MSC Technologies präsentiert nanoRISC-Prozessormodul mit Freescale i.MX6

msc nanoRISC IMX6 (PresseBox) (Stutensee, ) MSC Technologies, ein Geschäftsbereich der Avnet Electronics Marketing EMEA, eine Geschäftsregion von Avnet Inc. (NYSE: AVT), kündigt ein weiteres Mitglied seiner nanoRISC-Familie von Embedded-Prozessormodulen an, das auf dem Freescale i.MX6 basiert. Das Modul verwendet verschiedene Mitglieder dieser ARM Cortex-A9-Prozessoren von Single-Core bis Quad-Core, wodurch sich ein extrem weiter Bereich nutzbarer Rechenleistung ergibt. Das neue nanoRISC-Modul verfügt über bis zu 4 GB DDR3 DRAM, bis zu 4 GB SLC NAND Flash und als Option bis zu 64 GB eMMC Flash. Durch den integrierten Micro-SD-Sockel können Flash-Memory-Karten weiteren nicht-flüchtigen Speicher hinzufügen. Das MSC nanoRISC-MX6x-Modul entspricht vollständig der nanoRISC-Spezifikation und bietet die populären Embedded-Schnittstellen wie Ethernet, USB, CAN, UART, SPI, I2C und I2S Audio.

Auf der Einstiegsvariante nanoRISC-MX6S findet der Single-Core-Prozessor Freescale i.MX6S Verwendung, der in der Version für den industriellen Temperaturbereich mit 800 MHz getaktet wird und für die normale Version mit 1 GHz. Diese Modulvariante bietet auch die niedrigste Leistungsaufnahme von typisch 2,5 W. Eine Dual-Core-Modulvariante verwendet den Dual-Lite-Prozessor mit 800 MHz bzw. 1 GHz für industrielle bzw. Standard-Temperatur, während die zweite den regulären Dual-Core-Prozessor einsetzt, der über 800 MHz/1,2 GHz Takt verfügt für die industrielle/Standard-Temperatur. Der Quad-Core-Prozessor bleibt dem High-End-Modul vorbehalten, das typisch 4,5W verbraucht und mit 800 MHz/1,2 GHz für die industrielle/Standard-Temperatur getaktet ist. Mit dem neuen nanoRISC-Modul auf Basis des i.MX6-Prozessors verfügen Systementwickler nun über die Möglichkeit, viele unterschiedliche Performance- und Preispunkte zu treffen, indem sie entsprechenden Modulvarianten auswählen aus der vollständig Hardware- und Software-kompatiblen nanoRISC-MX6X-Familie. Zieht man auch noch die übrigen nanoRISC-Module ins Kalkül, die von MSC angeboten werden, dann ergibt diese Familie von vielseitigen Embedded-"Superkomponenten" eine sehr breite Auswahl an Leistung, Preis und Features.

Das neue Modul kann LCD direkt über eine 16/18/24-Bit RGB-Schnittstelle bei einer Auflösung von bis zu 1366 x 768 Pixel ansteuern, und bei Verwendung der LVDS-Schnittstelle liegt die höchste Auflösung sogar bei Full-HD (1920 x 1080). Statt Zweikanal-LVDS kann das Modul auch zwei Displays mit einer Auflösung von bis zu 1366 x 768 bei unterschiedlichem Inhalt ansteuern, und der DVI-Ausgang kann zusätzlich ein drittes unabhängiges Display mit bis zu Full-HD ansteuern. Das Ethernet-Interface kann als Gigabit-Schnittstelle verwendet werden oder nur als 10/100 LAN.

MSC Technologies stellt Board-Support-Packages (BSPs) für das Modul zur Verfügung sowie Boot-Loader, Treiber und Betriebssystem-Implementierungen für Linux und Windows Embedded Compact 7 (Android auf Anfrage).

Muster des MSC nanoRISC-MX6x Moduls, die auf dem Freescale i.MX6DL-Prozessor basieren, sind bereits lieferbar. Für den Test und die Evaluation der nanoRISC-Prozessormodule stellt MSC Technologies ein Starterkit zur Verfügung, das aus einem vielseitigen Basisboard im 3,5-Zoll-Format mit Netzteil besteht und über ein 7-Zoll-LCD mit kapazitivem Touch verfügt. Es wird mit einer SD-Karte geliefert, die bereits die komplette Installation eines Betriebssystems enthält und für den sofortigen Betrieb des Kits sorgt.

Der nanoRISC-Standard für Prozessormodule wurde von MSC eingeführt, um die Entwicklungszeiten für Systeme mit komplexen ARM-CPUs wesentlich zu reduzieren. Derzeit bietet MSC nanoRISC-Module mit dem Freescale i.MX6 und mit dem AM335x von Texas Instruments.

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Industriestraße 16
D-76297 Stutensee
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Wolfgang Eisenbarth
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