Sievert Handel Transporte startet intermodalen Verkehr mit dänischem Logistikdienstleister Frode Laursen

Wöchentliche Relation vom dänischen Padborg nach Nürnberg / Kooperation erhöht Liefersicherheit und Flexibilität / Weitere grenzüberschreitende Intermodalprojekte sind geplant
Intermodaler Verkehr: Verladesituation von Silo-Containern. (PresseBox) (Lengerich, ) Intermodale Transporte sind im Vergleich zum reinen Straßengüterverkehr besonders umweltfreundlich und sind zudem, trotz eines höheren Koordinationsaufwandes, wirtschaftlicher. Die Sievert Handel Transporte GmbH (sht) ist deswegen eine Kooperation mit dem dänischen Logistikdienstleister Frode Laursen A/S eingegangen. Ziel ist es, europaweit mehr Verkehre von der Straße auf die Schiene zu bekommen. So befördern die sht mit ihrem Tochterunternehmen i4 Transportation GmbH & Co. KG (i4T) und das dänische Transportunternehmen seit Anfang März wöchentlich Silo-Container mit Zement vom dänischen Padborg nach Nürnberg. Einblicke in die Bandbreite seiner Lösungen gibt das Unternehmen vom 4. bis 7. Juni auf der transport logistic in Halle B5, Stand 123/222 in München.

„Mit dieser Kooperation sparen wir CO2 ein und entlasten die Umwelt und die Straßen um mehrere Lkw-Fahrten pro Woche. Die Kosten werden gesenkt und die Liefersicherheit erhöht“, erklärt Olaf Meißner, Prokurist der i4T. Verlader und Empfänger würden vor allem von der hohen Leistungsfähigkeit der individuell konzipierten Transportlösungen profitieren.

Seit März fahren wöchentlich Silo-Container von Padborg nach Nürnberg, wobei Frode Laursen den Vorlauf und die Beladung am Terminal in Dänemark übernimmt. Das private Schienengüterverkehrsunternehmen TX Logistik stellt die erforderlichen Züge zur Verfügung. Diese fahren von Padborg nach Verona mit Zwischenstopp in Nürnberg. Dort nimmt die i4T die Container entgegen und fährt diese zum Kunden. Um den individuellen Anforderungen des Kunden gerecht zu werden, erstellte i4T ein vollständig ausgearbeitetes Jahreskonzept für Frode Laursen. Dieses berücksichtigt sowohl die saisonalen Schwankungen der Baubranche als auch die der Ferien- und Winterzeit. „Durch eine langfristige und bedarfsgerechte Planung reduzieren wir die Kosten für unsere Kunden und optimieren die Auslastung der Containerzüge“, sagt Meißner. Auch die kurzfristige Anpassung an Bedarfsspitzen ließe sich durch die kürzeren Reaktionszeiten und die leichtere Erweiterung von Transportkapazitäten abbilden.

Die hohe Verlässlichkeit der intermodalen Verkehre gegenüber den reinen Straßentransporten war ebenfalls ein entscheidendes Argument für das erste gemeinsame Projekt. „Gerade bei grenzüberschreitenden Verkehren ist der intermodale Transport nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch zuverlässiger“, sagt Meißner. Der Schienenverkehr sei weniger störanfällig, wodurch sich die Liefersicherheit und Planbarkeit für den Kunden verbessert.

Zudem sind die intermodalen Transporte eine klimafreundliche Alternative. Für Meißner ein wichtiger Punkt: „Die Kombination von Schienen- und Straßenverkehr stellt eine emissionseffiziente Transportvariante dar.“ „Green logistics“ sei bereits seit einigen Jahren ein zentrales Thema bei der sht. Dies belege beispielsweise die Auszeichnung des branchenübergreifenden Logistikdienstleisters mit dem renommierten „Lean and Green Award“ im vergangenen Jahr.

Neben der Relation Padborg / Nürnberg sind bereits weitere Projekte in Planung. „Wir verzeichnen seit geraumer Zeit eine steigende Nachfrage aus dem Markt“, sagt Meißner. Viele Verlader würden gerne intermodale Transporte durchführen, scheuen aber die Organisation des Vor- und Nachlaufs sowie die Suche nach geeigneten Containerterminals für die Be- und Entladung. Genau hier liegen nach Ansicht von Meißner die Vorteile der deutsch-dänischen Zusammenarbeit: „Mit dieser transnationalen Kooperation haben wir einen wichtigen Schritt auf den europäischen Markt vollzogen, wo wir verstärkt intermodale Verkehre ausbauen wollen.“

Ihr komplettes Leistungsspektrum präsentiert die Sievert Handel Transporte auf der Logistikmesse transport logistic in München vom 4. bis 7. Juni in Halle B5, Stand 123/222.

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Lohesch 30
D-49525 Lengerich
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