Drei Suzuki Piloten in den Top Five

IDM Superbike Zolder/B / Beim IDM Gastspiel in Belgien fahren Erwan Nigon, Vittorio Iannuzzo und Tatu Lausletho auf die vorderen Plätze
Drei Suzuki Piloten in den Top Five (PresseBox) (Bensheim, ) Erwan Nigon war hoch motiviert nach Zolder gereist und hatte sich einen Platz auf dem Podium als Ziel gesetzt. Der Franzose war erneut als Ersatzpilot für den verletzten Vincent Philippe beim HPC Power Suzuki Racing Team eingesprungen. Im Qualifikationstraining beschränkte sich Nigon darauf, eine Zeit unter den schnellsten neun Piloten zu fahren und sich somit für die Superpole zu qualifizieren. Ansonsten nutzte der 30-Jährige die Zeit um an der Abstimmung der GSX-R1000 zu arbeiten. In der Superpole fehlte dann jedoch das nötige Quäntchen Glück. "Ich hatte einen weichen Qualifier-Reifen aufziehen lassen", berichtete Nigon. "Dummerweise habe ich mich jedoch in der ersten fliegenden Runde verbremst und der zweite Anlauf ging ebenfalls in die Hose. Für eine weitere Runde hat der Reifen eigentlich nicht mehr gehalten, deshalb ist nur Platz 6 herausgesprungen."

Im ersten Wertungslauf kam es jedoch noch schlimmer. Nigon hatte schon am Start Probleme und konnte nur eine Runde absolvieren, ehe er mit defekter Kupplung die Segel streichen musste. Das zweite Rennen lief jedoch deutlich besser. Nach dem Start auf Rang 4 notiert, fiel Nigon zwischenzeitlich auf Platz 7 zurück, konnte sich jedoch in der zweiten Halbzeit auf den fünften Platz nach vorn verbessern. "Auf jeden Fall eine Steigerung zum ersten Rennen", lachte Nigon nach dem Zieleinlauf. "Ich wollte eigentlich aufs Podium fahren. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal."

In der Supersport Klasse bestritt Vittorio Iannuzzo seinen zweiten Einsatz auf der HPC-Power Suzuki und machte weitere Schritte nach vorne. "Ich bin fast meine ganze Karriere lang mit Pirelli Reifen unterwegs gewesen, deshalb habe ich noch ein wenig Umstellungsprobleme mit den Dunlop Pneus", erklärte der Italiener seine Schwierigkeiten. In den Rennen lief es jedoch mit den Plätzen 5 und 6 nicht schlecht für den erfahrenen WM-Piloten. "Natürlich will ich um den Sieg mitfahren", versicherte Iannuzzo. "Doch es macht keinen Sinn es gleich mit der Brechstange zu versuchen. Die anderen Piloten in der IDM wissen auch wie man am Gas dreht. Ich mache deutliche Fortschritte und werde schon bald ganz vorne mitfahren können."

Tatu Lausletho (Team Suzuki Stoneline-Mayer) konnte sich im ersten Rennen der Supersport 600 Klasse vor seinem Markenkollegen Iannuzzo auf Platz 4 einreihen. Im zweiten Durchgang sprang die gleiche Platzierung heraus. "Rang 4 war sicher nicht schlecht, aber ich wollte aufs Siegertreppchen fahren", ärgerte sich der 30-Jährige. "Leider bin ich im ersten Rennen auf der Ölspur eines gestürzten Fahrers ausgerutscht. Die Reparatur des Motorrades für den Restart hat einigen Stress für die Boxencrew bedeutet, aber es hat sich gelohnt."

Obwohl Lauslethos Teamkollege Lenno Huthmacher wegen seines Armbruchs noch nicht starten konnte, stellte Suzuki mit sechs GSX-R600 in der Supersport Klasse das größte Kontingent an Motorrädern.

Sarah Heide (Team Suzuki Laux ADAC Sachsen) landete auf den Rängen 12 und 13 und löste eine brenzlige Situation sehr clever. "Bei einem Zweikampf wurde es recht eng", erklärte die 26-Jährige. "Ich hatte die Wahl entweder ins Kiesbett oder in die Boxengasse abzubiegen. Ich habe mich für die Boxengasse entschieden und bei der Durchfahrt nur einen Platz verloren."

Nina Prinz besuchte die Veranstaltung in Zolder und fuhr einige Gäste auf dem Suzuki-Renntaxi um den Kurs. Ein unvergessliches Erlebnis für die glücklichen Beifahrer.

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