Forderungsmanagement für Kommunen und Behörden

Seminar des Behörden Spiegel am 06.05.2014, in Bonn
(PresseBox) (Bonn, ) Neue Wege im Forderungsmanagement für Kommunen und Behörden
Rechtliche Betrachtung der Möglichkeiten und Best Practices
06. Mai 2014, Bonn
14. Oktober 2014, Berlin

Die föderalistische Struktur der Bundesrepublik stellt sich auch in der variierenden Anwendung des Bundesdatenschutzgesetzes dar. Daraus ergibt sich eine differenzierte Sicht auf die Möglichkeit privatwirtschaftlicher Unterstützung beim Forderungsmanagement der öffentlichen Hand. Eine Zusammenarbeit vor dem Hintergrund, Kosten im erheblichen Maße zu optimieren und höhere Einziehungsquoten bei Behörden zu realisieren, ist nicht nur wünschenswert, sondern notwendig.

Während einerseits öffentliche Forderungen unbezahlt bleiben, ist andererseits die Finanzlage in vielen Bereichen angespannt. Laut Pressebericht des BDIU (Bundesverband Deutscher Inkassounternehmen e. V.) vom 22. Januar 2014 ist die Summe der offenen Forderungen von Städten und Gemeinden 2013 nach deren Schätzungen erstmals über die Marke von 20 Milliarden Euro gestiegen. Gleichzeitig wächst laut BDIU aber auch die Zahl der Städte, die besonders stark verschuldet sind. Gerade für diese Kommunen steigt nun der Druck, Kosten zu senken bzw. die Einnahmen zu erhöhen – oder idealweise beides. Dabei muss auch über alternative Einnahmequellen nachgedacht werden. Die Einbeziehung privatwirtschaftlicher Unternehmen ist in der Praxis allerdings bislang wenig umgesetzt.

In diesem praxisorientierten Seminar wird die rechtliche Betrachtung durch einen der renommiertesten Sachverständigen auf diesem Gebiet, Herrn Prof. Ralf B. Abel, auf den Punkt gebracht und diskutiert. Wie genau sich Verwaltungshelfer als Ergänzung zu den Mitarbeitern der öffentlichen Hand einbringen können, wird eines der zentralen Themen sein. Um der Theorie auch praktische Umsetzungen folgen zu lassen, wird die Zusammenarbeit der größten Behörde Deutschlands mit einem Unternehmen der Privatwirtschaft beleuchtet: Die Kooperation der Bundesagentur für Arbeit mit Apontas Die Forderungsmanager als Best Practice-Beispiel. Dazu ergänzend bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen guten Einblick in die Innovationen des Forderungsmanagement der Behörde und die Erfahrungen auf dem Weg zur Optimierung. Mit Workshop-Charakter haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit mit Vertretern beider Seiten in den Dialog zu kommen und Inspiration für die eigene Umsetzung mitzunehmen.

Themenüberblick, 09:30-17:30:

• Rechtliche Betrachtung der Einsatzmöglichkeiten von Privatunternehmen für das Forderungsmanagement der öffentlichen Hand
• Fallstricke und Chancen zur Regelung
• Diskussionsrunde und Austausch zu den juristischen Hintergründen der Thematik
• Best Practice-Beispiel
• Vorstellung der Umsetzungsmöglichkeiten in der Praxis von Privatunternehmen
• Vorstellung der Innovationen der Bundesagentur für Arbeit
• Dialog und Workshop zur Umsetzung der Einbeziehung von Privatunternehmen beim Forderungsmanagement der öffentlichen Hand

Referenten:
• Peter Leder, Leiter Inkasso – Regionaler Inkasso-Service Nord der Bundesagentur für Arbeit
• Kay Thieme, Prokurist und Leiter der Apontas Akademie (ein Geschäftsbereich von Apontas Die Forderungsmanager)
• Prof. Dr. Ralf Bernd Abel, Rechtsanwalt

Orte:
Gustav-Stresemann-Institut
Langer Grabenweg 68, 53175 Bonn
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: www.gsi-bonn.de

Maritim proArte Hotel Berlin
Friedrichstrasse 151, 10117 Berlin
Hinweise zur Anfahrt finden Sie unter: www.maritim.de

Gebühr:
450,- Euro zzgl. MwSt.

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Friedrich-Ebert-Allee 57
D-53113 Bonn
Julia Kravcov
Redaktionsassistentin
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