Gesundheit trifft Logistik

Abschlusskonferenz des BMBF-Forschungsprojektes BELOUGA in Prien am Chiemsee
Karl Fischer, Geschäftsführer des LKZ (2. Reihe links) und das Belouga-Projektteam mit Fraunhofer SCS, Universität Bayreuth, Technische Hochschule und Klinikum Ingolstadt (PresseBox) (Prien, ) Im Rahmen des Kongresses Logistik Innovativ findet am 8. Mai 2014 die Abschlußkonferenz für das 2011 gestartete BMBF-Forschungsprojekt BELOUGA (Benchmarking logistischer Unterstützungs- und Dienstleistungsprozesse im Gesundheitswesen und in industriellen Anwendungen) in Prien am Chiemsee statt. Die Ergebnisse des Forschungsprojektes bieten für Kliniken als auch für die Logistikbranche interessante Zukunftsperspektiven. Denn für BELOUGA wurden Bereiche in der Gesundheitswirtschaft identifiziert, die eine hohe Bedeutung im medizinischen Ablauf genießen und mit einer professionell organisierten Logistik auch von externen Unternehmen übernommen werden können.

Welche Produktivitätspotentiale hier gehoben werden können, erläutern namhafte Referenten aus der klinischen und logistischen Praxis im Rahmen der Konferenz. Hierzu wurden in verschiedenen Studien mehrere Krankenhäuser miteinander verglichen um Unterschiede in der Organisation festzustellen. Kliniken mit langen Reaktionszeiten können so von besser organisierten Kliniken lernen. Als besonders attraktiv haben sich die Bereiche des Patiententransportes und der Bereitstellung von Medikamenten als auch die Planung des OP-Personals herausgestellt. Bei diesen Tätigkeiten wird das medizinische Personal nicht durch berufsfremde Aufgaben von den eigentlichen Tätigkeiten abgehalten. Um eine Übertragung der Ergebnisse zu sichern, hat das LKZ Prien mit den Projektpartner der Fraunhofer SCS aus Nürnberg ein praktisches Anwendungskonzept erarbeitet. So können Einrichtungen ihre Abläufe verbessern und auf die Erfahrung und Sicherheit anderer Kliniken setzen.

"Forschungsprojekte wie BELOUGA bringen zum einen wissenschaftliche Erkenntnisse und theoretisches Wissen, zum anderen sehen wir an diesem praxisorientieren Projekt sehr deutlich, welche unternehmerischen Chancen sich bieten, wenn in der Industrie gewonnene Erfahrungen und Methoden auch in historisch gewachsenen Verwaltungsstrukturen anderer Branchen - wie beispielsweise in der Gesundheitswirtschaft - angewendet werden", so Karl Fischer, Geschäftsführer der LKZ Prien GmbH. Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie unter: www.lkzprien.de.

Kontakt

LKZ Prien GmbH
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 9
D-83209 Prien am Chiemsee
Karl Michael Fischer

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