Gemeinsam Zukunft gestalten - Bundesminister Müller eröffnet den gesellschaftlichen Dialog zu "EINEWELT - Unsere Verantwortung"

(PresseBox) (Berlin, ) Erstmals in seiner Geschichte startet das BMZ am 01. April 2014 einen breiten gesellschaftlichen Dialog über die zukünftige Ausgestaltung der deutschen Entwicklungszusammenarbeit. Den Startschuss für den Dialog mit Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, mit den Vereinen, Verbänden und Kirchen setzt Bundesminister Dr. Gerd Müller im Rahmen der Auftaktveranstaltung "Zukunftscharta EINEWELT - Unsere Verantwortung".

Bundesminister Müller: "Das BMZ ist das globale Zukunftsministerium. Ich lade alle ein, mit uns die Schwerpunkte für eine umfassende Entwicklungspolitik zu definieren. Eine Politik, die Ökologie und Ökonomie, die die sozialen, kulturellen und auch politischen Herausforderungen unserer Zeit einschließt. Alle gesellschaftlichen Akteure sind aufgerufen, an einer nationalen Zukunftscharta mitzuwirken und gemeinsam Verantwortung für die Umsetzung zu übernehmen. Das kommende Jahr ist für uns ein wichtiger Meilenstein; die internationale Gemeinschaft entscheidet, wie es nach den Millennium-Entwicklungszielen weitergehen soll. Unsere gemeinsam erarbeitete Zukunftscharta wird daher Arbeitsprogramm für Deutschland sein, zugleich aber auch zur Umsetzung der Post-2015-Agenda für nachhaltige Entwicklung beitragen."

Die Auftaktveranstaltung zur Zukunftscharta findet am 01. April 2014, um 10:00 Uhr im Konferenzsaal des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung statt. Bundesminister Müller eröffnet die Veranstaltung und nimmt anschließend gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer, dem ehemaligen Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, und Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, dem Vizepräsidenten des Club of Rome, an einem Podiumsgespräch teil.

Weitere Details zu Konferenzablauf und Teilnehmern entnehmen Sie bitte dem angehängten Programm. Zeitgleich mit der Auftaktveranstaltung wird das Online-Portal www.zukunftscharta.de eröffnet, das den Dialog mit der Öffentlichkeit sicherstellen wird und die Möglichkeit bietet, sich neben den geplanten Diskussionsforen aktiv an der Entwicklung der Zukunftscharta zu beteiligen.
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