Donauraum im Fokus der didacta

Konferenz diskutiert duale Berufsbildung als Perspektive für Wachstum in Europa EU und Baden-Württemberg fördern Wettbewerbsfähigkeit der Donauregion
(PresseBox) (Stuttgart, ) Der Ausbau der dualen Ausbildung kann wichtige Impulse für Beschäftigung und Wachstum in den Staaten der Donauregion geben. Auf der didacta diskutieren Bildungspolitik, Bildungsanbieter und Unternehmen in einer Konferenz am 27. März 2014 die Perspektiven der dualen Bildung in der Donauregion. Die didacta, Europas größte Bildungsmesse, findet in diesem Jahr in Stuttgart statt. Rund 900 Aussteller präsentieren dort Technologie, Konzepte und Lösungen für den gesamten Bildungssektor. Zur didacta auf der Landesmesse Stuttgart werden mehr als 90 000 Fachbesucher erwartet.

Mit einer Konferenz zur dualen Ausbildung in der Donauregion nutzt das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg die internationale Plattform der didacta, um die wirtschaftlichen Perspektiven im Donauraum zu verdeutlichen und Kooperationen im Bereich der beruflichen Bildung anzuregen. Die Konferenz und ein begleitendes Matchmaking finden im Rahmen der Donauraumstrategie der Europäischen Kommission (EUSDR) statt. Ziel und Zweck dieser Initiative ist die Förderung von nachhaltigem Wachstum und Wohlstand. Grundlage der EUSDR bildet ein von 14 Teilnehmerländern mit Unterstützung der EU-Kommission entwickelter Aktionsplan. Dieser beruht auf den vier Säulen Transport, Umwelt, Prosperität und Sicherheit und umfasst insgesamt elf Schwerpunktbereiche.

Die EU-Kommission und die Mitgliedstaaten haben dem Land Baden-Württemberg gemeinsam mit Kroatien die Koordinatorenrolle im gesamten Donauraum für den Schwerpunktbereich "Wettbewerbsförderung von Unternehmen" übertragen. Projekte sind dabei unter anderem die Unterstützung von Innovation, Technologietransfer und Clusteraktivitäten sowie die Förderung der Berufsbildung, angelehnt an das Duale System in Deutschland. "Die Chancen für die heimische Wirtschaft liegen in der langfristigen Markterschließung durch sicher finanzierte EU-Fördermittel. Die südosteuropäischen Länder brauchen beispielsweise neueste Umwelttechnologien. Baden-Württemberg verfügt über das entsprechende Know-how und die Erfahrung" begründet Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid, Baden-Württembergs Engagement im Rahmen der EU-Donauraumstrategie.

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg und das Ministerium für Unternehmertum und Handwerk Kroatien sehen die duale Bildung als einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Donauregion. Das Erfolgsmodell der dualen Berufsbildung wird in ganz Europa derzeit als Weg zur langfristigen Sicherung von Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit diskutiert. In den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gibt es sehr unterschiedliche Modelle der beruflichen Bildung.

Mit der Veranstaltung will Baden-Württemberg den Erfahrungsaustausch und Kooperationen im Bereich der dualen Ausbildung anregen. Die Konferenz auf der didacta wird durch Peter Friedrich, Baden-Württembergs Europaminister, Dr. Željko Jovanović, Minister für Wissenschaft, Ausbildung und Sport in Kroatien und Stefan Chudoba, Staatssekretär im Ministerium für Ausbildung, Wissenschaft, Forschung und Sport der Slowakei eröffnet.

Im anschließenden Matchmaking stellen die Teilnehmer internationale Bildungsprojekte in Kurzpräsentationen vor, wie sie in der Donauregion zusammenarbeiten können. Die internationalen Teilnehmer der Konferenz werden auch Bildungseinrichtungen und Unternehmen in Baden-Württemberg besuchen, unter anderem die Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart.

Weitere Information sowie die Anmeldung finden Sie unter:
www.didacta.eu-donauraumstrategie.de

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