Deutsche Welle und Polnisches Fernsehen vertiefen Kooperation

(PresseBox) (Bonn, ) Die Deutsche Welle und der polnische Fernsehsender TVP vertiefen ihre Zusammenarbeit. Dies sieht eine Vereinbarung vor, die DW-Intendant Peter Limbourg und sein polnischer Amtskollege Juliusz Braun am 23. Mai in Warschau unterzeichnet haben.

Geplant sind unter anderem ein Austausch im Nachrichtenbereich und ein neues Kulturmagazin aus Deutschland in polnischer Sprache. Die beiden Sender werden sich auch wechselseitig Archivmaterial zur Verfügung stellen. Darüber hinaus soll bis zum 25. Jahrestag des Mauerfalls eine gemeinsame Dokumentation zu diesem Thema entstehen.

Intendant Limbourg sagte bei der feierlichen Vertragsunterzeichnung, dieser Moment zeige die Entwicklung der europäischen Idee. "Angesichts der Bedrohung der europäischen Werte ist es wichtig, dass Deutsche und Polen sich gemeinsam für Freiheit und Demokratie einsetzen, dabei aber auch denjenigen die Hände reichen, die unsere Meinung nicht teilen." Zeitgleich mit der Unterzeichnung der Vereinbarung begann der Austausch der TV-Beiträge von DW und TVP mit dem ukrainischen Nachrichtensender TVi.

TVP-Intendant Juliusz Braun erklärte, die neue Vereinbarung helfe, die langjährige Zusammenarbeit mit der DW zu intensivieren und um neue Aspekte zu erweitern. "Wir möchten, dass hochwertige journalistische Beiträge zu Themen aus Deutschland mehr Platz in unseren Programmen einnehmen", sagte Braun. So wird neben dem seit 2010 gemeinsam produzierten Europa-Magazin "Euronachbarn" / "Eurosasiedzi" auch ein Kulturmagazin vorbereitet.

In März 2014 hatten DW, TVP und MDR das bilinguale Multimedia-Projekt "Nachbar - Wie geht's?" ("Co słychać sąsiedzie") gestartet, das ebenfalls fortgesetzt werden soll. Beiträge der Deutschen Welle sind in Polen außerdem über die großen Informationsportale Onet.pl, Gazeta.pl, Interia.pl und WirtualnaPolska.pl präsent.

In Warschau traf DW-Intendant Peter Limbourg auch mit dem früheren polnischen Staatspräsidenten Lech Walesa und dem Beauftragte der Regierung für den internationalen Dialog, Professor Wladyslaw Bartoszewski, und dem Präsidenten des Senats, Bogdan Borusewicz, zu Gesprächen zusammen.

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