Spitzencluster Elektromobilität Süd West überzeugt Experten-Jury

Elektromobilität Süd West wird als bundesdeutsches Spitzencluster zur weiteren Förderung empfohlen
(PresseBox) (Stuttgart, ) Die bisher geleistete Forschung im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West hat eine unabhängige Jury des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft überzeugt, den baden-württembergischen Forschungsverbund für eine weitere Förderung bis 2017 zu empfehlen. Das jetzt bekannt gegebene Ergebnis der Jurysitzung, die am 28. Mai stattfand, eröffnet den rund 80 Clusterpartnern die Chance, bis zu 15 Mio. Euro Fördergelder in den dargelegten Forschungsprojekten einzusetzen und bisherige Aktivitäten wie zum Beispiel das wichtige Thema der Batteriefertigung zu vertiefen.

"Es ist besonders erfreulich, dass sich die Spitzencluster bereits in den ersten beiden Jahren ihrer Förderung deutlich international ausrichten. Dies ist eine gute Basis für die anstehenden Ausschreibungen der Wissens- und Innovationszentren im Europäischen Institut für Innovation und Technologie (EIT/KIC). Und es hilft den Spitzenclustern, Anwender für ihre Innovationen auf internationaler Ebene zu finden und so zur Lösung globaler Probleme beizutragen", sagte der Jury-Vorsitzende Andreas Barner zur Entscheidung. "Die Spitzencluster der 3. Wettbewerbsrunde zeigen deutliche Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Strategien", ergänzte BMBF-Staatssekretärin Cornelia Quennet-Thielen.

Weitere Aktivitäten notwendig

Bei der Jury-Sitzung wurde der Spitzencluster "Elektromobilität Süd-West" von Prof. Dr. Thomas Weber (Daimler AG), Prof. Dr. Gisela Lanza (Karlsruher Institut für Technologie, Institut für Produktionstechnik KIT-WBK) und Franz Loogen (e-mobil BW GmbH Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie) vertreten. Die Clusterdelegation gab der Jury einen Einblick in die bisherige erfolgreiche Arbeit der Projekte, um die Industrialisierung der Elektromobilität voranzutreiben. Im Fokus stehen z.B. die Optimierung von Fahrzeugkomponenten, die Energieübertragung und Stromnetz-einbindung, Flotten- und Routenplanung sowie Entwicklung elektrischer Antriebe. "Erste batterieelektrische Fahrzeuge oder Hybride zeigen heute bereits ihre umweltschonende Wirkung im Verkehr. Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch - vernetzt - automatisiert. Es bedarf aber intensiver weiterer Forschungsaktivitäten z.B. zur Senkung der Kosten durch neuartige Produktionsanlagen, um einen breitflächigen Markterfolg weltweit zu erreichen", so Loogen. "Wir sehen die Entscheidung der Jury als Bestätigung unserer bisherigen erfolgreichen Arbeit im Spitzencluster und als Auftrag, diesen Weg gemeinsam mit unseren starken Partnern in der Region fortzusetzen", sagte Franz Loogen, Geschäftsführer der e-mobil BW, die auch das Cluster-management verantwortet. "Mit seinen Aktivitäten unterstützt der Cluster Elektromobilität Süd-West die Nationale Plattform Elektromobilität (NPE) und leistet als Teil der Hightech Strategie der Bundesregierung einen Beitrag zum Transferprozess hin zur Elektromobilität."

KMU profitieren

Durch die Zusammenarbeit im Cluster und in Projekten können kleine und mittlere Unternehmen ab dem ersten Schritt gemeinsam mit Vertretern großer Unternehmen und der Wissenschaft Innovationen gestalten und damit die eigene Position im weltweiten Wettbewerb stärken. Die Elektromobilität erfordert die zeitgleiche und übergreifende Zusammenarbeit von Partnern aus den Feldern Fahrzeug, Energie, Information und Kommunikation sowie Produktion. So treffen sich im Cluster Elektromobilität beispielsweise Vertreter von Großkonzernen wie Bosch, Daimler, Porsche, IBM, PTV, EnBW, MVV, Dürr, Trumpf mit Mittelständlern wie Faude, GreenIng, Sitronic, Ads-tec und vernetzen sich mit Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen - um nur einige zu nennen. Die Partner des Clusters stärken Fort-, Aus- und Weiterbildung und machen Baden-Württemberg zum führenden Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort für neue Mobilitätslösungen.

Weitere Informationen zum Spitzencluster ESW unter:
www.emobil-sw.de und www.spitzencluster.de

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Isabell Knüttgen
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