Ein Flugradar zum Selberbauen

Kreativmagazin c't Hacks über Software Defined Radio
Cover (PresseBox) (Hannover, ) Um den Äther jenseits von UKW zu erforschen, bedarf es keiner mehrere hundert Euro teuren Spezialempfänger mehr. Dank Software Defined Radio (SDR) genügt heute ein PC. Wie das funktioniert, zeigt das Magazin c't Hacks in seiner aktuellen Ausgabe 2/14.

Mit etwas Zusatz-Hardware zwischen 15 und 500 Euro macht man aus dem PC einen flexiblen Empfänger für Frequenzen zwischen 100 kHz und 4 GHz. Die Software übernimmt die Dekodierung der analogen und digitalen Daten - im einfachsten Fall zum Radiohören.

Daneben sind noch eine Menge anderer Anwendungen möglich. Wer etwa mit dem Raspberry Pi, einem DVB-T-Dongle für 15 Euro und einem 2,8 Zoll großen Touch-Display den Flugverkehr über sich erkunden will, findet in c't Hacks 2/2014 eine Bauanleitung mit nützlichen Tipps. Für den Flugradar benötigt man das Tool dump1090 und einen RTL-Stick. Damit lassen sich die Daten der Flugzeuge empfangen, die sie auf 1090 Mhz senden: Kennung, Koordinaten, Höhe, Geschwindigkeit und Flugrichtung. Wem die ASCII-Darstellung zu langweilig ist, kann die empfangenen Daten anderen PCs übers Netzwerk zur Verfügung stellen.

c't Hacks 2/2014 wandelt zudem auf den Spuren von Nikola Tesla, dessen Spulen sich für beeindruckende Hochfrequenz-Experimente eignen. Drei verschiedene Konstruktionen laden zum Nachbau ein. Des Weiteren zeigt das Heft, wie man Beton in Elektronikprojekten einsetzen kann und frischt das Wissen über Transistoren auf.

Kreative Basteleien von Robotertechnik über 3D-Druck-Anwendungen bis hin zu Multikoptern und Steampunk lassen auf der Maker Faire Hannover am 5. und 6. Juli 2014 Schrauberherzen höher schlagen. Mehr Informationen gibt es unter http://makerfairehannover.com

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Anja Reupke
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