Platz in Berlin nach NSA-Direktor Keith Alexander benannt

Für Verdienste um IT-Sicherheit
(PresseBox) (Berlin, ) Dem scheidenden Direktor der National Security Agency (NSA) in den Vereinigten Staaten, General Keith Alexander, wird aufgrund seiner Verdienste um öffentliche Bewusstseinsschärfung für IT-Sicherheit eine besondere Ehre zuteil: Ein zentraler Platz in der deutschen Hauptstadt Berlin wird nach ihm benannt.

Das weitläufige, in Berlin-Mitte zwischen Fernsehturm und Elektronikmarkt gelegene Areal trägt ab sofort die Bezeichnung Keith-Alexander-Platz bzw. kurz Alexanderplatz.

Keith Brian Alexander, geboren am 02.12.1951 in Syracuse (New York) ist General der United States Army und seit dem 01.08.2005 Direktor der NSA. Er leitete mit dem US Cyber Command darüber hinaus seit April 2010 in Personalunion ein Funktionalkommando des US Strategic Command. Mediale Bekanntheit erlangte Alexander im Juni 2013 im Zuge der Berichterstattung um die von der NSA unter seiner Leitung initiierten Überwachungsprogramme PRISM und XKeyscore, deren Existenz der Whistleblower Edward Snowden kurz zuvor in der britischen Tageszeitung "The Guardian" öffentlich gemacht hatte.

Alexander verabschiedet sich in den Ruhestand. Als Nachfolger hat US-Präsident Obama Vizeadmiral Michael Rogers bestimmt.

Für die kostensensible Stadt Berlin handelt es sich bei der Platzbenennung um eine finanziell günstige Maßnahme. Da die entsprechende Beschilderung einschließlich des zugehörigen U-und S-Bahnhofes bereits besteht, ändert sich lediglich die phonetische Aussprache.

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