Schaltbau schafft Rekordumsatz und -ergebnis in 2013

(PresseBox) (München, ) Der Schaltbau-Konzern, ein führender Zulieferer von Systemen und Komponenten für Verkehrstechnik und Industrie, hat das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) im Geschäftsjahr 2013 nach vorläufigen Zahlen um 22,0 % auf 36,0 Mio. EUR gesteigert. Die EBIT-Marge stieg auf den sehr guten Wert von 9,2 % (Vorjahr 8,1 %). Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 3,09 EUR im Vorjahr auf nunmehr 3,48 EUR. Der Konzernumsatz kletterte um 7,7 % auf 390,7 Mio. EUR und erreichte ebenso wie das Ergebnis den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte.

Der Umsatzanstieg beruhte vorwiegend auf dem Segment Mobile Verkehrstechnik, wo das Geschäftsvolumen bei Schienenfahrzeugtüren um mehr als 30 % zulegen konnte. Insgesamt erreichte das Segment einen Anstieg um 16,8 % auf 144,3 Mio. EUR. Die Stationäre Verkehrstechnik konnte den starken Vorjahreswert mit einem leichten Zuwachs um 0,7 % auf 143,1 Mio. EUR nochmals übertreffen. Kundenseitige Projektverzögerungen in der Infrastrukturtechnik wurden durch das erfreuliche Umsatzplus bei Bremssystemen mehr als kompensiert. Das Segment Komponenten schließt 2013 mit einem Umsatz von 103,2 Mio. EUR ab, 6,2 % mehr als im Vorjahr. Einer verhaltenen Entwicklung im chinesischen Bahnsektor stand dabei eine ausgenommen positive Entwicklung in Russland und den USA gegenüber. Auch im Neugeschäft waren die Segmente erfolgreich. Der Auftragseingang erhöhte sich um 4,9 % auf 390,7 Mio. EUR, wobei auch hier Schienenfahrzeugtüren und Bremssysteme den prozentual größten Anstieg erreichten.

Auf der Kostenseite profitierte die Schaltbau-Gruppe von den in Vorjahren durchgeführten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Flexibilisierung der Kostenstruktur. Daneben trugen günstigere Rohstoffpreise und der durch innovative Produkte optimierte Absatzmix zum deutlich überproportionalen Ergebnisanstieg bei. Für Forschung und Entwicklung wurden wie im Vorjahr rund 6 % der Gesamtleistung ausgegeben. Die gegenüber dem Vorjahr normalisierte Steuerquote ist auf den planmäßigen Verbrauch von Verlustvorträgen zurückzuführen.

Die Finanzlage hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Der umfangreiche Kapazitätsausbau in den deutschen Werken und die in 2013 durchgeführten Anteilserwerbe wurden vorwiegend aus dem operativen Cashflow finanziert, der sich auf 36,5 Mio. EUR (Vorjahr 7,0 Mio. EUR) belief. Durch Rückführung des kurzfristigen Fremdkapitals verringerte sich der Verschuldungsgrad (bezogen auf das EBITDA) von 1,2 (Ende 2012) auf 0,9. Das Konzern-Eigenkapital nahm um 18,3 Mio. EUR auf 89,4 Mio. EUR - entsprechend einer Eigenkapitalquote von 33,4 % - zu. Der Schaltbau-Gruppe standen zum Bilanzstichtag freie Finanzlinien von mehr als 75 Mio. EUR sowie liquide Mittel von rund 14 Mio. EUR zur Verfügung. Mit diesem finanziellen Spielraum kann die Gruppe Wachstumschancen nutzen, wann immer diese sich bieten.

Die Schaltbau-Gruppe gehört mit einem Umsatz von über 390 Millionen Euro und 2.000 Mitarbeitern zu den führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe liefern komplette Bahnübergänge, Rangier- und Signaltechnik, Tür- und Zustiegssysteme für Busse, Bahnen und Nutzfahrzeuge und Industriebremsen für Containerkräne und Windkraftanlagen, sowie Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge.

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