Jahreskongress des AKJ Automotive am 2./3. April 2014 in der 29. Auflage

Logistik- und Produktionsexperten der Automobilindustrie treffen sich wieder in Saarbrücken
(PresseBox) (Saarbrücken, ) Das Management von Projekten ist Tagesgeschäft bei allen Partnern in der automobilen Wertschöpfungskette, allerdings sind die Unternehmen hier sehr unterschiedlich stark aufgestellt. Die Herausforderungen der Projekte in Logistik und Produktion werden größer - die Komplexität steigt durch die Vielzahl der beteiligten Partner und durch viele parallel durchgeführte Projekte mit starken Abhängigkeiten untereinander. Insbesondere das Multi-Projektmanagement ist in vielen Unternehmen unterentwickelt, ist es doch mehr als das Durchführen vieler Projekte gleichzeitig unter Einbeziehung der gleichen Ressourcen.

Zwei Automobilzulieferer zeigen Lösungswege, mit der zunehmenden Projektkomplexität umzugehen. Ein Zulieferer beschreibt hier die besonderen Herausforderungen der Umsetzung komplexer Logistikprojekte in Osteuropa, im zweiten Praxisbericht geht es um ein optimales Management vieler simultan durchzuführender Produktprojekte für unterschiedliche OEM.

Ein weiterer Schwerpunkt der Veranstaltung ist die Frage nach den Kernkompetenzen eines Unternehmens. Sie ist schon so oft gestellt worden, dass man sie kaum mehr hören kann. Das liegt nicht daran, dass die Frage unwichtig wäre. Nein, vielmehr wurden Kernkompetenzen in der Vergangenheit vielfach mehr nach Bauchgefühl des Managements identifiziert und die fehlende Nachvollziehbarkeit führte zu steigendem Desinteresse der Mitarbeiter oder auch zur gänzlichen Ablehnung. Dabei ist es für das wirtschaftliche Überleben eines Unternehmens existenziell, dass möglichst exakt erkannt wird, welche Aktivitäten als Kernprozesse im Unternehmen verbleiben sollen und welche Prozesse fremdvergeben werden können - mit den damit verbundenen Potenzialen durch freiwerdende interne Ressourcen und Kapazitäten.

Fresenius Medical Care - der Weltmarktführer in der Dialyse - hat ähnliche Herausforderungen wie die Unternehmen der Automobilbranche. Das Unternehmen berichtet über seine Vorgehensweise bei der systematischen Ermittlung der Kernkompetenzen in seinen Produktionsstandorten. Die Besonderheit besteht darin, dass der Bewertungsprozess auf quantifzierbaren Daten aufbaut und ein großer Teil der Mitarbeiter involviert war, so dass die Ergebnisse nachvollziehbar sind und daher eine große Akzeptanz aufweisen.

Unter dem Motto "Die automobile Wertschöpfungskette - smart, flexibel und effizient" werden wir in Saarbrücken Themen diskutieren, mit denen sich aktuell die Entscheider, Planer und Umsetzer auseinandersetzen. Hierbei geht es auch darum, von den Best Practices anderer Unternehmen zu lernen und Impulse für eigene Vorhaben zu bekommen.

Das aktuelle Programm und weitere Details für den 2./3. April 2014 finden Sie immer unter http://www.automobilkongress.de, einige Highlights sind:
  • Key-Note-Vorträge von Bosch, Ford, MAN und Volkswagen,
  • Podiumsdiskussion mit Barbara Hahlweg (ZDF) und Impulsvortrag zur aktuellen Entwicklung der Autoindustrie im globalen Wettbewerb,
  • Pressekonferenz mit Key-Note-Rednern im Anschluss an die Eröffnungsbeiträge des ersten Kongresstages,
  • Vorträge/Beiträge der Unternehmen AUDI, BMW, Bosal Group, Bosch, Continental, Daimler, DHL Supply Chain, Ford, Fresenius Medical Care, IPL, John Deere, Knorr-Bremse, MAN, Meiller Kipper, PwC, SEAT, Volkswagen u.a.,
  • Intensivseminare zum Thema Lieferantenentwicklung und Neugestaltung von Versorgungskonzepten,
  • Werkstouren bei Bosch, Ford, Magna, ZF.

Kontakt

AKJ Automotive c/o FITT gGmbH
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D-66115 Saarbrücken
Jörg Kuntz
Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes
Prof. Dr. Klaus-J. Schmidt
Institutsleiter
Telefax: 06815867425
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