MTU auf der Paris Air Show 2013: Sparsamer, leiser und emissionsärmer

(PresseBox) (München, ) .
- MTU Aero Engines präsentiert preisgekrönte Turbinentechnologie für ökoeffizientes Fliegen
- Komplette Triebwerke und verschiedene Module zu sehen

Auf einem 280 Quadratmeter großen Stand präsentiert sich die MTU Aero Engines, Deutschlands führender Triebwerkshersteller, in der Halle 2A, Nr. 254, mit einem Querschnitt ihres zivilen und militärischen Portfolios. Das Highlight der Ausstellung ist das 1:1-Modell eines Getriebefan-Triebwerks (GTF) von Pratt & Whitney und der MTU. "Noch keinem zivilen Triebwerk ist es gelungen, in so kurzer Zeit so viele Bestellungen zu erhalten", erklärt MTU-Chef Egon Behle. In den Auftragsbüchern stehen rund 3.500 Festbestellungen und Optionen.

Auf der diesjährigen Paris Air Show zeigt das deutsche Unternehmen neben dem Getriebefan-Modell in Originalgröße erstmals die schnelllaufende Niederdruckturbine. Sie ist eine Schlüsselkomponente des GTF, deren Technologie weltweit nur die MTU beherrscht. Dieses GTF-Modul zeichnet sich durch hohe Drehzahl und hohe strukturmechanische Belastbarkeit bei niedrigem Gewicht aus. Es ermöglicht einen hohen Wirkungsgrad des Triebwerks, einen effizienteren Treibstoffverbrauch und gleichzeitig sinkende Instandhaltungskosten. Für diese herausragende Technologie erhielt das Münchner Hightech-Unternehmen im März und April dieses Jahres zwei deutsche Innovationspreise.

Weitere zivile Ausstellungshöhepunkte sind ein Turbinenzwischengehäuse des GEnx-Triebwerks für den Boeing 787 Dreamliner und die neue Boeing 747-8 - im Vergleich zum Vorgängermodell verbraucht das GEnx ebenfalls15 Prozent weniger Kraftstoff und stößt somit auch 15 Prozent weniger CO2 aus - vor wenigen Wochen hat die MTU ihr 200. Modul ausgeliefert. Ferner sind ein aktiver Verdichter und eine Niederdruckturbinenscheibe des A380-Antriebs GP7000 zu sehen; das Triebwerk setzt Maßstäbe in puncto Zuverlässigkeit, Verbrauch und Lärmemission bei Langstreckenflugzeugen.

Aus dem militärischen Antriebsbereich sind zwei weitere komplette Antriebe zu sehen: das EJ200 des Eurofighters und das GE38 des schweren Transporthubschraubers CH-53K. Wer sich für den stärksten Turboprop der westlichen Welt interessiert, kann bei Deutschlands führendem Triebwerkshersteller den Mitteldruckverdichter des TP400-D6 begutachten. Dieser Antrieb bringt den Airbus A400M-Militärtransporter in die Luft.

Auch bei Herstell- und Reparaturverfahren spielt die MTU technologisch vorne mit und zeigt, was sie kann: Präsentiert werden unter anderem Generative Herstellverfahren sowie zivile und militärische Reparaturen, darunter ein Verfahren zur Reparatur eines EJ200-Verdichter-Blisks.

Darüber hinaus präsentiert sich die MTU auf dem Stand der Clean-Sky-Initiative in der Halle 2B, Nr. 106. Im Rahmen des größten europäischen Technologieprogramms beschäftigt sich die MTU mit Hochdruckverdichtern und Niederdruckturbinen für die zweite Getriebefan-Generation und ist zudem für einen von fünf Triebwerksdemonstratoren verantwortlich. Dargestellt werden unter anderem Bauteilen, die aus neuen Werkstoffen bestehen oder generativ hergestellt wurden.

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