Warm umhüllt und in sonnigen Farben

WDVS und warme Farben verhelfen Wohnanlage zu neuem Glanz
Die aus zwei Häusern bestehende dreigeschossige Wohnanlage mit insgesamt zwölf Wohnungen wurde mit dem mineralischen Wärmedämm-Verbundsystem von Caparol energetisch saniert, Foto: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Martin Duckek (PresseBox) (Ober-Ramstadt, ) Die zweispännige Wohnanlage in der Kurstadt Bad Reichenhall, erbaut in den 1990er Jahren, wirkt nach einer energetischen Sanierung und der innovativen Farbgestaltung wie neu – das Wohnklima konnte verbessert und die Heizkosten gesenkt werden. Hauptmaßnahme war, konstruktive Schwachpunkte zu beheben und die gesamte Gebäudehülle nachträglich mit einem mineralischen Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) von Caparol zu versehen. Die abschließende Beschichtung mit der innovativen NQG-Siliconharzfarbe ThermoSan hält die Fassade sauber und trocken und schützt vor Algen- und Pilzbefall.

In Bad Reichenhall, das in einem Talkessel von Bergen umrahmt liegt, herrscht ein einzigartiges Heilklima, das Kurgäste und Touristen anzieht. Mit ihren Solequellen und -bädern hat die bayerische Kurstadt eine lange Tradition: 1822 wurden die ersten Solebäder ärztlich verordnet, Reichenhall entwickelte sich schnell zum mondänen Sommerfrische-Ziel der europäischen Hautevollée. Auch heute wirken die Inhalationen der naturreinen AlpenSole und das milde AlpenKlima wohltuend und befreiend für die Atemwege, der Organismus wird aktiviert und die Nerven beruhigt. Das schätzen auch die 18.000 Einwohner der großen Kreisstadt, so auch am Froschhamer Weg, einem Wohnviertel mit Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern in lockerer Bebauung unweit der Altstadt.

Direkt am Fuß des Hangwaldes “Kirchholz" befindet sich mit den Hausnummern 30 und 30a eine Wohnanlage mit zwei baugleichen 3-geschossigen Häusern, die durch eine Tiefgarage verbundenen sind. Die beiden Gebäude mit insgesamt zwölf Wohnungen wurden 1992 in Ziegelbauweise errichtet, doch die Gebäudeecken und die vorspringenden Fensterbänder der Giebelwände waren nicht gemauert, sondern mit Holzelementen gebaut. Dadurch wiesen diese Bauteile in dreifacher Hinsicht Schwachpunkte auf, schildert Architekt Josef Hammerl: »Sie waren energetisch unzureichend konzipiert, aufwändig Instand zu halten wegen ständig erforderlicher Wartungsanstiche des Holzes und drittens waren die Detailpunkte nicht konstruiert, sondern beliebig zusammengezimmert.« Auch die Fenster und das Dach, die nach den damaligen Anforderungen ausgeführt bzw. gedämmt worden waren, entsprachen nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik und der Energieeinsparverordnung.

Energetische Schwachstellen erfolgreich beseitigt

Die Eigentümerin, die Bad Reichenhaller Wohnbau GmbH, entschloss sich, die Gebäude energetisch zu modernisieren, um einen besseren Dämmwert zu erzielen und den CO2-Ausstoß sowie die Heizkosten zu senken. Mit der Maßnahme wurde das Wohnklima in den Gebäuden erheblich verbessert und der Wert der Immobilie gesteigert. An der Gebäudehülle sahen die Architekten folgende Maßnahmen vor: Erneuerung der Fenster mit einer Drei-Scheiben-Verglasung, 10 cm Zusatzdämmung auf dem Dach aus Holzfaserplatten, die aufgrund ihrer Speichermasse einen ausgezeichneten sommerlichen Wärmeschutz garantieren. Die Holzbauelemente an den Gebäudeecken und -erkern und an den Giebelwänden mussten abgebrochen und durch Mauerwerk bzw. Fensterelemente mit ausreichendem Wärmeschutz ersetzt werden. Außerdem wurden die Windfanganlage mit Klingel- und Sprechanlage, sowie die Vordächer an den Hauseingängen erneuert, die Rollladenkästen gedämmt und die Rolläden erneuert. Bei den Balkonen ersetzte der Architekt die morschen Holzkonstruktionen durch einen feuerverzinkten Stahlrahmen, der mit Alu-Riffelblech als Boden belegt wurde. Die bestehenden Balkonstützen und das Geländer aus Edelstahl fand Wiederverwendung.

