Bisnode prognostiziert weniger Insolvenzen - Deutschland-Index sinkt

Der Deutschland-Index des Wirtschaftsinformationsdienst Bisnode ist im Januar gesunken. Damit sinkt die Zahl der in den kommenden 12 Monaten zu erwartenden Unternehmensausfälle in der deutschen Wirtschaft.
(PresseBox) (Darmstadt, ) Im Januar lag der Bisnode Deutschland-Index, der die Ausfallwahrscheinlichkeit aller deutschen Unternehmen prognostiziert, bei 86,9 Prozent und damit über zwei Prozentpunkte niedriger als im Vormonat (Dezember 2013: 89,1%). Bisnode prognostiziert damit eine sinkende Anzahl von Insolvenzen in der deutschen Wirtschaft für die kommenden 12 Monate.

Für den Darmstädter Wirtschaftsinformationsdienstleister bestätigt der Verlauf die anhaltend stabile wirtschaftliche Situation in den deutschen Unternehmen. Seit seinem Jahreshöchststand von Januar 2013 (92,2%) ist der Index deutlich gefallen und behauptet sich seit September 2013 (86,6%) in einer Seitwärts-Bewegung.

„Eine wirtschaftliche Trendwende ist erst mit einem nachhaltigen Ausbruch aus diesem Korridor prognostizierbar. Heute gilt, dass die deutsche Wirtschaft auch in den nächsten zwölf Monaten noch gut dastehen wird.“ so Dominic Uphoff, Analyst bei Bisnode Deutschland.

Aktuell liegt der Deutschland-Index auch weiterhin deutlich unter dem Referenzwert 100 von Ende Dezember 2010.

Über den Bisnode Deutschland-Index
Der Bisnode Deutschland-Index setzt den Hoppenstedt360 Deutschland-Index fort, der seit September 2011 monatlich veröffentlicht wird. Bisnode errechnet und liefert für nahezu jedes der 4,7 Millionen deutschen Unternehmen einen Bonitätsindex. Der Bonitätsindex drückt die Ausfallwahrscheinlichkeit aus, das heißt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen innerhalb der nächsten 12 Monate entweder insolvent wird oder seine Geschäftstätigkeit einstellt, ohne zuvor alle Gläubiger bezahlt zu haben.

Der Deutschland-Index bündelt die Ausfallwahrscheinlichkeit aller deutschen Unternehmen in einer Zahl und gibt damit Auskunft über die Entwicklung der Unternehmen im Besonderen sowie der Wirtschaft im Allgemeinen. Erhöht sich die Ausfallwahrscheinlichkeit, dann steigt der Index, verbessert sich die Lage bei den prognostizierten Unternehmensfällen, dann sinkt der Index.

Referenzgröße ist der Wert 100, der die erwarteten Ausfälle am 31. Dezember 2010 darstellt. Der Index basiert damit im Vergleich zu vielen anderen Konjunkturzahlen nicht auf Befragungen, sondern auf mathematisch-statistischen Analysen und Berechnungen. Der Index ist Teil der Analyse-Reihe „Wir vermessen Deutschland“ und gibt einen regelmäßigen Einblick in die deutsche Unternehmerlandschaft.

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