Eine neue Möglichkeit, Patientendaten und gynäkologische Befunde elektronisch auszutauschen

FetView ist eine neue Online-Software, die es Geburtshelfern und Gynäkologen ermöglicht, Ultraschalluntersuchungen zu dokumentieren und Befunde mit Kollegen zu teilen
(PresseBox) (Stuttgart, ) Eine aktuelle Studie ergab, dass 43% der befragten Patienten - also fast jeder zweite - den Arzt wechseln würden, um Zugang zur eigenen elektronischen Patientenakte zu erhalten. Ärzte, die dieser Nachfrage nicht gerecht werden, laufen Gefahr, einen Großteil ihrer Patienten zu verlieren. (Accenture, 2013)

Die vielen bisher gescheiterten Versuche, eine landesweit zugängliche digitale Patientenakte zu erstellen, lassen vermuten, dass nur die schrittweise Einführung einer solchen Technologie erfolgreich sein kann. Aus diesem Grund ist das Teilen der Patientendaten eine der Kernfunktionen von FetView (http://www.fetview.de) - einer neuen Online-Software zur professionellen Auswertung von Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft mit Online-Dokumentation für die Patientin.

Der primäre Verwendungszweck von FetView ist das Erstellen einer professionellen Befunddokumentation aus Messdaten und Ultraschallbildern. Diese Daten werden automatisch vom Ultraschallgerät in das FetView-Benutzerkonto des Arztes übertragen. Das Untersuchungsformular mit seinen Feldern und Bausteinen ist dabei durch den behandelnden Arzt individualisierbar. Für die Patientinnen gibt es die Möglichkeit, über einen persönlichen Account auf die vom Arzt ausgewählten und freigegebenen Daten zuzugreifen. Dies können Ultraschallbilder sowie Untersuchungsberichte mit Wachstumskurven und Messdaten sein. Darüber hinaus können Ärzte und Spezialisten die Untersuchungsbefunde und -berichte anderen Ärzten in oder außerhalb der Praxis zugänglich machen und zusammen bearbeiten.

Über FetView können mittlerweile 1.826 Patientinnen, die durch Spezialisten untersucht wurden, die Berichte und Bilder mit Angehörigen oder Freunden teilen. Darüber hinaus haben sie Zugang zu wesentlichen Informationen, die den Verlauf ihrer Schwangerschaft dokumentieren. FetView ist zudem eine wichtige Hilfe, sollte die Patientin den Gynäkologen wechseln oder im Notfall einen anderen Arzt aufsuchen müssen. Dieser bekommt durch FetView einen schnellen Einblick in den aktuellen Gesundheitszustand der Patientin. Bis heute werden bereits über 65.724 Ultraschallbilder mit FetView verwaltet. Die werdenden Mütter sind der neuen Technologie gegenüber aufgeschlossen. Die Akzeptanz bei den Patientinnen der angeschlossenen gynäkologischen Praxen liegt bei 99%.

Die Idee zu FetView entstand vor einigen Jahren. Ein Team von Softwareentwicklern und Spezialisten aus dem medizinischen Bereich startete im Jahr 2010 mit der Entwicklung der Plattform. Von Beginn an und während aller Entwicklungsphasen wurde die Software in der Praxis erprobt und getestet. FetView wurde im Sommer 2013 auf dem Deutschen Markt im Rahmen des Dreiländertreffens der "Ultraschall 2013" in Stuttgart vorgestellt. Momentan erschließen sich die Marketingaktivitäten weitere Ländern wie z.B. Großbritannien und die Tschechische Republik.

"Wir kooperieren mittlerweile mit zahlreichen Kliniken und Praxen in Deutschland und haben uns erste Partnerschaften mit Privatkliniken auf der Harley Street in London gesichert. FetView wird in wenigen Wochen auch für englische Patientinnen verfügbar sein. Wir entwickeln konstant neue Funktionen, um die Software unterschiedlichen Spezialisten anbieten zu können." So der Gründer und Geschäftsführer David Dostal.

FetView konzentriert sich auf eine detaillierte Dokumentation von Untersuchungsergebnissen und auf die Verbesserung von Arbeitsabläufen in gynäkologischen Praxen und Kliniken. Durch eine benutzerfreundliche und einfach zu bedienende Oberfläche und durch die Verwendung von hochprofessionellen Sicherheitssystemen möchte FetView die Vorteile der Patientendatenteilung im Gesundheitswesen demonstrieren und Bedenken gegenüber dieser Technologie entkräften.

Kontakt

FetView Ltd.
18 Rampayne street, 64 Longleat House, Lillington Gardens Estate
GB-SW1V 2TQ London
David Dostal
CEO
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