Qualitätssicherung beim Asphalteinbau

Herausforderung Produktion, Einbau und Logistik
Schematische Darstellung der Just-in-Time-Vernetzung. Im Mittelpunkt steht der Lieferschein. Der im Lieferwerk angedruckte QR-Code beinhaltet die LFS-Daten. In der Ausbauversion (baustellenapp+) kann der Polier/Bauleiter die Daten nach Excel für weiterführende Auswertungen exportieren; das Bautagebuch kann angelegt werden oder auch Kartenfunktionalitäten genutzt werden (PresseBox) (Pferdingsleben, ) Heute weiß man, dass es Auswirkungen der Asphaltmischtemperatur auf die Qualitätssicherung beim Einbau gibt. Unnötige Wartezeiten der LKW's im Asphaltmischwerk sowie auf der Baustelle sind nach wie vor die Achillesverse der Verantwortlichen im Baubetrieb und in den Produktionswerken. Wartezeiten verursachen nicht nur Kosten, sondern auch Folgekosten. Einmal, in dem der Fertiger zum Produktionsstopp gezwungen wird, im anderen Falle während der Schlangenbildung der LKW auf der Baustelle beim Warten auf das Entladen. Hier verliert der Asphalt an Wärme, die sich ebenso kostenintensiv niederschlägt. Durch diesen Qualitätsverlust kommt es früher zu Reparaturarbeiten an diesen Straßen und Wegen. Die Kosten hier werden meist dem Bauunternehmen im Rahmen der Gewährleistung auferlegt.

Die Herausforderung ist lange bekannt!

Wie kann der logistische Prozess so gesteuert werden, dass LKW für LKW nahtlos zum Entladen anfährt, ohne dass der Fertiger im Materialeinbau sich extrem verlangsamen muss oder gar es zum Stillstand kommt. Um den Wärmeverlust zu verhindern, gibt es mittlerweile modernste Thermofahrzeuge. Nachteil ist, dass diese aufgrund ihres hohen Eigengewichts weniger Ladung aufnehmen können. Zum anderen ermöglichen die Thermofahrzeuge den Transport von Asphalt über längere Strecken, was wiederum zu noch härterem Preiskampf unter den Werken führt.

Wer ist im Asphalt Einbau-Prozess involviert?

Das Bauunternehmen, welches die Gesamtverantwortung für das Projekt trägt; der Bauleiter der die benötigten Mengen ordert; der Polier der das Material auf der Baustelle annimmt. Das Asphaltmischwerk welches den Asphalt produziert; der Spediteur bzw. die werkseigene Flotte, die für die just-in-time-Lieferung verantwortlich ist.

Herstellerübergreifende Logistik-Anwendung

Nach wie vor sind viele Insellösungen am Markt zu finden. Umfangreiche Schnittstellen bringen oftmals Ungereimtheiten mit sich. Das PRAXIS-Team hat nunmehr eine herstellerunabhängige Anwendung geschaffen. Im Zeitalter der App-Anwendungen war dies nur eine Frage der Zeit. Die "BaustellenApp" mit optionalem LeanManagement ermöglicht die Vernetzung der Mischanlage mit dem Bauleiter. Sie ist eine herstellerunabhängige Telematik- und Dispositionslösung. Sie ermöglicht in der Ausbaustufe BaustellenApp+ dem Polier bzw. Bauleiter direkt auf der Baustelle die Verfolgung und Taktung der LKW. Damit können Fahrzeuge anhand einer ermittelten Takt-Anlieferfrequenz koordiniert werden. Alle Beteiligten können bei Abweichungen reagieren! Abzusehender Stau bzw. Lücken im Einbau können so kurzfristig mit dem Asphaltwerk und Spediteur abgesprochen werden. Mit dem LeanManagement kommen die Fahrzeuge Just-in-time auf der Baustelle an. Dabei werden kostenintensive Wartezeiten für den Fertiger und die LKW verhindert, sowie das Abkühlen des Asphalts im LKW selbst. Die Qualität des verbauten Materials entspricht damit allen Ansprüchen.

Weitere Informationen und kostenfreier Download unter www.baustellenapp.com sowie im Playstore und AppStore.

Kontakt

PRAXIS EDV- Betriebswirtschaft- und Software-Entwicklung AG
Lange Straße 35
D-99869 Pferdingsleben
Rebecca Kohler
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