Schnellere Bahnschienenprüfung mit flexiblen Anschlussmöglichkeiten

Schnellere Bahnschienenprüfung mit flexiblen Anschlussmöglichkeiten (PresseBox) (Taufkirchen, ) Zur Qualitäts- und Sicherheitsprüfung von Bahnschienen werden typischerweise hochauflösende Industriekameras eingesetzt, die stationär neben der Strecke oder beim Überfahren der Gleise auf kleinste Unregelmäßigkeiten prüfen. Aufgrund ihrer hohen Bandbreite werden dazu typischerweise Camera Link Full-Kameras eingesetzt, da diese eine sehr hohe Anzahl an Bildern pro Sekunde übertragen. Damit können die Prüfkameras exakter Erfassen, liefern genauere Ergebnisse und können kosteneffizienter eingesetzt werden. Die begrenzte Reichweite, komplexe Verkabelung sowie die mangelnde Netzwerkfähigkeit des Camera Link Systems muss dabei jedoch durch den Einsatz kostspieliger Extender aufgefangen werden.

Hier ist der externe Framegrabber von Pleora eine einfach einzusetzende und effiziente Alternative: Mit dem Einsatz des iPortCL-Ten Full* werden Camera Link Full-Kameras zu GigE Vision kompatiblen Kameras und können über kostengünstige und insbesondere lange Verkabelung sowie handelsübliche Switches an Netzwerke angeschlossen werden. Damit können mehrere User und Geräte in Echtzeit auf die Kameradaten zugreifen.
Der iPORT CL-Ten Full überträgt unkomprimierte Videodaten mit der maximalen Camera Link Full-Übertragungsrate von 6,12 Gb/s und konstanter End-to-End-Latenz über ein branchenübliches 10-Gigabit-Ethernet-Glasfaserkabel (GigE) direkt auf den Computer. Mit 1000m GigE-Reichweite im Vergleich zu 10m bei Camera Link können die Bildverarbeitungs- und analysegeräte mit Hilfe des iPORT in einer für die Wartung günstigeren Umgebung oder auch zentralen Bildverarbeitungssystemen positioniert werden.

Im untenstehenden Beispiel erfassen entlang einer Bahnstrecke in einem Brückenkran installierte Camera Link Full-Kameras als Teil eines stationären Strecken-Prüfsystems Bilder wichtiger Komponenten des vorbeifahrenden Zuges. Der CL-Ten Full als externer Framegrabber synchronisiert mehrere Wegesensoren, Kameras und Lichtquellen über die integrierte speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) und löst die Bilderfassung aus.

Die Bilder der Camera Link Full-Kameras werden direkt durch den iPORT CL-Ten Full in GigE Vision kompatible Videostreams konvertiert und zur Analyse an neben der Strecke installierte Server übertragen. Dank der 100fach erhöhten Reichweite der Ethernet-Verkabelung können die Bildverarbeitungssysteme weiter abseits der Strecke in für die Wartung günstigeren Umgebungen positioniert werden. Bei einer Störung wird vom System eine Meldung mit den betreffenden Bildern an das zentrale Bearbeitungszentrum, die den Fehler im Detail beschreibt. Bei Problemen wird das Überwachungspersonal alarmiert und kann den Zug anhalten bzw. bei Fehlern ohne akuten Handlungsbedarf eine Wartung einplanen.
Bei mobilen Bahn-Prüfsystemen werden Camera Link Full-Kameras auf Triebwagen oder Einsatzfahrzeugen installiert, um Schäden an Schienen- und Streckenabschnitten zu erkennen. Die Analyse findet direkt an einer On-Board-Workstation statt. Bei einem Fehler werden die Bilddaten mit den entsprechenden GPS-Angaben als Overlays drahtlos an das entsprechende Bildverarbeitungssystem übertragen.

Mit dem iPORT CL-Ten von Pleora können Camera Link Full-Kameras in unterschiedlichen Netzwerkkonfigurationen eingesetzt werden: von traditionellen Verbindungen mit nur einem Kabel bis hin zu Multipoint-to-Multipoint-Netzwerken mit vielen Kameras, Workstations und verteilter Bildverarbeitung. Der iPORT CL-Ten Full externe Framegrapper von Pleora ist nicht nur ideal für Bahn-Überwachungssysteme, sondern kann u.a. auch in Bildverarbeitungssystemen wie Multi-Lane-Free-Flow-Mautsystemen und automatisierten Industrieanlagen eingesetzt werden.

* Die iPORT CL-Ten Full (ab Mai 2014) unterstützt die Übertragung einer einzelnen Full Kamera. Die iPORT CL-Ten Dual-Medium unterstützt die gleichzeitige Übertragung von 2 Medium oder Base Kameras.

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