Gleicke: Deutschland braucht mehr weiblichen Unternehmergeist

Die Ostbeauftragte Iris Gleicke besucht erfolgreiche Gründerinnen in Halle
(PresseBox) (Berlin, ) Anlässlich des diesjährigen Weltfrauentages am 8. März 2014 wünscht sich die Ost- und Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke, dass in Zukunft noch mehr Frauen den Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit wagen.

Staatssekretärin Gleicke: "Knapp drei von zehn Unternehmen in Deutschland werden von einer Frau gegründet. Das ist nicht übel, aber immer noch zu wenig. Mehr weiblicher Unternehmergeist sorgt ja nicht nur für mehr Vielfalt in der Unternehmenslandschaft. Frauen setzen auch andere Akzente, haben neue Ideen und sorgen für mehr Schwung. Das ist gut für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft und für uns alle. Und das wird noch immer viel zu wenig anerkannt."

Auch um eine solche Geste der Anerkennung für erfolgreiche Unternehmerinnen geht es der Staatssekretärin am kommenden Montag (10. März) bei ihrem Besuch bei SmartMembranes in Halle. Das von den Gründerinnen und Geschäftsführerinnen Monika Lelonek und Dr. Petra Göring 2009 gegründete HighTech-Unternehmen ist heute nach eigenen Angaben weltweit führend in der Herstellung von Membranen aus Aluminiumoxid und Silizium.

Staatssekretärin Gleicke: "Gerade im Hochtechnologiebereich sind Unternehmensgründungen von Frauen immer noch sehr selten. Das Beispiel von Monika Lelonek und Dr. Petra Göring finde ich deshalb sehr ermutigend. Hut ab! Hier sieht man, wie Frauen auch in diese Männerdomäne vordringen und sich dort erfolgreich behaupten können. Das klappt im Osten auch deshalb leichter als im Westen, weil die Akzeptanz für das berufliche Engagement von Frauen hier bei uns deutlich stärker ausgeprägt ist."

Der Anteil von Unternehmerinnen in Deutschland liegt aktuell bei ca. 30 %. Die Selbstständigenquote von Frauen liegt mit 7,6 % noch deutlich unter der von Männern mit 14 %. Dabei schneiden die neuen Länder und Berlin mit einem Anteil von 8,3 % selbstständigen Frauen leicht besser ab als die alten Länder (7,4 %), mit einer mit 12,4 % besonders dynamischen Entwicklung in Berlin.

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