschneiderten Angeboten im Bereich der Kadervorsorge. Abgerundet wird die umfassende Produktpalette mit Risikoversicherungen und weiteren Dienstleistungen für autonome Pensionskassen.

Kostensatz in der Vermögensverwaltung weiter gesenkt

Donald Desax, Leiter Marktbereich Vorsorge Unternehmen betont denn auch: «Helvetia engagiert sich aktiv für KMU und für die Stabilität der Alters- und Risikovorsorge.» So hat Helvetia von Beginn weg die neuen Offenlegungsvorschriften der Finanzmarktaufsicht Finma begrüsst. Insbesondere die erstmalige Auflistung des Betriebsaufwandes nach Kostenstellen und der Prämien nach Kostenträger machen die kostenbewusste Führung der beruflichen Vorsorge durch Helvetia deutlich. Die durchschnittlichen Kostenprämien von CHF 503 pro aktiv Versicherten vermögen den Betriebsaufwand von

CHF 498 zu decken. Ein Vergleich der Kosten mit den Vorjahreswerten ist nicht möglich, da die Definition seitens der Finma geändert worden ist. Die Gegenüberstellung der Prämien und Kosten zeigt jedoch, dass keine Quersubventionierung zu Lasten der Zinsmarge erfolgte, welche den Destinatären zusteht. In der Vermögensverwaltung konnten die Kosten im Verhältnis zu den gesamten Vermögen noch einmal gesenkt werden und erreichen noch 0.11%, gegenüber 0.12% im Vorjahr.

Im Geschäft, das der Mindestquote unterstellt ist, fiel sowohl im Sparprozess wie auch im Risiko- und im Verwaltungsprozess das Bruttoergebnis positiv aus. Die den Versicherten zugeordneten Leistungen von CHF 381.4 Mio., die Verstärkung der Reserven von CHF 159.1 Mio. und die Zuweisung an den Überschussfonds von CHF 38.1 Mio. führten bei Bruttoeinnahmen von CHF 620.7 Mio. zu einer Ausschüttungsquote von 93.2%. Beat Müller, Leiter Bereich Aktuariat ergänzt: «Auch im Geschäft, das nicht der Mindestquote unterstellt ist, konnte in allen drei Bereichen ein positives Ergebnis erzielt und eine Ausschüttungsquote von über 90% erreicht werden.»

Deutlicher Anstieg der Überschusszuweisungen

Aus dem gut dotierten Überschussfonds konnten den Vorsorgeeinrichtungen insgesamt fast CHF 90 Mio. zugewiesen werden, gegenüber CHF 58.1 Mio. im Vorjahr. Daraus wurde auf den Risikoprämien Invalidität ein Überschusssatz von 10% und auf den Risikoprämien Tod ein Überschusssatz von 25% für das Jahr 2012 gutgeschrieben. Bei den Vollversicherungslösungen wurde auf den überobligatorischen Guthaben ein Überschusssatz von 0.9% gewährt, was eine Gesamtrendite von 1.9% ergibt. Auf den BVG-Altersguthaben beträgt die Gesamtrendite 1.5%.

Trotz der Ausschüttungsquote von über 90 Prozent resultierte für Helvetia ein Betriebsgewinn von CHF 58.7 Mio., was einem Anstieg von 5.5% gegenüber 2011 entspricht. Es ist das beste Ergebnis seit dem Jahr 2000. Für das erfolgreiche Geschäftsjahr war insbesondere das gute Anlageergebnis ausschlaggebend. So konnte die Anlagerendite netto auf Buchwerten von 2.25% im Vorjahr auf 2.69% im vergangenen Jahr gesteigert werden. Die Performance auf Marktwerten erreichte netto 4.55% gegenüber 4.94% im Vorjahr. Angesichts der weiterhin grossen Unsicherheiten an den Finanzmärkten, verfolgt Helvetia weiterhin eine sicherheitsorientierte Anlagepolitik.

Systemfremde Umverteilung in der Altersvorsorge unterbinden

Das erfreuliche Ergebnis darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Altersvorsorge in der Schweiz einer umfassenden Reform bedarf. Um die systemfremde Umverteilung von aktiv Versicherten zu den Rentnern zu unterbinden und die finanzielle Stabilität der Vorsorgewerke zu gewährleisten sind neben der begrüssenswerten Gesamtbetrachtung der 1. und der 2. Säule durch den Bundesrat rasche Anpassungen der wichtigsten Rahmenbedingungen wie dem Umwandlungssatz nötig. Helvetia unterstützt den Reformprozess aktiv, um die finanzielle Stabilität des Dreisäulen-Systems für die nachfolgenden Generationen zu gewährleisten. Für Philipp Gmür, CEO Helvetia Schweiz ist klar: «Transparenz und nachhaltiges Handeln werden weiterhin die Grundwerte sein, für die sich Helvetia einsetzt und auf die sich unsere Kunden verlassen können.»

Die Betriebsrechnung ist der Medienmitteilung angefügt.

Weitere Angaben zu Helvetia Kollektivleben finden Sie im Internet unter:
https://www.helvetia.com/ch/content/de/geschaeftskunden/berufliche-vorsorge/helvetia-in-der-2-saeule.html

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