WDVS durch und durch mineralisch und diffusionsfähig

Schließlich erhielten die Außenwände beider Gebäude ein Wärmedämm-Verbundsystem. Für den Bauherrn kam ausschließlich ein diffusionsoffenes Wärmedämm-Verbundsystem in Frage und so fiel die Wahl auf das mineralische System von Caparol. Außendienstmitarbeiter Gerhard Saller, der Bauherr und Architekten in Detailfragen beriet, erläutert: »Unser System Pro Extra ist durch und durch mineralisch. Das beginnt beim Kleber, geht über die Mineralfaser-Fassadendämmplatte aus Mineralwolle, weiter über das Capatect-Glasfasergewebe 650, welches in die Capatect Klebe- und Armierungsmasse 186M eingebettet wird, bis zum Capatect Mineralputz. Nur in einem Systemaufbau, bei dem alle Komponenten passen, ist der Dämmaufbau wirklich diffusionsfähig und der Bauherr hat die Garantie, dass alles aufeinander abgestimmt ist.« Die Capatect MW-Fassadendämmplatten 149 haben eine Wärmeleitfähigkeit von 0.035 W/(M.K) nach DIN 4108. Sie sind außerdem sehr gut in Bezug auf den Brandschutz, denn die Glaswolle ist in der Brandstoffklasse als nicht brennbar eingestuft. Außer dem Wärmeschutz ist auch ein sehr guter Schallschutz gegeben. Doch der mineralische Aufbau darf nicht beim Putz halt machen, die passende Farbe dazu ist ThermoSan. Die neuartige Farbe auf der Basis einer Siliconharz-Bindemittelkombination ist hoch CO2-durchlässig, die Nano-Quarz-Gitter-Struktur sorgt für Kreidungs- und Farbtonstabilität und reduziert bei mechanischer Belastung sichtbare Spuren auf dunklen Farbtönen. Das harte dreidimensionale Quarz-Netzwerk weist Regen ab und ist dennoch stark gegen Schmutz, das heißt die Fassade bleibt länger sauber. ThermoSan ist filmkonserviert und schützt so vor Algen- und Pilzbefall, außerdem verschlämmt die innovative Farbe feine putztechnische Risse.

Mit kräftigen Farben Highlights setzen

Architektin Claudia Schnappinger konzipierte die Farbgebung und wählte ganz bewusst einen kräftigen Hauptfarbton in warmem Orange (Farbton amber 100 aus dem 3D plus Farbfächer), wovon sie die Gebäudeecken und die vorspringenden Fensterbänder in Weiß absetzte. Diese Farbgebung greift die architektonische Einteilung der Fassade auf, die früher durch die abgesetzte Holzverschalung deutlich war, und betont die Giebelseite mit den Fensterbändern entsprechend. Die Fensterrahmen wurden in Grau, die Flügel in Weiß gehalten. »Der warme Farbton tut einfach gut, wenn die Gebäude keine Sonne mehr abbekommen und im Dunkeln liegen. Außerdem wollte ich mit der Farbgebung zur optischen Aufwertung des Viertels beitragen«, erläutert die Architektin. Das Farbkonzept ist durchgängig und setzt sich an der textilen Bespannung der Balkonbrüstungen fort.

Mit der Neugestaltung hat die Wohnanlage nicht nur energetisch gewonnen, die ansprechende Farbgebung und das moderne Äußere tragen viel dazu bei, dass sich die Bewohner wohl fühlen.

Kontakt

Caparol Farben Lacke Bautenschutz GmbH
Roßdörfer Str. 50
D-64372 Ober-Ramstadt
Ute Schader
Presseabteilung
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