Fachkräftejagd in den Bergen - Karriereevent für Gipfelstürmer

Region Nordschwarzwald am "Hohen Ifen" auf der "sportlichsten Jobbörse der Welt"
Abenteuer und Spaß für die Studierenden bei Students on the Rocks / Bildnachweis: Daniela König (PresseBox) (Pforzheim, ) Der boomenden Wirtschaft gehen die Fachkräfte aus. Allein in der Region Nordschwarzwald gibt es derzeit 3.337 gemeldete offene Stellen mit steigender Tendenz. Neue Wege sind notwendig, um potenzielle Fachkräfte auf die Region Nordschwarzwald und die Jobangebote der erfolgreichen und dynamischen Unternehmen aufmerksam zu machen. Beim Recruiting-Event "Students on the Rocks" im österreichischen Kleinwalsertal trafen über 150 Studierende bei der weltweit sportlichsten Jobbörse auf 1.700 Jobangebote von 600 regionalen Unternehmen. Die Präsentation ist Teil der Fachkräfteanwerbestrategie der WFG Nordschwarzwald im Rahmen der Aktivitäten der Fachkräfte-Allianz Pforzheim Nordschwarzwald.

Nicht im strengen Businesslook, sondern im lockeren Trecking-Outfit und in sportlicher Atmosphäre trafen sich am vergangenen Wochenende über 150 Studierende von über 30 Hochschulen unter anderem aus Mannheim, Köln, Stuttgart, Frankfurt, Weingarten, Konstanz und Karlsruhe auf Recruiter internationaler Unternehmen wie Bayer, Continental, Ernst & Young oder der Telekom. Während der gemeinsamen Aktivitäten nutzten die Personaler die Gelegenheit, interessante Kandidaten authentisch kennenzulernen und sich als modernes Unternehmen zu positionieren. Und auch die Region Nordschwarzwald war in diesem Jahr erstmals mit einem Infostand an der Auenhütte am Hohen Ifen vertreten, um Türen zu öffnen, mit der Jobbörse www.Jobs-im-Nordschwarzwald.de Transparenz über das regionale Angebot zu schaffen und den beruflichen Einstieg in der Region zu erleichtern.

"Für die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald war dies die optimale Plattform, junge und hochqualifizierte Fachkräfte auf die Entwicklungsmöglichkeiten bei den Unternehmen in der Region hinzuweisen", betont WFG-Geschäftsführer Steffen Schoch. Die "Sandwich-Region" hat es als überwiegend ländlicher Raum schwer, sich zwischen den das Fachkräfteangebot geradezu leersaugenden Metropolen Stuttgart und Karlsruhe zu behaupten. Obwohl die Unternehmen aus der Präzisions- und Medizintechnik, der Holztechnik, aus dem Maschinenbau und der Kunststofftechnik hochqualifizierte Jobs in bestem Umfeld anbieten, müssen die Wirtschaftsförderer der Region einfach eine bessere Story über die Region erzählen, als umliegende Räume.

Rechtzeitig zum Anpfiff des Viertelfinales der deutschen WM-Equipe traf das Nachwuchsteam der Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald in der Auenhütte im Kleinwalsertal ein. "Das gemeinsame Fußballschauen sorgte von Anfang an dafür, dass sämtliche Berührungsängste zwischen Studenten und Firmen abgelegt wurden. So konnte eine kameradschaftliche Atmosphäre entstehen, die das ganze Wochenende über anhalten sollte und gute Gespräche ermöglichte", freute sich Daniel Dreßen. Er absolviert derzeit bei der WFG Nordschwarzwald im Rahmen seines Public Management Studiums ein Praktikum und begleitete diesen Event zusammen mit Mark Nothum, einem weiteren Praktikanten.

Die Jobbörse fand in großen Indianertipis statt. Hier bot sich den Studierenden jederzeit die Gelegenheit zur Information und zum Gespräch mit den Unternehmensvertretern. Dennoch waren es nicht vordergründig die Gespräche mit den Unternehmen, sondern vielmehr die einzigartigen Erfahrungen während der Outdoor-Aktivitäten wie Canyoning, Mountainbiken, Klettern und bei den Bergtouren.

Ein besonderes Highlight stellte in diesem Jahr der Triathlon dar. Neben einer kurzen Laufdistanz und einer hügeligen Mountainbikestrecke forderte er die Kletterfähigkeiten der Teilnehmer. "Wenn dich jemand aus 12 Metern Höhe sicher abseilt, dem vertraust du mehr als dem, der dich am Messestand eine halbe Stunde über Job und Unternehmen informiert", erklärt Veranstalter Jörg Orlowski. "In Extremsituationen zeigt sich der wirkliche Charakter einer Person. Diese Situationen kann man im Büro nicht simulieren, " so Jörg Orlowski weiter.

Auch die Unternehmen waren am Ende "mit der Fülle an qualitativ hochwertigen Kontakten" sichtlich zufrieden, wie Daniel Dreßen von der WFG Nordschwarzwald ausführt. "Es ist uns gelungen, den innovativen, mittelständischen Unternehmen aus der Region Nordschwarzwald eine Bühne zu bieten und deren enorme Potenziale an die Studierenden zu kommunizieren", resümiert Dreßen weiter.

Zufriedenheit herrschte auch bei den Studierenden über den positiven Austausch "Es ist viel wert, jemanden aus dem Unternehmen oder der Region kennen zu lernen, der einem auch die Dinge erzählt, die man im Vorstellungsgespräch oder aus dem Internet nicht erfährt," bestätigt ein Maschinenbau-Student von der Universität Stuttgart.

Für alle steht fest, die Kontakte des Wochenendes auch künftig zu pflegen und auch den neuen Freunden Zugang zu den jeweiligen Netzwerken zu geben. So profitieren Studenten und Unternehmen gleichermaßen von einem gelungenen Karriere-Event einer etwas anderen Art. Und als ersten Erfolg verbuchte die WFG Nordschwarzwald, dass die Zugriffe auf die größte Jobbörse der Region nach dem Wochenende sich bereits verdoppelt hatten.

Kontakt

Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH
Westliche Karl-Friedrich-Straße 29-31
D-75172 Pforzheim
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PR
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