Polyurethan mit mehr als 80.000 t p.a. auch in der Schweiz in starker Position am Kunststoffmarkt

Deutschland und Schweiz starke Polyurethan-Länder
Polyurethan- (PresseBox) (Frankfurt/Stuttgart (FSK), ) Mit rund 83.000 t verarbeiteter Polyurethan-Mengen bei gut 800.000 t verarbeiteten Kunststoffen in der Schweiz hat Polyurethan längst die 10 %- Marke an Kunststoffen in der Schweiz überschritten. Anlässlich des Deutsch-Schweizerischen Polyurethan-Tages des Fachverbandes für Schaumkunststoffe und Polyurethane, FSK e.V., stellten der stellvertretende FSK-Vorsitzende Jens-Jürgen Härtel und der FSK-Geschäftsführer Dr. Hans-W. Schloz die neuesten Entwicklungen und Trends für Polyurethan in der Schweiz und in Deutschland vor.

In keinem anderen Land sei mit fast 45 % der Anteil von Polyurethan-Hartschaum für die Bereiche Dämmung, Fernwärme, Klima und Kühlgeräte so hoch wie in der Schweiz. In Europa liegt der Einsatz von Hartschäumen unter den Polyurethananwendungen bei ca. 29 %. Ebenso weit überdurchschnittlich im Vergleich zu Deutschland und Europa ist der Einsatz von verarbeitetem Polyurethan in Lacken, Oberflächen und Klebstoffen durch die Eidgenossen. In der Schweiz werden weit überdurchschnittlich Polyurethan-Lacke und -Klebstoffe hergestellt, die den größten Exportanteil von Polyurethan-Anwendungen von der Schweiz ins Ausland ausmachen. Auch ein nicht unerheblicher Teil an Hartschäumen wird exportiert. „Insgesamt schätzen wir aufgrund unserer Datenlage den Export von Polyurethan-Halbzeugen und Produkten von der Schweiz ins europäische Ausland auf rund 13.000 t, wobei Deutschland der wichtigste Handelspartner bei den Exportprodukten der Schweiz ist. Der Anteil der ein-geführten Polyurethan-Rohstoffe aus Deutschland bzw. aus entsprechenden Chemie-Werken in Deutschland dürfte weit über 60- 70 % liegen, so der FSK-Geschäftsführer Dr. Hans-W. Schloz.

Eine wichtige Anwendung für Polyurethan sind Gehäusebauteile unter anderem für die Medizingeräte-Industrie. So betrage nach Angaben des stellvertretenden FSK-Vorsitzenden Jens-Jürgen Härtel der Anteil hierfür rund 15 %. Rund 12.500 t PUR verteilen sich auf Weich- und Integralschäume u.a. für Möbel, aber auch auf die Automobilindustrie oder Orthopädie, so Jens-Jürgen Härtel.

Weitere Informationen unter www.fsk-vsv.de sowie als E-Mail unter fsk@fsk-vsv.de.

Kontakt

Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane e.V.
Stammheimer Str. 35
D-70435 Stuttgart
Dr. Schloz

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