Elektronische Gesundheitskarte: Immer noch Tausende säumige Versicherte / Frist bis September

1A Verbraucherportal bietet umfassende Informationen zur eGK
(PresseBox) (Rostock, ) Laut Nachrichtenagentur AFP besitzen hunderttausende gesetzlich Versicherte noch immer keine elektronische Gesundheitskarte (eGK). Für die Krankenkassen Barmer GEK und AOK bedeutet das 348.000 bzw. 960.000 betroffene Mitglieder. Der GKV-Spitzenverband äußert sich dazu, dass säumige Mitglieder mit Verständnisproblemen zur Umstellung die Mehrheit ausmachen und weniger die “aktiven Lichtbildverweigerer”.

Die elektronische Gesundheitskarte: Funktionen & Telematik
Wer aufgrund offener Fragen den Wechsel zur eGK scheute, sollte sich jetzt informieren. Einen leicht verständlichen Überblick über Wissenswertes rund um die Gesundheitskarte bietet das 1A Verbraucherportal. Unter http://www.1a.net/versicherung/gesetzliche-krankenversicherung/elektronische-gesundheitskarte sind die wichtigsten Informationen anschaulich zusammengestellt. Dazu gehören:

- aktuelle und zukünftige Funktionen der eGK
- Vor- und Nachteile der Gesundheitskarte
- Kosten für die eGK
- Antworten auf die häufigsten Fragen (auch zur Umstellung)
- die Rolle der Telematik
- Daten & Fakten zur eGK

Übergangsfrist für Versicherte ohne eGK eingeräumt
Wichtig: Für alle gesetzlich Versicherten ohne eGK wurde nun eine Übergangsfrist bis Ende September 2014 eingeräumt. Verfügt ein Mitglied noch über eine alte Versichertenkarte, die bis dahin gültig ist, können damit bis dahin Leistungen in Anspruch genommen werden.

Dennoch lohnt ein zeitnahes Auswechseln. Denn akzeptiert ein Arzt die alte Karte nicht, muss der Patient binnen einer zehntägigen Frist einen Versicherungsnachweis vorlegen. Geschieht dies nicht, wird der Patient zur privaten Begleichung der Behandlungskosten aufgefordert. Bis Ende des jeweiligen Quartals werden so entstandene Kosten nur zurückerstattet, wenn der Versicherungsnachweis nachgereicht wird.

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