HP auf dem Intel Entwickler-Forum: Neue multinationale Entwickler-Initiative für Itanium-Architektur

(PresseBox) (Böblingen, ) HP hat heute auf dem Intel Entwickler-Forum eine Reihe von Initiativen für Entwicklungen auf Basis der Itanium-Architektur angekündigt. Das Unternehmen hilft dadurch unabhängigen Software-Anbietern, Anwendungen für die Itanium 2-Architektur zu entwickeln und zu portieren. Ab Mai 2003 bietet HP in mehr als 14 EU-Ländern Veranstaltungen für Software-Entwickler an. Unterstützt von seinen Partnern Intel, Microsoft und Oracle organisiert das Unternehmen 60-Stunden-Foren. BP und das California Institute of Technology setzen bereits erfolgreich Entwicklungen auf Basis von HP-Servern mit Itanium 2-Prozessoren ein. Expertenaustausch und Unterstützung von HP

Auf diesen Foren können Entwickler vor Ort Portierungs-Projekte beginnen oder zu Ende führen. Die Unterstützung von HP geht auch über die Veranstaltungen hinaus. So verleiht das Unternehmen Itanium-basierte Workstations und Server für ein Jahr an Entwickler, die an den Entwickler-Foren teilnehmen und planen, ihre Produkte auf die Itanium 2-Architektur zu portieren. Das geschieht im Rahmen des HP Developer & Solution Partner-Programms (DSPP). Außerdem bietet dieses Programm eine Übersicht über bereits verfügbare Werkzeuge für Entwicklung und zur Verbesserung der Software-Performance. HP-Experten beraten Entwickler, wie sie einfach Anwendungen migrieren und erstellen.

Vorteile des HP Developer & Solution Partner-Programms:

Mit dem HP Developer & Solution Programm unterstützt HP unabhängige Software-Händler, Systemintegratoren und Entwickler. Kunden und Partner, die Software-Lösungen auf HP-Plattformen integrieren oder programmieren, haben Zugriff auf ein breites Angebot an Services: · Ausstattungs-Programm (Kauf-, Miet- und Leasing-Angebote) · Unterstützung bei der Entwicklung · Zugang zum Compiler und zur technischen Dokumentation · Unterstützung bei Vertrieb und Marketing

HP auf dem Intel Developer Forum

HP unterstützt mit diesen Initiativen das Motto des diesjährigen Intel Entwickler-Forums (IDF): „Konvergenz beschleunigen: Kommunikation und Computer in einer kabellosen Welt“. HP zeigt dazu auf dem IDF unter anderem den HP Superdome mit Itanium-Architektur, auf dem UNIX, Linux und Windows zeitgleich laufen. Darüber hinaus sind zu sehen: ein Oracle 9i Real Application Cluster aus HP ProLiant Servern mit dem Betriebssystem Red Hat Enterprise Linux AS, Itanium 2-basierte Server, die neuesten Server-Blades der HP ProLiant BL e-Klasse und p-Klasse, 8-Wege HP ProLiant Server sowie die Workstations HP zx2000 und HP zx6000. Außerdem präsentiert das Unternehmen einige Kunden-Beispiele, die zeigen, wie Entwickler erfolgreich Anwendungen auf die Itanium-Plattform portiert haben. Durch standardisierte Technologien auf der Basis von Window-, Linux- und Unix-Systemen ermöglicht HP den Kunden und der Entwickler-Gemeinschaft größere Flexibilität und einen schnellen Return on IT.

Mit HP und Itanium 2 zum Mittelpunkt der Erde

BP, eines der weltweit größten Unternehmen für Mineralöl und Petrochemikalien, vertraut auf HP, Intel und Linux, wenn es um die IT der seismischen Forschungseinrichtung geht. Das BP-Forschungszentrum in Houston ist mit einem Hochleistungs-Cluster aus 259 HP rx5670-Systemen ausgestattet. Mehr als 1.000 Itanium 2-Prozessoren erreichen eine schnelle und stabile Rechnerleistung. Der Cluster, auf dem das Betriebssystem Linux sowie HP und Intel-Software laufen, bietet 4 Terraflops und 8.000 GB Speicherkapazität. Die verbesserte Rechenleistung bringt BP detailliertere Bilder der unterirdischen Tiefenstruktur und der darin enthaltenen Kohlenwasserstoffe.

Konkurrenz für Supercomputer mit Itanium 2-Servern

Das kalifornische Forschungsinstitut CACR (Center for Advanced Computing Research) am California Institute of Technology hat sich bereits für HP Itanium 2 basierende rx2600 Server entschieden. Im Verbund mit 32 Rechnern laufen die HP Dual-Prozessor-Maschinen unter Linux im Rahmen des 88 Millionen US-Dollar umfassenden Teragrid-Projektes. Das Teragrid verbindet im Rahmen der Distributed Terascale Fascility (DTF) der US-amerikanischen National Science Foundation Cluster-Systeme für wissenschaftliche Anwendungen. Diese Systeme machen vor allem den klassischen Supercomputern Konkurrenz, indem sie vergleichbare Rechenleistung weit kostengünstiger bereitstellen. Wissenschaftler setzen Teragrid insbesondere für komplexe wissenschaftliche Berechnungen ein, wie sie in der Modellierung von Molekularstrukturen, bei der Forschung nach neuen Medikamenten oder bei der Simulation von Crashtest für Autos anfallen.

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