Beste Chancen im Job

Elfte Auflage des regionalen Vergleichs der Wirtschaftskraft
Steffen Schoch, Geschäftsführer der WFG-Nordschwarzwald, hält die Darstellung der Region bezüglich der Job-Chancen im aktuellen Ranking des Nachrichtenmagazins Fokus für nicht aus aussagekräftig (PresseBox) (Region Nordschwarzwald, ) Das aktuelle Ranking des Nachrichtenmagazins FOCUS verweist die Region Nordschwarzwald bei den Job-Chancen auf die hinteren Ränge. Bei den Wirtschaftsförderern in der Region sorgt dieses Ergebnis allerdings für verständnisloses Kopfschütteln.

Das Ranking des deutschen Nachrichtenmagazins hat die Lebensbedingungen aller 402 Landkreise und Städte Deutschlands verglichen. Die entscheidenden Kriterien für den bundesweiten Regionen-Check waren die Faktoren Wohlstand und Jobs, Sicherheit, Kosten, Wohnraum, Infrastruktur sowie Demografie und Gesundheit.

Die Region Nordschwarzwald mit den Kreisen Calw, Freudenstadt und dem Enzkreis punktet erfreulicherweise zwar erneut bei der Sicherheit. Der Enzkreis liegt hier sogar bundesweit auf Rang 7. Bei den Job-Chancen belegt die Region Nordschwarzwald mit ihren Landkreisen jedoch einmal mehr nur die hinteren Plätze. "Dies ist umso unverständlicher, da sowohl der Enzkreis landesweit eine der niedrigsten Arbeitslosenquoten aufweist und sich in Bezug auf seine Wirtschaftskraft bundesweit unter den 10 Prozent der besten deutschen Landkreise wiederfindet", betont Enzkreis-Landrat Karl Röckinger.

Für Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft Nordschwarzwald (WFG) greift diese, offensichtlich rein auf empirischen Zahlenwerken fokussierte Sichtweise der Wirtschaftsleistung der Region entschieden zu kurz: "Fakt ist doch, viele Firmen, darunter auch namhafte und global agierende Unternehmen und Technologieführer suchen händeringend qualifiziertes Personal." Nicht nur für die in der Region ansässigen Weltmarktführer in der Holz-, Kunststoff- und Metallbranche, als Zulieferer insbesondere in die Bereiche Automotive, Medizintechnik und Maschinenbau, erweist sich der Mangel an qualifizierten und motivierten Mitarbeitern inzwischen als innbetrieblicher Flaschenhals. Auch viele Handwerker müssen ihre Kunden inzwischen vertrösten, weil ihnen schlicht das Personal fehlt. "Gerade die Region Nordschwarzwald zeichnet sich aus durch ein vielfältiges Angebot an Jobs und ein Umfeld, in dem sich Menschen wohlfühlen können", so Helmut Riegger weiter. Er ist Landrat im Landkreis Calw und Vorsitzender des Aufsichtsrats der WFG Nordschwarzwald.

"Ein Blick auf unsere neue regionale Jobbörse Jobs-im-Nordschwarzwald.de offenbart das tatsächliche Potential der Region", argumentiert Wirtschaftsförderer Steffen Schoch und verweist auf die inzwischen fast 1.400 Stellenangebote von über 530 Unternehmen auf der Homepage der WFG, die dort auf Bewerber warten.

Die Fachkräfte-Aktivitäten der Wirtschaftsförderer in der Region Nordschwarzwald sind inzwischen vielfältig und kreativ. Die prekäre Situation mancher Betriebe in den Landkreisen Freudenstadt, Calw sowie in Pforzheim und im Enzkreis veranlassen die WFG zusammen mit ihren regionalen Partnern im gesamten Bundesgebiet Fachkräfte zu akquirieren und lassen die jetzt veröffentlichten Ergebnisse der aktuellen Studie des Nachrichtenmagazins in einem eher fragwürdigen Licht erscheinen.

Die Fachkräfteakquise avanciert zu einem zentralen Thema bei der WFG. Zwar stünden die Kooperationen mit Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet erst am Anfang, trotzdem würden sich bereits vielversprechende Kontakte zu regionalen Unternehmen anbahnen, erklärte Steffen Schoch. Mit Informationsveranstaltungen und Unternehmensbesuchen versucht die WFG Kontakte zwischen den Firmen und Studierenden anzubahnen oder zu intensivieren.

"Die Mitarbeiter in den mittelständischen und oft inhabergeführten Unternehmer sind weit mehr als eine Nummer in der Personalstatistik", argumentiert der WFG-Geschäftsführer mit Blick auf die besten Karriere-Chancen der Job-Aspiranten in der Region Nordschwarzwald. Erst einmal in den Betrieben angekommen, würden die Nachwuchskräfte schnell Eigenverantwortung bekommen und die Unternehmen auch schnell in einem internatinalen Umfeld vertreten. Hier schließt sich für Schoch wieder der Kreis, denn die Zufriedenheit im Job bringe schließlich ein deutliches Plus an Lebensqualität. Und eben diese bewerten die Macher der Focus-Studie in der Region als keinesfalls negativ.

Informationen unter www.Jobs-im-Nordschwarzwald.de

Kontakt

Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH
Westliche Karl-Friedrich-Straße 29-31
D-75172 Pforzheim
Nadine Kaiser
PR
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Steffen Schoch
Geschäftsführer

Bilder

Social Media