Internationale Abschlusskonferenz des Forschungsprojektes "nordwest2050"

Beitrag der Hochschule Bremen im Cluster Hafenwirtschaft/Logisitik
Blick auf die Stromkaje in Bremerhaven (Quelle: bremenports GmbH & Co. KG) (PresseBox) (Bremen, ) Am 24. und 25. Februar 2014 fand unter Beteiligung der Hochschule Bremen die internationale Abschlusskonferenz des vom Bundesministerium für Forschung und Bildung geförderten Forschungsprojekts "nordwest2050: Perspektiven für klimaangepasste Innovationsprozesse in der Metropolregion Bremen Oldenburg" statt. Das 2009 gestartete Vorhaben hatte zum Ziel, in den vier Clustern "Region", "Energiewirtschaft", "Ernährungswirtschaft" und "Hafenwirtschaft/Logistik" einen Fahrplan zur Anpassung an den Klimawandel zu entwickeln. Dies erfolgte in enger Kooperation von Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft.

Für das Cluster Hafenwirtschaft/Logistik waren Prof. Dr. Winfried Osthorst (Fakultät für Gesellschaftswissenschaften) und seine Mitarbeiter von der Hochschule Bremen zuständig. Das Leitziel war hierbei die Erarbeitung einer sektoralen Fach-Roadmap zur Anpassung der Häfen an den Klimawandel. Die Roadmap basiert auf den verschiedenen Teilergebnissen des Projekts. Dazu zählen unter anderem eine Expertise zur Steuerung ("Governance") in der regionalen Hafenwirtschaft und eine Verwundbarkeitssanalyse, in der die Anpassungserfordernisse des Sektors untersucht wurden. Zudem sind in einer Innovationspotential-Analyse die möglichen Chancen und Kompetenzen der regionalen Hafen- und Logistikwirtschaft hinsichtlich des Umgangs mit den Herausforderungen des Klimawandels beleuchtet worden.

Den zeitlichen Abschluss des Clusters markierte das Teilprojekt "Resiliente Hafeninfrastrukturen - denken und entwickeln", in dem unter Leitung der Hochschule Bremen, gemeinsam mit der bremenports GmbH &Co. KG als Partner und unter Mitwirkung von weiteren Akteuren aus Wirtschaft und Verwaltung, exemplarisch Klimaanpassungs­anforderungen zur Vorbereitung von konkreten Anpassungsmaßnahmen analysiert wurden. Die zentralen Ergebnisse dieses insbesondere auf Organisationsentwicklung angelegten Teilprojektes, flossen ebenfalls in die Fach-Roadmap mit ein.

Auf der Abschlusskonferenzen am 25.Februar stellten Dr. Thomas Nobel (Institut für Seeverkehrswirtschaft), Uwe von Bargen (bremenports GmbH & Co. KG) und Prof. Dr. Winfried Osthorst (Hochschule Bremen) die zentralen Ergebnisse des Clusters Hafenwirtschaft- und Logistik im Rahmen eines Praxisworkshops vor. - Detaillierte Projektinformationen und -berichte sind auf der Website http://www.nordwest2050.de (Stichwort: "Roadmap of Change") abrufbar.

Die Aktivitäten waren eingebunden in das Kompetenzzentrum GLOKAL der Hochschule Bremen sowie in das Forschungscluster "Seefahrt 2040", das die maritime Fachkompetenz an der Hochschule Bremen bündelt.

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