Ein kleiner Beitrag für die Fachkräfte von morgen

Großes Treffen im Planetarium: Vertreter der Firma Meesenburg, des Arbeitgeberverbandes, der Firma Solvit sowie das Auswahlgremium der FH Flensburg und das Deutschlandstipendium-Team der FH mit vier Stipendiaten. Inga Steindorf wurde als Nachrückerin aufgenommen. Foto: Gatermann; Solvit-Geschäftsführer Peter Rehders berichtet Dr. Heike Bille von seinen Erfahrungen als Förderer des Deutschlandstipendiums (Foto: Gatermann) (PresseBox) (Flensburg, ) Peter Rehders sagt es ganz klar: "Wir müssen auch fördern, können nicht nur von der Politik fordern." Auch jungen und kleinen Unternehmen sollte es doch möglich sein, für 150 Euro im Monat die Fachkräfte von morgen zu unterstützen, so der Geschäftsführer des jungen Flensburger IT-Unternehmens SOLVIT. Rehders war der erste, der zugesagt hatte, als die Fachhochschule Flensburg im vergangen Jahr nach Spendern für das Deutschlandstipendium gesucht hatte.

150 Euro zahlt das Unternehmen jeden Monat an einen Studenten der Medieninformatik. Der Bund legt nochmal die gleiche Summe drauf, um besonders engagierte und begabte Studierende zu fördern. "In großem Stil können wir als junges und noch kleines Unternehmen keine Hochschule fördern", gibt Rehders zu, der SOLVIT mit zwei Mitstreitern Mitte 2012 aus der Taufe hob. Aber da die Hochschule das Gebiet sei, aus dem sich die potenziellen Mitarbeiter rekrutieren, möchte man entsprechende Unterstützung gerne anbieten. Natürlich, und auch hier ist der Experte für Prozssoptimierungen ganz offen, ist dies nicht altruistisch sondern auch im ganz eigenen Interesse.

Das Unternehmen SOLVIT mit derzeit 15 Menschen will auch in Zukunft weiter wachsen. Rehders: "Dafür brauchen wir engagierte MitarbeiterInnen. Wir wollen gerna auch junge Leute einstellen." Die Teilnahme am Deutschlandstipendium ist aus seiner Sicht daher auch ein Marketinginstrument. "Es ist gut für unser Image, wenn sich unser Name unter den Studierenden herumspricht", sagt Rehders. "Wir können die Studierenden noch enger an uns binden." Schon jetzt spürt SOLVIT die Vorteile, die sich aus einer intensiven Kooperation mit der Fachhochschule Flensburg ergeben. Neben dem Deutschlandstipendium bieten Praktika im Unternehmen eine gute Möglichkeit, dass sich Arbeitgeber und potenzieller Arbeitnehmer besser kennenlernen. "Wir haben derzeit so viele Anfragen nach Praktikumsstellen oder auch Bachelor- und Masterarbeiten, dass wir leider nicht allen ein Praktikumsplatz bieten können."

Neben den eigenen Motiven leiten die Gesellschafter der SOLVIT Benjamin Klink, Karsten Paulsen, Peter Rehders und Helge Werlein auch altruistische Motive, indem jungen Menschen geholfen wird. Heike Bille, Präsidiumsbeauftragte für Forschung & Entwicklung und Technologietransfer an der FH weist auf einen weiteren Benefit hin: die Kontaktaufnahme und Bindung zu potenziellen künftigen Mitarbeitern. "Das ist der praktischste, einfachste und schnellst Weg, etwas für die Absolventenbindung zu tun, vor allem weil kleine Unternehmen der Region nicht unbedingt im Fokus der Studierenden stehen", sagt Bille.

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