abaXX und JBoss schließen strategische Allianz für Open Source

abaXX-CEO Thorsten Schäfer: "Der Alptraum für BEA"
(PresseBox) (München/Stuttgart, ) Die abaXX Technology AG und die JBoss Group haben in einer konzertierten Aktion einen Großangriff auf den Markt für Portalsoftware gestartet. Ziel ist es, die Dominanz von BEA, IBM und Sun in diesem Markt durch ein konkurrierendes Angebot mit einem Open Source Application Server unter Linux zu brechen. Die Integration der Portalsuite abaXX Components zur Entwicklung von Applikationen und des JBoss Application Server gilt dabei als Schlüsselfaktor. Mit der MKG Bank GmbH, dem Finanzierungspartner von Mitsubishi, konnte in Deutschland der erste Kunde gewonnen werden, der die Produkt-Kombination von abaXX und JBoss unter Linux nutzt.

Weltweit hat sich JBoss mit mehr als 3,5 Millionen Downloads schon heute zum führenden Open Source Application Server gemäß dem Standard Java 2 Enterprise Edition (J2EE) entwickelt. Als Manko galt aber bisher das Fehlen einer passenden Portalsoftware. Mit der abaXX-Portalsuite für JBoss steht erstmals ein umfassender Technologiestack vom Betriebssystem (Linux) über den Application Server (JBoss) bis zur Prozeßportalsoftware (abaXX Components) zur Verfügung.

Die im Open Source-Markt als erfolgskritisch geltende Frage nach Support haben abaXX und JBoss besonders umfassend beantwortet: Die abaXX Technology AG bietet für alle Aspekte einen umfassenden technischen Support an, auf Wunsch als Rund-um-die-Uhr-Support (deutsch und englisch) für Produktionssysteme weltweit. Das gilt sowohl für JBoss als auch für die eigene Portalsuite abaXX Components. Der Kunde kann somit das Produkt-Bundle aus Entwicklungsumgebung und Open Source Application Server sowie den Support dazu aus einer Hand beziehen.

"Wer auf Open Source setzt, erhält von abaXX die Produkte und die Unterstützung dazu aus einer Hand. Die Vorteile: ein einziger Ansprechpartner, keine neuen Schnittstellen, schnelle Reaktion ohne Zeitverlust, geringe Einarbeitungsaufwände durch J2EE-Standard, niedrige Kosten", erklärt Thorsten Schäfer, Chief Executive Officer (CEO) der abaXX Technology AG. Er fügt hinzu: "Dies stellt einen Frontalangriff auf die traditionellen Anbieter von Application Servern wie BEA, IBM und Sun dar, weil alle ihre Argumente für ihre hochpreislichen Server durch die Allianz von abaXX und JBoss vom Tisch sind. Das ist vor allem für BEA mit dem Fokus auf Application Server ein Alptraum."

Ben Sabrin, Director of Business Development bei der JBoss Group, ergänzt: "Die meisten Wettbewerber im Application Server-Markt versuchen für viel Geld ihre gesamte Plattform zu verkaufen. Wir verfolgen dagegen einen anderen Ansatz: wir bieten dem Kunden eine Best-of-breed-Lösung auf Basis unseres kostenfreien Application Servers. Dabei ist abaXX der ideale Partner. abaXX ist aus unserer Sicht der führende europäische Portalsoftware-Anbieter und zählt mit dem Prozessportalansatz zu den innovativsten Unternehmen."

"Wir haben uns intensiv auf dem Markt umgesehen, bevor wir die Lösung von abaXX und JBoss gewählt haben", sagt Roland Maurer, Projektleiter bei der MKG Bank, dem Finanzierungspartner der Mitsubishi Händlerorganisation in Flörsheim. Er begründet die Entscheidung: "Wir erhalten von abaXX und JBoss technologisch hervorragende Produkte, die den Wettbewerbern in keinem Deut nachstehen, im Gegenteil! Gleichzeitig ist durch abaXX ein umfassender Support gewährleistet. Dennoch sparen wir durch Linux und Open Source mindestens die Hälfte der Kosten gegenüber den proprietären Marktangeboten ein."

Auf Wunsch liefert abaXX auch gleich die Integration mit dem ARIS-Toolset von IDS Scheer zur Geschäftsprozessoptimierung mit. Damit erstellte Geschäftsprozessmodelle lassen sich mit abaXX Components "auf Knopfdruck" in Java-Applikationen umsetzen und unter JBoss in Betrieb nehmen. Die Lösung unterstützt durchgängiges Business Process Lifecycle Management: Änderungen an der Applikation können direkt in das Modell übernommen werden. Durch die Kombination aus ARIS mit abaXX Components und JBoss ergeben sich weitreichende Kosteneinsparungen für die Firmen.

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