Erste Herzschrittmacherserie der Welt mit Übertragung von ereignisbasierten intrakardialen EKGs

Neue Herzschrittmacherserie von BIOTRONIK erhält CE-Zulassung; Erstimplantationen finden weltweit statt
(PresseBox) (Berlin, ) BIOTRONIK, ein führender Hersteller kardiovaskulärer Medizintechnik, gab heute die CE-Zulassung seiner neuesten Herzschrittmacher-Serien Epyra und Etrinsa, bekannt. Hierzu zählen sowohl Einkammer- und Zweikammerimplantate als auch Schrittmacher zur kardialen Resynchronisationstherapie (CRT-P). Die ersten Implantationen finden derzeit weltweit statt.

Die Übertragung ereignisbasierter intrakardialer EKGs mittels BIOTRONIK Home Monitoring® stellt ein Novum in der Schrittmachertherapie dar. Tritt bei dem Patienten eine Rhythmusstörung auf, hält das Implantat zum selben Zeitpunkt ein EKG fest, so dass sich der Arzt ein exaktes Bild über die Rhythmusstörung machen kann. Dies ermöglicht dem Arzt eine zuverlässige und frühzeitige Detektion kritischer Ereignisse.

Beinah jeder vierte Schrittmacherpatient hat Vorhofflimmern (AF), eine atriale Tachyarrhythmie, die in vielen Fällen unerkannt bleibt, da sie meist asymptomatisch verläuft. Deshalb ist ein kontinuierliches und zuverlässiges Monitoring von entscheidender Bedeutung.1 BIOTRONIK Home Monitoring® informiert nicht nur frühzeitig über die Arrhythmie eines Patienten, sondern ermöglicht auch die bis heute nachweislich zuverlässigste Datenübertragung.2

"Die neue Schrittmacherserie von BIOTRONIK ist in Bezug auf die Zuverlässigkeit und Patientensicherheit ein großer Schritt nach vorn", bestätigt Dr. Hendrik Bonnemeier vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel. "Die automatische Übertragung ereignisbasierter intrakardialer EKGs, hilft mir bei der Festlegung der besten Therapie. Denn so werde ich zeitnah informiert, wenn etwas mit dem Implantat oder dem Patienten nicht stimmt. Je früher ich informiert werde, desto schneller kann ich reagieren. Und das kann meinen Patienten das Leben retten."

Neu CRT-P-Implantate verbessern Herzinsuffizienztherapie entscheidend

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Implantate mit BIOTRONIK Home Monitoring® die Therapie und die Lebensqualität der Patienten signifikant verbessern und Krankenhauseinweisungen und Schlaganfälle reduziert werden können. Mit der IN-TIME Studie wurde nun sogar belegt, dass BIOTRONIK Home Monitoring® die Mortalität von Herzinsuffizienzpatienten um mehr als 50 Prozent reduziert.³ Somit sind BIOTRONIK CRT-Implantate ein entscheidender Bestandteil einer effektiven Herzinsuffizienztherapie.

Die Implantate der neuen Schrittmacherserie ermöglichen Patienten zudem den Zugang zu MRT-Untersuchungen, die Ein- und Zweikammersysteme sogar für Ganzkörper-Scans. Durch die von BIOTRONIK entwickelte ProMRI® Technologie können sich Patienten somit lebenswichtigen MRT-Untersuchungen unterziehen.

"Wenn das Ziel einer Herzschrittmachertherapie darin besteht, dass der Patient sein Leben in vollen Zügen genießen kann und sogar vergisst, dass er einen Herzschrittmacher hat, dann erfüllt die neue Schrittmacherserie von BIOTRONIK diese Anforderung hundertprozentig", erläutert Dr. Daniel Gras von den Nouvelles Cliniques Nantaises in Nantes, Frankreich. "Es ist wirklich erstaunlich, welche Fortschritte die ProMRI® Technologie in den letzten Jahren gemacht hat. Ich kann uneingeschränkt alle Begleiterkrankungen diagnostizieren."

"Mit der Entwicklung unserer neuen Schrittmacherserie haben wir erneut unser Bekenntnis zu unserer Maxime "excellence for life" unter Beweis gestellt", verdeutlicht Christoph Böhmer, geschäftsführender Direktor von BIOTRONIK. "Da die Telemonitoring-gestützte Nachsorge und MRT-fähige Implantate nun auch in den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) deutlich empfohlen werden, können wir mit Stolz sagen, dass unsere Schrittmacher voll und ganz die neuesten Therapieleitlinien erfüllen. Und zwar mit einer Implantat-Lebensdauer, die auf dem Markt ihresgleichen sucht."

Die Erstimplantationen der neuen Herzschrittmacherserie von BIOTRONIK wurden von folgenden Ärzten durchgeführt:

Prof. Dr. Hendrik Bonnemeier, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel;
Priv.-Doz. Dr. med. Erik Friedrich, Marienhaus Klinikum, Saarlouis-Dillingen;
Dr. Daniel Gras, Nouvelles Cliniques Nantaises, Nantes, Frankreich;
Prof. Amos Katz (FESC) und Dr. Vladimir Khalameizer, Barzilai
Medizinzentrum, Ashkelon, Israel.

Referenzen:
1 Funck et al., Europace (2014), 16(3): 354-362.
2 Varma et al., Europace (2011), 13(3).
3 Die Ergebnisse der IN-TIME-Studie wurden im September 2013 auf der Konferenz der European Society of Cardiology vorgestellt.

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