Ergebnis 2013: SMA Solar Technology AG verzeichnet in Folge des Markteinbruchs in Europa starken Umsatz- und Ergebnisrückgang

(PresseBox) (Niestetal, ) .
Überblick 2013:
- 5,4 Gigawatt verkaufte Wechselrichter-Leistung (2012: 7,2 GW)
- Umsatz mit 932,5 Mio. Euro innerhalb der Prognose (2012: 1,5 Mrd. Euro)
- Auslandsanteil auf 71,0 Prozent gesteigert (2012: 56,3%)
- Operatives Ergebnis (EBIT) von -89,1 Mio. Euro (2012: 102 Mio. Euro) durch Sondereffekte belastet
- Finanzielle Unabhängigkeit - Nettoliquidität von 308,1 Mio. Euro (31.12.2012: 446,3 Mio. Euro)
- Vorstand bestätigt Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2014


Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verkaufte im Geschäftsjahr 2013 Solar-Wechselrichter mit einer Leistung von 5,4 Gigawatt (2012: 7,2 GW) und verteidigte damit in einem wettbewerbsintensiven Umfeld ihre Weltmarktführerschaft. Die weltweite Nachfrage nach Solarstromsystemen ist 2013 um rund 25 Prozent auf über 40 Gigawatt (GW) gestiegen. Die Halbierung des europäischen Marktes wurde durch die außerordentlich starke Nachfrage in China und Japan mehr als kompensiert. Rund die Hälfte der weltweit neu installierten Photovoltaikleistung entfällt allein auf diese beiden Märkte. 2012 vereinten Japan und China noch rund 20 Prozent des Weltmarkts auf sich. Als Spezialist für PV-Systemtechnik ist SMA von der starken regionalen Nachfrageverschiebung besonders betroffen.

Durch den starken Nachfragerückgang in Europa und den hohen Preisdruck reduzierte sich der Umsatz von SMA im Berichtszeitraum um 36,3 Prozent auf 932,5 Mio. Euro (2012: 1,5 Mrd. Euro). Die Umsatzerlöse liegen innerhalb des vom Vorstand prognostizierten Umsatzkorridors von 0,9 Mrd. Euro bis 1,0 Mrd. Euro. Der Auslandsanteil erhöhte sich auf 71,0 Prozent (2012: 56,3%). SMA konnte in so kurzer Zeit den Nachfrageeinbruch in Europa nicht durch die seit vielen Jahren verfolgte Internationalisierung kompensieren. Insbesondere in den Wachstumsmärkten China und Japan, die hohe Eintrittsbarrieren aufweisen, steht SMA noch am Anfang der Markterschließung.

Das operative Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) betrug -89,1 Mio. Euro. Die EBIT-Marge lag bei -9,6 Prozent (2012: 7,0 Prozent). Im operativen Ergebnis sind Sondereffekte für Wertberichtigungen auf Forderungen und Vorräte von 41 Mio. Euro, für die im August 2013 begonnenen Personalmaßnahmen von 25,1 Mio. Euro sowie für Anlaufverluste bei der chinesischen Tochtergesellschaft Zeversolar von 15 Mio. Euro enthalten. Das Konzernergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf -66,9 Mio. Euro (2012: 75,1 Mio. Euro).

Die Bilanzsumme reduzierte sich um 5 Prozent auf 1,26 Mrd. Euro (2012: 1,33 Mrd. Euro). Trotz des hohen Verlusts bleibt SMA mit einer Nettoliquidität von mehr als 308 Mio. Euro und einer Eigenkapitalquote von fast 58 Prozent finanziell solide.

"Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte mussten wir aufgrund des dramatischen Markteinbruchs in Europa einen hohen Jahresfehlbetrag verbuchen. Der SMA Vorstand hat trotz dieser schwierigen Situation nicht die Investitionen in die Technologieentwicklung reduziert. Die Ausgaben für die Entwicklung zukünftiger Produkte lagen erneut bei über 100 Mio. Euro, weil wir nur so unsere technologische Führerschaft in einem hart umkämpften Markt verteidigen können. Außerdem haben wir unsere globale Präsenz durch neue Gesellschaften im Ausland und die Akquisition des chinesischen Wechselrichter-Herstellers Zeversolar erhöht. Damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit mittelfristig weiter verbessern können, strebt SMA eine strategische Partnerschaft mit Danfoss an. Insgesamt können wir mit dem finanziellen Ergebnis natürlich nicht zufrieden sein. Wir sind aber überzeugt, dass wir die strategischen Weichen für eine nachhaltige Ergebnisverbesserung gestellt haben", erklärt SMA Vorstandssprecher Pierre-Pascal Urbon.

Für das erste Quartal 2014 erwartet der SMA Vorstand in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld einen Umsatz von 170 Mio. Euro bis 200 Mio. Euro (Q1 2013: 212 Mio. Euro). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist insbesondere auf das Projektgeschäft zurückzuführen. SMA wird im ersten Quartal voraussichtlich ein negatives operatives Ergebnis (EBIT) von -20 Mio. Euro bis -25 Mio. Euro (2012: -8 Mio. Euro) erwirtschaften. Der SMA Vorstand bestätigt die erstmals im November 2013 veröffentlichte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2014. Diese sieht einen Umsatz von 1,0 Mrd. Euro bis 1,3 Mrd. Euro und im besten Fall ein operatives Ergebnis von bis zu 20 Mio. Euro vor. Die Prognose setzt ein stabiles regulatorisches Umfeld voraus, insbesondere in Europa.

Der Geschäftsbericht 2013 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.

Disclaimer:

Diese Pressemitteilung dient lediglich zur Information und stellt weder ein Angebot oder eine Aufforderung zum Kauf, Halten oder Verkauf von Wertpapieren der SMA Solar Technology AG ("Gesellschaft") oder einer gegenwärtigen oder zukünftigen Tochtergesellschaft der Gesellschaft (gemeinsam mit der Gesellschaft: "SMA Gruppe") dar noch sollte sie als Grundlage einer Abrede, die auf den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren der Gesellschaft oder eines Unternehmens der SMA Gruppe gerichtet ist, verstanden werden.

Diese Pressemitteilung kann zukunftsgerichtete Aussagen enthalten. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der SMA Solar Technology AG (SMA oder Gesellschaft) derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Zukunftsgerichtete Aussagen enthalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die SMA in veröffentlichten Berichten beschrieben hat. Diese Berichte stehen auf der SMA Webseite www.SMA.de zur Verfügung. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

Kontakt

SMA Solar Technology AG
Sonnenallee 1
D-34266 Niestetal
Susanne Henkel
SMA Solar Technology AG
Manager Corporate Press
Julia Damm
SMA Solar Technology AG
Manager Investor Relations
E-Mail: ir@sma.de
Social Media