Erstes Quartal bei GFT Technologies AG von schwierigem Branchenumfeld geprägt

Im ersten Quartal Umsätze von rund 34 Mio. €, EBIT von -6,0 Mio. €, Kostenreduktion greift
(PresseBox) (St. Georgen, ) http://www.gft.de/...


- GFT Technologies AG, eines der führenden Technologie-Unternehmen für integrierte e-Business-Lösungen in Europa, verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz in Höhe von 33,9 Mio. €, nach 39,8 Mio. € im ersten Quartal des Vorjahres. Der Geschäftsverlauf war weiterhin von der unverändert schlechten Lage der Gesamtwirtschaft geprägt. Trotz eines Fehlbetrags zum 31. März 2003 von -4,3 Mio. € ist die Gesellschaft zuversichtlich, dass die Kostensenkungsmaßnahmen die baldige Rückkehr zur Gewinnschwelle erleichtern.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im GFT-Konzern im ersten Quartal 2003 auf -6,0 Mio. €. Es wurde besonders durch Rückstellungen für die Restrukturierung in Höhe von -6,2 Mio. € belastet. Positiv wirkten sich sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 3,8 Mio. € aus, die aus der anteiligen Übernahme von Restrukturierungskosten durch die Deutsche Bank resultieren. Das unter diesen Berücksichtigungen vergleichbare EBIT in Höhe von -3,6 Mio. € liegt damit nur leicht unter dem EBIT des ersten Quartals 2002 von -3,2 Mio. €. Vor dem Hintergrund des Umsatzrückgangs von knapp 6 Mio. € unterstreicht diese Entwicklung die Nachhaltigkeit der Kostensenkungsprogramme.

Zum 31. März 2003 wies die Bilanz des GFT-Konzerns liquide Mittel von 23,3 Mio. € aus. Das Eigenkapital betrug 60,4 Mio. €, was einer Eigenkapitalquote von rund 57 % entspricht.


Projektgeschäft stabil

Mit 56 % bzw. 19,1 Mio. € erwirtschaftete GFT den umsatzstärksten Anteil seines Geschäfts weiterhin im Tätigkeitsbereich Softwareentwicklung und Beratung; verglichen zum Gesamtjahr 2002 ist dieser Anteil konstant geblieben. Eine Steigerung um 2 Prozentpunkte auf 35 % bzw. 11,7 Mio. € verzeichnete das Freelance-Geschäft. Der Anteil des Bereichs Softwareprodukte, Wartung und sonstige Erlöse am Gesamtumsatz ging entsprechend um 2 Prozentpunkte auf 9 % bzw. 3,0 Mio. € zurück.

Dreiviertel des Umsatzes mit Finanzdienstleistern

Den größten Umsatzanteil erzielte der GFT-Konzern mit rund 75 % nach wie vor im Finanzdienstleistungs-Sektor. Im Vergleich zum Gesamtjahr 2002 entspricht dies einem Plus von 3 Prozentpunkten, das im Wesentlichen auf den relativen Bedeutungsanstieg im Freelance-Geschäft zurückzuführen ist. Der Umsatzanteil der Logistikbranche hat sich ebenfalls erhöht und beträgt nun 11 % (plus 2 Prozentpunkte). Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf ein Projekt mit dem Kunden Lockheed Martin zurückzuführen.

22 % des Umsatzes außerhalb Deutschlands

Mit 26,3 Mio. € erzielte der GFT-Konzern rund 78 % des Gesamtumsatzes auf dem deutschen Heimatmarkt, rund 22 % bzw. 7,5 Mio. € wurden außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Den Gesellschaften in Spanien und Großbritannien kommt dabei die größte Bedeutung zu. In Spanien wurden rund 11 % bzw. 3,7 Mio. € erzielt, dies entspricht einem Plus von 2 Prozentpunkten im Vergleich zur Gesamtbetrachtung des Jahres 2002. Der Anteil von Großbritannien erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf rund 6 % (2,0 Mio. €).

Der GFT-Konzern beschäftigte zum 31. März 2003 1.029 festangestellte Mitarbeiter - das sind 61 Mitarbeiter weniger als zum 31. Dezember 2002. Im Zuge des eingeleiteten Restrukturierungsprogramms ist davon auszugehen, dass sich die Mitarbeiterkapazität im Laufe des Jahres noch auf unter 1.000 Mitarbeiter verringern wird.

"Die Nachfrage nach Dienstleistungen des GFT-Konzerns war im ersten Quartal weiterhin verhalten, eine Erholung ist jedoch mittel- bis langfristig zu erwarten," so Ulrich Dietz, Vorstandsvorsitzender von GFT. "Auf Basis des unverändert positiven Barmittelbestands sehen wir das Unternehmen bilanziell gut ausgestattet und sind der Ansicht, mit den Restrukturierungsmaßnahmen die Grundlage für die Rückkehr in die Gewinnzone gelegt zu haben. Zudem haben wir mit der Einführung unseres Beratungsprodukts 'smartblox' auf Kundenwünsche nach höherer Flexibilität und geringeren Kosten bei IT-Projekten reagiert und gehen damit einen neuen Weg im IT-Consulting."

Der vollständige Quartalsbericht ist im Internet verfügbar unter http://www.gft.com/ir.

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Kerstin Versemann
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