Fernstudium Bildung und Erziehung auf internationalem Kurs

Der Fachbereich Sozialwissenschaften führt den Fernstudiengang erstmals im Wintersemester 2014/15 in Wien durch
v.l.n.r.: Prof. Dr. Hengstschläger, Universität Wien, Monika Riha, Geschäftsfüherin von KIWI, Christine Marek, Vors. von KIWI, Prof. Dr. Friesenhahn, Hochschule Koblenz (PresseBox) (Koblenz, ) Der duale Fernstudiengang Bildung und Erziehung mit dem Abschluss Bachelor of Arts läuft seit 2011 erfolgreich an der Hochschule Koblenz in Kooperation mit der Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschule (ZFH). Aufgrund seiner besonderen Struktur und des inhaltlichen Schwerpunkts zieht das Fernsudienangebot Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet an. Auch in Österreich ist man auf diesen Studiengang aufmerksam geworden, da auch dort die Diskussion um Professionalisierung und Akademisierung im Bereich der Kindertagesstätten an Fahrt gewinnt - ohne dass es dort bisher entsprechende Studienangebote gibt.

Kinder in Wien "KIWI" ist ein gemeinnütziger Träger elementarpädagogischer Einrichtungen in Wien, der aktuell über 5.500 Kinder in insgesamt 65 Kindergärten und Horten betreut. KIWI hat eine eigene Ausbildungsakademie, die für die Aus- und Weiterbildung der mehr als 1.100 Mitarbeiter interne Veranstaltungen durchführt. "Der akademische Studiengang ist der nächste, fast logische Entwicklungsschritt", betont die KIWI Vorstandsvorsitzende Christine Marek. "Gemeinsam mit der Hochschule Koblenz schaffen wir ein in Österreich einzigartiges Angebot. Wir heben die Ausbildung der Elementarpädagogik auf die nächste wichtige Stufe."

Nach den erfolgreich abgeschlossenen Kooperationsverhandlungen, an denen auch die zuständigen Ministerien beteiligt waren, konnte nun der Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule Koblenz und KIWI unterzeichnet werden. Der Vertragsunterzeichnung folgte eine Pressekonferenz mit großem Medienecho, überregionale Zeitungen und das ORF berichteten ausgiebig und zeigten damit das große Interesse, das an diesem Projekt besteht. Die Vorsitzende des Vereins KIWI, die ehemalige Familien-Staatssekretärin, Christine Marek, bezeichnete den Studiengang als Meilenstein für die Verbesserung der Qualität in den KITAs und fügte hinzu: "Der Verein KIWI leistet mit dieser akademischen Ausbildung wahrlich Pionierarbeit".

Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn, Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz verwies dabei auf die ersten Evaluationsergebnisse, des Fernstudiengangs Bildung und Erziehung, der inzwischen die sechste Studiengruppe aufgenommen hat - im November 2014 werden die ersten Absolventinnen und Absolventen das Studium abschließen. "Durch die akademisch ausgebildeten Fachkräfte verbessert sich die Arbeit in der Praxis insgesamt, was letztlich den Kindern zugute kommt", so Friesenhahn. Prof. Dr. Hengstschläger von der Universität Wien ergänzte: "Den Elementar-Pädagogen kommt eine bedeutende Rolle zu. Sie können Talente sehr früh entdecken und fördern. Deshalb sind sie die wichtigsten Personen im Bildungssystem und brauchen eine entsprechend fundierte Ausbildung". Der Studienbetrieb wird zum Wintersemester 2014 in Wien aufgenommen. Der Fachbereich Sozialwissenschaften richtet dafür eine Koordinationsstelle in Wien ein - die neuen Studierenden werden an der Hochschule Koblenz immatrikuliert.

Kontakt

Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen
Konrad-Zuse-Straße 1
D-56075 Koblenz
Ulrike Cron
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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