Testautomatisierung EXAM 3.3 verfügbar

Volkswagen Konzern nutzt Testautomatisierung in neuester Version
(PresseBox) (Vierkirchen, ) Vierkirchen bei München, 19. März 2014: Die EXtended Automation Method (EXAM) hat sich als konzernweites Tool zur Testautomatisierung bei Volkswagen und bei vielen Zulieferern etabliert. Seit Februar 2014 ist Release 3.3 im Einsatz. Im Mittelpunkt der neuen Variante steht eine verbesserte Visualisierung des Testprozesses.

Der gesamte Testprozess im Automotive-Umfeld reicht von der Anforderungsspezifikation bis hin zur Fehlerdokumentation und –verfolgung. Um diesen Testablauf für die Beteiligten transparenter darzustellen und die Mitarbeiter so bei ihrer Aufgabe zu unterstützen, wurden unter anderem die Darstellung des EXAM-TestCaseState in EXAM 3.3 erweitert. Tester können nun auf den ersten Blick erkennen, für welchen Testfall sich die jeweilige Spezifikation geändert hat, oder welcher Testfall nach einem Review zum produktiven Testen freigegeben wurde.

Neben der Visualisierung fanden weitere Optimierungsmaßnahmen statt: So ist es mit EXAM 3.3 möglich, mehrere Objekte über einen Dialog gleichzeitig zu bearbeiten; auf diese Weise können Tester zum Beispiel TagDefinitions, Stereotypen oder Parametersätze komfortabel ändern. Des Weiteren ermöglicht die erweiterte Suche den Anwendern, geänderte Objekte einfacher und schneller zu finden. Das Feature ist unter anderem für Modellverantwortliche hilfreich, die so geänderte Testfälle oder Bibliothekselemente zielführend untersuchen und auf Fehler analysieren können.

Weitere Neuerungen

Zudem wurde in der Testausführung die Visualisierung und Übersichtlichkeit weiter verbessert. Im TestRunner und im Reportmanager lässt sich die Log-Console nun nach Debug-Leveln nachträglich filtern; nicht benötigte Information werden so ausgeblendet, was bei der Analyse von Testinhalten oder Fehlern zu einer verbesserten Übersichtlichkeit führt. Darüber hinaus unterliegen auch die Bibliotheken einer steten Weiterentwicklung – etwa im Bereich der Plattformanbindungen. Außerdem sind bereits die Arbeiten für EXAM 3.4 im Gang.

„Wir konnten im Herbst 2013 das zehnjährige Jubiläum der Zusammenarbeit zwischen dem Volkswagen Konzern, AUDI und MicroNova im Bereich Testautomatisierung feiern. Seit 2006 gibt es den Terminus EXAM. Wir blicken also auf eine lange Historie zurück. Die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Tools ein“, sagt Christoph Menhorn, Leiter Testautomation bei MicroNova. „Alle Neuerungen entstehen in enger Abstimmung mit den Anwendern. So können wir gewährleisten, dass wir nicht nur am Puls der Zeit, sondern auch am Puls der Nutzer liegen. Diesen Weg werden wir auch für Version 3.4 sowie für das kommende Release 4.0 weitergehen.“

Über EXAM

EXAM (kurz für EXtended Automation Method) definiert eine umfassende Methodik auf Basis der UML, mit der Testfälle dargestellt, durchgeführt und ausgewertet werden können. Anwender können Testabläufe ohne Programmierkenntnisse grafisch in Sequenzdiagrammen modellieren. Somit stellt EXAM eine einheitliche Sprache zur Darstellung von Testsachverhalten zur Verfügung. EXAM eignet sich für den Einsatz in der Hardware-in-the-Loop-Simulation (HiL) und der Prüfstands-Automation sowie in der Industrie-Automation, der Embedded-Entwicklung und der Software-in-the-Loop-Simulation (SiL). EXAM steht im vollen Funktionsumfang kostenlos zur Verfügung, einzigartig für eine Lösung dieser Art. Das Tooling steht unter Freeware-Lizenz, und die Core-Bibliotheken sind als Open Source erhältlich. EXAM wird seit 2006 von der MicroNova AG, der AUDI AG und der Volkswagen AG gemeinsam entwickelt. Seitdem hat sie sich als konzerneinheitliche Testautomatisierung für Prüfstände im Volkswagen Konzern etabliert und ist bei zahlreichen Zulieferern im Einsatz.

Kontakt

MicroNova AG
Unterfeldring 17
D-85256 Vierkirchen
Christoph Buchner
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