Pharmakonzern Takeda erweitert Standort Oranienburg

Minister Christoffers: Gesundheitswirtschaft ist eine Zukunftsbranche für das Land
(PresseBox) (Potsdam, ) Der internationale Pharmakonzern Takeda baut die Produktionsstätte in Oranienburg (Kreis Oberhavel) aus. Das Unternehmen plant, rund 100 Millionen Euro in die Erweiterung der Produktionskapazitäten zu investieren. Damit verbunden wäre die Schaffung von 158 neuen Arbeits- und 25 Ausbildungsplätzen. Die ersten 60 neuen Arbeitsplätze werden bereits in den nächsten 24 Monaten entstehen. Der Minister für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Ralf Christoffers, zeigt sich bei einem Besuch des Unternehmens erfreut über die positive Entwicklung. "Das Investment von Takeda ist eine gute Nachricht für Oranienburg und den gesamten Gesundheitsstandort Brandenburg, denn es handelt sich um ein hochwertiges Investment, das die Kompetenz des Standortes Oranienburg im weltweiten Konzernverbund stärkt. Die Gesundheitswirtschaft ist ein zukunftsstarkes Cluster in der Hauptstadtregion Berlin Brandenburg. Die Investition dieses internationalen Konzerns strahlt positiv auf das gesamte Cluster aus."

Der Sprecher der Geschäftsführung der ZukunftsAgentur Brandenburg (ZAB), Dr. Steffen Kammradt, unterstreicht: "Die Investition des japanischen Takeda-Konzerns ist ein guter Start für Brandenburg ins Investitionsjahr 2014. Sie zeigt, wie attraktiv der Standort für internationale Unternehmen ist. Der Pharmastandort Oranienburg hat sich zu einem Schwergewicht im Gesundheitscluster Berlin-Brandenburg entwickelt. Insgesamt macht der Wachstumskern Oranienburg, Hennigsdorf, Velten seinem Ruf als herausragender und weit über die Region ausstrahlender Standort der Gesundheitswirtschaft alle Ehre."

Bereits seit den frühen 90er Jahren hat die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) den Produktionsstandort Oranienburg, den der Takeda-Konzern vor einigen Jahren mit dem Vorgänger Nycomed übernommen hat, mit insgesamt rund 27 Millionen Euro an Fördermitteln unterstützt. Dadurch wurden über den Zeitraum Investitionen in Höhe von 220 Millionen Euro ermöglicht und 297 Arbeitsplätze geschaffen beziehungsweise gesichert. Der Vorstandsvorsitzende der ILB, Tillmann Stenger, erläutert anlässlich des Unternehmensbesuchs: "Das aktuelle Projekt mit einem Volumen von knapp 100 Millionen Euro ist die bisher größte Investition von Takeda seit der Übernahme des Standorts. Die ILB wird das Großvorhaben mit einer Förderung von fast 23 Millionen Euro begleiten. Damit löst jeder Fördereuro mehr als das Vierfache an Investitionen aus. Mit der Erweiterung seiner Produktion in Oranienburg wird das Pharmaunternehmen 158 neue Arbeitsplätze am Standort schaffen."

Takeda ist in über 70 Ländern vertreten. Mit besonderen Stärken in Asien, Nordamerika, Europa und den wachstumsstarken Märkten Lateinamerika, Russland und China. Deutschland ist einer der größten Standorte im Takeda-Konzern. Hier arbeiten rund 1.700 Beschäftigte, etwa 600 davon in Oranienburg.

In der traditionsreichen Produktionsstätte in Oranienburg werden hochwertige feste Arzneimittel hergestellt und Wirkstoffe entwickelt. Der Standort Oranienburg gilt als Kompetenzzentrum im globalen Produktionsnetzwerk von Takeda. Die Geschäftsbereiche des Unternehmens sind die therapeutischen Gebiete Stoffwechselerkrankungen, Gastroenterologie, Onkologie, Herz-Kreislauf, Erkrankungen des ZNS, Entzündungs- und Immunerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Schmerztherapie.

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